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Vier Verletzte bei Bombenangriffen auf elf Tankstellen in Thailand
Im seit Jahrzehnten von Unruhen geprägten Süden Thailands sind bei Bombenangriffen auf elf Tankstellen nach Armeeangaben mindestens vier Menschen verletzt worden. Die Sprengsätze explodierten am Sonntag kurz nach Mitternacht (Ortszeit) binnen eines Zeitraums von 40 Minuten an Tankstellen in den Provinzen Narathiwat, Pattani und Yala, wie die thailändische Armee mitteilte.
Zu möglichen Motiven der Angriffe äußerten sich die Streitkräfte nicht. Unter den Verletzten seien ein Feuerwehrmann und zwei Tankstellen-Angestellte, keiner der beiden sei schwer verletzt worden. Eine "Gruppe von Männern unbekannter Anzahl" habe die Bomben gezündet, erklärte Provinzgouverneur Boonchauy Homyamyen.
In den südlichsten Provinzen des vorwiegend von Buddhisten bewohnten Thailand schwelt seit 2004 ein Konflikt. Rebellen in der mehrheitlich muslimischen Region kämpfen für mehr Autonomie von Bangkok. Dabei wurden seit 2004 tausende Menschen getötet.
H.Weber--VB