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Dritte Ländertarifrunde startet mit Einigungsbedarf
Die dritte Tarifrunde für die angestellten Beschäftigten der Bundesländer außer Hessen hat in Potsdam begonnen. Am Rande der Gespräche machten die Tarifparteien am Mittwoch erheblichen Einigungsbedarf deutlich und forderten sich gegenseitig zum Einlenken und zu Kompromissen auf. Die Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund verlangen für die 925.000 angestellten Länderbediensteten sieben Prozent, monatlich jedoch mindestens 300 Euro mehr Geld. Ein Arbeitgeberangebot liegt bisher nicht vor.
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder präsenntierte Eckpunkte für einen Einigungskorridor, der stufenweise fünf Prozent mehr Einkommen mit einer Laufzeit von 29 Monaten vorsieht. In den vergangenen Wochen hatten Verdi und Beamtenbund bundesweit zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder aufgerufen, um Druck auf Arbeitgeber zu machen.
R.Kloeti--VB