-
Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"
-
Auf Trumps Befehl: US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
-
Später Jubel: DFB-Junioren ziehen bei U19-EM ins Finale ein
-
Nur elf Minuten? Auch Bieber bei Halbzeitshow im WM-Finale
-
Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
-
Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende
-
Bundestag debattiert kontrovers über digitale Befugnisse für Ermittler
-
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyj scherzt über Moskaubesuch
-
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch
-
Farage tritt bei britischer Nachwahl voraussichtlich gegen Spaßkandidaten an
-
Sieg gegen Angstgegner Fritz: Zverev im Wimbledon-Halbfinale
-
Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch ab 21. Juli deutlich absenken
-
Polizei sucht nach Waffen an Wohnsitz von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro - ohne Erfolg
-
Nur Kooij zu stark: Kanter spurtet überraschend auf Rang zwei
-
Erneut Todesschüsse bei ICE-Einsatz in Texas: Mexikaner erliegt Verletzungen
-
Trump will Ukraine künftig Patriot-Raketen herstellen lassen
-
Merz nach Nato-Gipfel: "Trittbrettfahrerei" der Europäer ist "zu Ende"
-
Ukraine-Konflikt: Macron schlägt gemeinsame Manöver der Koalition der Willigen vor
-
Nach heftiger Trump-Schelte: Nato-Gipfel endet mit Treue-Bekenntnis der Verbündeten
-
Trump erklärt Iran-Waffenruhe für beendet und kündigt neue US-Angriffe in der Nacht an
-
Merz nach Nato-Gipfel: "Trittbrettfahrerei der Europäer ist vorbei"
-
Eilanträge in Karlsruhe: Grüne und Linke wollen Kassenreform vor Sommerpause stoppen
-
16-Jähriger verletzt zwei Mädchen an Gymnasium in bayerischem Schongau - Festnahme
-
Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten
-
Salzburger Gericht verurteilt Burkini-Verbot in Hotel-Pool als Diskriminierung
-
Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen
-
Weitere Festnahme in Fall von Auftragsmord an dreifacher Mutter in Bayern
-
Trump: USA werden der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben
-
Chats über Vergewaltigung sedierter Frauen: Fünf Jahre Haft für Arzt in Berlin
-
Wahlkampf als "Geisel": Scharfe Kritik in Frankreich an Le Pens Kandidatur
-
Arbeitsunfall in Baden-Württemberg: Mann wird von Radlader eingeklemmt und stirbt
-
Trump: USA werden den Iran in der kommenden Nacht "hart" angreifen
-
Nato-Staaten bekennen sich auf Gipfel "unerschütterlich" zu Artikel 5
-
IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,7 Prozent
-
Millionendiebstahl aus Bank in Baden-Württemberg: Anklage gegen Mitarbeiter
-
Auch Linken-Politiker geht in Karlsruhe gegen Abstimmung zu Kassen-Reform vor
-
Prozess gegen zwei mutmaßliche frühere IS-Mitglieder in Düsseldorf gestartet
-
"Ein Serienmörder": Höchststrafe für Berliner Palliativarzt in Prozess um 15 Taten
-
Viel Kritik vor Bundestagsabstimmung über Gesetz für neue Gaskraftwerke
-
Bundestag lehnt Antrag auf Verschiebung des Beschlusses zur GKV-Reform ab
-
Eilentscheidung: Landgericht muss Beschluss zu Letzter Generation veröffentlichen
-
Verletzte bei mutmaßlicher Gewalttat an Gymnasium in Bayern - Täter festgenommen
-
Höchststrafe für Mordserie von Berliner Palliativarzt
-
Nach Gewalt bei prokurdischen Protesten: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
Greenpeace: Ölkonzerne steigern "Übergewinne" nach Ende des Tankrabatts stark
-
ADAC: Tankrabatt-Ende lässt Spritpreise kräftig steigen
-
Tausende bei Trauerprozession für getöteten iranischen Führer Chamenei in Nadschaf
-
Iran-Krieg: Trump erklärt nach nächtlichen Angriffen Waffenruhe für beendet
-
Großbritannien will europäische Initiative für Präzionswaffen mit großer Reichweite anführen
-
Totes Neugeborenes in Berliner Wohnkomplex gefunden: Polizei ermittelt
Moskau bekräftigt bei Ukraine-Gesprächen Anspruch auf Donbass
Zum Auftakt der zweiten Runde der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi hat Russland erneut seine Maximalforderung bekräftigt und andernfalls mit einer Fortsetzung des Krieges gedroht. "Bis das Regime in Kiew die richtigen Entscheidungen trifft, wird die Spezialoperation fortgesetzt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch vor Journalisten. Russland fordert die Abtretung des gesamten Donbass im Osten der Ukraine, obwohl die ukrainischen Streitkräfte einen Teil der Region noch kontrollieren. Aus der Ukraine wurden erneut Angriffe mit mehreren Toten gemeldet.
Die direkten Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine begannen am Mittwoch in der Hauptstadt der Emirate, wie der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow mitteilte. Ziel der Delegation aus Kiew sei es, gemäß den Vorgaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen", schrieb Umerow in Onlinediensten.
Die Verhandlungen hätten "im trilateralen Format begonnen", und es folgten Gespräche in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen, fügte er hinzu. Die auf zwei Tage angesetzten Verhandlungen waren ursprünglich für Sonntag geplant gewesen, wurden dann aber auf Mittwoch verschoben.
Vor anderthalb Wochen hatten Unterhändler Moskaus und Kiews erstmals direkt miteinander über den US-Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Beide Seiten sind sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen inzwischen in mehreren Punkten einig. Hauptstreitpunkt bleibt jedoch die Forderung Moskaus nach einem vollständigen Rückzug der Ukraine aus der wichtigen Industrieregion Donbass.
Die russischen Angriffe in der Ukraine gingen indes ungeachtet der Verhandlungen weiter. Die Behörden in der Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk meldeten am Mittwoch mindestens sechs Tote durch russischen Beschuss auf einen Markt. Die russische Armee habe "die Stadt mit Streumunition beschossen und dabei direkt den Markt getroffen, wo morgens immer viele Menschen unterwegs sind", erklärte Wadym Filaschkin, Gouverneur der umkämpften Region Donezk. Die russische Armee strebt die Einnahme Druschkiwkas an.
Kurz vor Beginn der zweiten Gesprächsrunde hatten Russland und die Ukraine am Mittwochmorgen bereits jeweils mehrere Tote durch Drohnenangriffe gemeldet. Bei einem russischen Drohnenangriff in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk seien eine 68-jährige Frau und ein 38 Jahre alter Mann getötet worden, erklärte der Leiter der örtlichen Militärverwaltung bei Telegram.
Die von Moskau eingesetzten Behörden erklärten derweil, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der fast vollständig von russischen Streitkräften kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk am Vorabend ein junger Mann und eine 20 Jahre alte Frau getötet worden seien.
In der Nacht auf Dienstag hatten die russischen Streitkräfte bei eisigen Temperaturen die Ukraine bereist mit schweren Angriffen überzogen - und damit eine kurzzeitige Pause beendet. Nach Angaben des ukrainischen Energieunternehmens DTEK wurden insbesondere Einrichtungen der Energieversorgung getroffen. Es seien die "schwersten Angriffe seit Jahresbeginn". Infolge des Beschusses fiel in mehr als 1100 Wohnhäusern der Hauptstadt Kiew und in 800 Häusern der östlichen Stadt Charkiw die Heizung aus.
Selenskyj hatte erklärt, die erneuten Angriffe zeigten, "dass sich die Haltung Moskaus nicht geändert hat: Sie setzen weiterhin auf Krieg und die Zerstörung der Ukraine und nehmen die Diplomatie nicht ernst." Die Arbeit des ukrainischen Verhandlungsteams werde "entsprechend angepasst", fügte er hinzu.
Der stellvertretender Sprecher der Bundesregierung Steffen Meyer sagte mit Blick auf die Gespräche in Abu Dhabi, es sei gut, dass diese jetzt fortgesetzt würden. "Wir unterstützen die Ukraine und begleiten sie in diesem Prozess", erklärte er. "Wir setzen uns weiter intensiv mit europäischen und amerikanischen Partnern dafür ein, diesen Krieg wirklich zu einem Ende zu bringen."
J.Sauter--VB