-
Justizministerin Hubig kündigt elektronisches Führungszeugnis an
-
Geiger erfüllt Teil-Norm für Olympia - Prevc siegt weiter
-
Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"
-
Leipzig hadert: "Dachten, wir wären reifer"
-
Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde
-
Trump verschäft Streit um Grönland mit Sonderzöllen für europäische Länder
-
Nach Satzverlust: Zverev arbeitet sich in die zweite Runde
-
Bandenmitglieder nehmen in Gefängnissen in Guatemala mehr als 40 Wärter als Geiseln
-
Israel kritisiert Zusammensetzung von dem Gaza-"Friedensrat" untergeordnetem Gremium
-
Rakete für letzte Tests vor Nasa-Mondmission Artemis 2 in Stellung gebracht
-
Erste Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal
-
Linnemann: CDU will deutsche Verwaltung mit radikaler Fristenlösung beschleunigen
-
Syrische Armee vertreibt kurdische Kämpfer aus bisherigen Herrschaftsgebieten
-
Acht Tote durch Schneebretter in Österreich - Lawinengefahr in Alpen derzeit hoch
-
Grönländische Ministerin lobt Europas Reaktionen auf Trump - Macron nennt US-Zölle "inakzeptabel"
-
CDU-Politiker kritisieren Trumps Druck auf Nato-Partner im Konflikt um Grönland
-
"Sentimental Value" räumt bei Europäischem Filmpreis ab - Berliner Produzenten beteiligt
-
Knorr lässt Dampf ab: "Das war die Kirsche auf der Torte"
-
Buzzer-Drama gegen Serbien: Gislason nimmt Schuld auf sich
-
Überschattet von Protesten: Hertha und Schalke mit Remis
-
EM: Frankreich und Norwegen in der Hauptrunde
-
Dämpfer gegen Serbien: Handballer bangen um EM-Hauptrunde
-
Trump eskaliert Streit um Grönland: Zölle gegen acht europäische Staaten
-
Zolldrohungen Trumps wegen Grönland: EU warnt vor "gefährlicher Abwärtsspirale"
-
Penalty-Krimi: Hockey-Frauen im EM-Finale
-
Perfekte Musiala-Rückkehr: Bayern deklassiert Leipzig
-
Erkrankung in der Familie: Draisaitl fehlt Edmonton vorerst
-
EM: Spanien und Frankreich souverän - Kroatien entgeht Blamage
-
Zeremonie in Paraguay: Handelsabkommen zwischen EU und Mercosur unterzeichnet
-
Guineas Ex-Militärmachthaber Doumbouya leistet Amtseid als neuer Präsident
-
Vertreter von EU und Mercosur-Staaten unterzeichnen Handelsabkommen
-
Trump kündigt wegen Grönland Zölle gegen Deutschland und andere europäische Länder an
-
Trotz Wirtz-Treffer: Liverpool patzt gegen Burnley
-
Merz schaut zu: BVB gewinnt spät
-
Sieg gegen Bayer: TSG hat Königsklasse im Visier
-
Tausende protestieren in Grönland gegen Trumps Übernahmepläne
-
Bob: Gesamtweltcupsieger Lochner unterstreicht Favoritenstatus
-
Biathlon: Zobel löst Olympia-Ticket bei Samuelsson-Sieg
-
Carrick-Debüt geglückt: United bremst City im Stadtderby aus
-
Mehrere tausend Menschen demonstrieren in Berlin für andere Agrarpolitik
-
Uganda: Wahlkommission verkündet Wiederwahl von Langzeit-Präsident Museveni
-
Nach Ebnoutalib-Abgang: Elversberg stolpert in Nürnberg
-
Dresden gibt Rote Laterne an Fürth ab
-
Hamburger Hauptbahnhof: Kind steckt mit Kopf in Geländer fest - Rettungseinsatz
-
Karlspreis 2026 geht an früheren EZB-Chef Mario Draghi
-
Chamenei macht Trump für Opfer im Iran verantwortlich und droht "Aufrührern"
-
Snowboard: Hofmeister siegt auch in Bansko
-
"Bandenwerbung-Affäre": DFB übt Kritik an Ermittlungen
-
Tausende Dänen protestieren in Kopenhagen gegen Trumps Grönland-Ansprüche
-
Rallye Dakar: Al-Attiyah feiert sechsten Gesamtsieg
Grönlands Parteien bieten Trump die Stirn - Unterstützung aus Berlin
Demonstrative Einigkeit im Angesicht der Drohungen aus Washington: Nach neuerlichen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland notfalls mit Gewalt zu übernehmen, haben die Chefs der grönländischen Parlamentsparteien diesen Plänen eine klare Absage erteilt. "Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein", betonten die Parteichefs in einer gemeinsamen Erklärung. Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wies den von Trump bekräftigten Besitzanspruch am Sonntag zurück.
Trump hatte zuvor erneut mit dem Einsatz von Gewalt zur Übernahme der rohstoffreichen und geostrategisch wichtigen Arktis-Insel gedroht. "Wir werden wegen Grönland etwas unternehmen, ob es ihnen passt oder nicht", sagte der US-Präsident. Die USA könnten nicht zulassen, dass Russland oder China die Insel besetzten und würden daher "etwas wegen Grönland unternehmen, entweder auf die nette Art oder auf die schwierigere Art."
"Die Zukunft Grönlands muss von den Grönländern bestimmt werden", erklärten dagegen die Chefs der fünf im grönländischen Parlament vertretenen Parteien: "Kein anderes Land darf sich einmischen." Grönland gehört zu Dänemark, genießt aber weitreichende Autonomie.
"Was mit Grönland geschieht, das entscheiden die Grönländerinnen und Grönländer" sowie Dänemark, sagte auch Bundesaußenminister Wadephul am Sonntag dem ZDF vor einer Reise zu einem Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington. Dies sei "vollkommen klar" und nicht verhandelbar.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erklärte vor einer Reise zu einem Finanzministertreffen in den USA, er wolle in Washington deutlich machen, dass es allein Sache Dänemarks und Grönlands sei, über die Zukunft Grönlands zu entscheiden. "Die territoriale Souveränität und Integrität ist zu achten. Diese völkerrechtlichen Prinzipien gelten für alle - auch für die Vereinigten Staaten", betonte Klingbeil.
Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson betonte am Sonntag, Dänemark habe in dem Streit die Unterstützung der nordischen und der baltischen Staaten sowie mehrerer großer europäischer Länder. Eine mögliche gewaltsame Übernahme der zum Nato-Verbündeten Dänemark gehörenden Insel durch die USA stelle "einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar und birgt das Risiko, andere Länder zu ermutigen, sich genauso zu verhalten", warnte er.
Schon in seiner ersten Amtszeit hatte Trump 2019 vorgeschlagen, Grönland zu kaufen. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit vor fast einem Jahr bekräftigte er immer wieder seinen Willen, die Insel zu einem Teil der USA zu machen. Er begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen und schloss auch militärische Gewalt nicht aus, um die größte Insel der Welt den USA einzuverleiben.
Bei europäischen Partnern der USA löste Trump damit Unruhe und Empörung aus. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen warnte vor einem drohenden Ende der Nato und der gesamten Nachkriegs-Sicherheitsarchitektur in dem Fall, dass Trump seine Drohungen wahrmacht.
Der frühere Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte Europa davor, sich blind auf Washingtons Bündnistreue zu verlassen. Die Europäer müssten prüfen, was sie tun könnten, "falls der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass die USA nicht mehr an ihren Bündnispflichten festhalten", sagte er dem "Tagesspiegel".
Grönland war bis 1953 dänische Kolonie und ist heute weitgehend autonom. Umfragen zufolge befürwortet eine große Mehrheit der 57.000 Einwohner der Arktis-Insel eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark. Gleichzeitig lehnt eine Mehrheit einen Anschluss an die USA ab.
F.Stadler--VB