
-
Fraktionsspitzen von Union und SPD setzen Klausurtagung in Würzburg fort
-
Nordrhein-Westfalen: Zollhunde erschnüffeln Drogen in Wert von halber Million Euro
-
Reallöhne im zweiten Quartal erneut gestiegen
-
Leichenfund in Fall um Vermisste aus bayerischem Lauben: Partner festgenommen
-
Empörung nach Angriff auf Kiew mit 23 Toten - Merz: "Offensichtlich" kein Putin-Selenskyj-Treffen
-
Matthäus lobt VfB-Führung für Woltemade-Poker
-
WM-Generalprobe: Weber und Co. mit "gutem Gefühl" nach Tokio
-
Bungert nach Europacup-Comeback: "Gibt komplett Rückenwind"
-
XXL-Umbruch: Wolfsburg will "hungriger Herausforderer" sein
-
EU-Verteidigungsminister diskutieren in Kopenhagen über Unterstützung der Ukraine
-
Fraktionsspitzen von Union und SPD schließen Klausurtagung in Würzburg ab
-
US Open: Zverev mit Dreisatzsieg gegen Fearnley
-
Milei schreibt Angriff bei Wahlkampfauftritt "kleiner gewalttätiger Gruppe" zu
-
Mega-Deal: Parsons per Trade zu den Packers
-
Weiper trifft: Mainz erstmals in der Conference League dabei
-
US Open: Siegemund erreicht Runde drei - Lys gibt auf
-
Netanjahu bestätigt diplomatische Gespräche mit Damaskus über Entmilitarisierung in Südsyrien
-
WM-Statement: Weber verbessert eigene Weltjahresbestleistung
-
Merz nennt Empfang in Macrons Sommerresidenz "außergewöhnliche Ehre"
-
Weißes Haus: Trump ist "nicht überrascht" über russische Angriffe auf Kiew
-
Merz: Zu Treffen von Putin und Selenskyj wird es "offensichtlich" nicht kommen
-
Medien: Woltemade vor Wechsel zu Newcastle United
-
Champions League: Bayern gegen PSG und Chelsea
-
UN-Sicherheitsrat beschließt Aus für Libanon-Friedensmission Ende 2026
-
Merz unterstützt schwangere Ministerin Hubertz und nennt Anfeindungen "infam"
-
Gesundheitliche Probleme: Lys gibt in Runde zwei auf
-
Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 18 Toten löst international Empörung aus
-
Justizministerin Hubig fordert bei Richterwahl von Union "faires Verhalten"
-
Deutsch-französischer Ministerrat trifft sich am Freitag in Toulon
-
Geständnis von Mitangeklagtem in Prozess um Entführung von Block-Kindern
-
Dressur-EM: Werth und Wendy bescheren Deutschland den Titel
-
Zwei Wochen vor Vertrauensvotum in Frankreich: Opposition schlägt Dialogangebot aus
-
USA verweigern Überprüfung ihrer Menschenrechtslage durch die UNO
-
Versuchte Spielmanipulation: Antwerpen für ein Jahr gesperrt
-
US-Notenbank-Gouverneurin Cook klagt gegen von Trump angeordnete Entlassung
-
Atomstreit: Berlin, Paris und London setzen Sanktionsmechanismus gegen Iran in Gang
-
Bericht: Bundesregierung bereitet wieder Aufnahme von Menschen aus Afghanistan vor
-
RB-Abschied naht: Simons zu Vertragsgesprächen freigestellt
-
Froome nach schwerem Unfall im Krankenhaus
-
Teilnahme an Preisverleihung: Prinz Harry am dritten Todestag der Queen in London
-
Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor
-
Bericht: Russland spioniert mit Drohnen Rüstungslieferungen an Ukraine aus
-
Sänger Jon Batiste engagiert sich wegen Folgen von Hurrikan "Katrina" fürs Klima
-
Gericht: Auch Afghanen mit Aufnahmezusage müssen durch Sicherheitsprüfung
-
Merz besucht Marine in Ostsee - und warnt vor Russland
-
Mutmaßliche IS-Rückkehrerin in München angeklagt
-
Griechenland: Öffentliche Angestellte streiken gegen Reformpläne der Regierung
-
Klausurtagung von Union und SPD: Fraktionsspitzen beschwören "Geist von Würzburg"
-
Merz will bei deutsch-französischem Ministerrat über Wirtschaft sprechen
-
Umfrage: Handwerk profitiert von Digitalkompetenz der Azubis

Streit um die Stromsteuer: Koalitionsausschuss sucht im Kanzleramt nach Lösungen
Die Spitzen der schwarz-roten Regierung sind am Mittwoch zu ihrem Koalitionsausschuss im Kanzleramt zusammengekommen. Hauptthemen bei dem Treffen mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) sind der Streit um die Senkung der Stromsteuer, aber auch Forderungen aus der Union nach Einsparungen beim Bürgergeld. Das Treffen gilt dabei als Weichenstellung vor den abschließenden Beratungen über den Haushalt 2025 in der kommenden Woche im Bundestag.
In ihrem Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD vereinbart, die Stromsteuer möglichst schnell "für alle" zu senken. Die Bundesregierung hatte aber vergangene Woche beschlossen, die Stromsteuer zunächst nur für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft zu verringern. Dass Teile der Union diese Vereinbarung kurz nach dem Kabinettsbeschluss wieder in Frage stellten, sorgte beim Koalitionspartner SPD für Irritationen.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zeigte sich im Vorfeld des Treffens im Kanzleramt am Mittwoch zuversichtlich, dass die Regierungsparteien sich im Streit um die Senkung der Stromsteuer einigen würden. Kanzler Merz hatte am Dienstag gesagt, eine Ausweitung auf alle werde geprüft: "Wenn wir mehr tun können für die privaten Haushalte, werden wir das tun."
CSU-Chef Markus Söder pochte auf die Senkung für alle. "Das ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Und ich finde, wir sollten unser Wort halten", sagte er am Mittwoch bei Welt TV. Söder kann sich als Kompromiss verschiedene Varianten vorstellen: Entweder komme die Senkung "in Stufen oder gleich oder man senkt mehr Netzentgelte".
Beim Thema Bürgergeld hatten Unionsvertreter Kosten von über 50 Milliarden Euro kritisiert und Einsparungen gefordert. In ihrer aktuellen Finanzplanung rechnet die Regierung damit, dass die Ausgaben für die Grundsicherung im kommenden Jahr insbesondere durch eine schärfere Anwendung von Sanktionen durch die Jobcenter um 1,5 Milliarden Euro sinken werden. Im Jahr 2027 sollen es dann drei Milliarden Euro sein.
Bei dem Koalitionstreffen wird es auch um die Kommunikation und Abstimmung in der schwarz-roten Koalition gehen. Merz hatte am Dienstag eingeräumt, dass es hier "Verbesserungspotenzial" gebe.
Für die CDU nehmen neben Merz Generalsekretär Carsten Linnemann und Unionsfraktionschef Jens Spahn teil, für die SPD Finanzminister Lars Klingbeil, Arbeitsministerin Bärbel Bas und Fraktionschef Matthias Miersch. Für die CSU sind neben Söder Landesgruppenchef Alexander Hoffmann und Innenminister Alexander Dobrindt dabei. Kanzleramtsminister Thorsten Frei wird nicht anwesend sein und von Staatsminister Michael Meister (beide CDU) vertreten. Hinzu kommt noch Finanzstaatssekretär Björn Böhning (SPD).
Erstmals war der Koalitionsausschuss Ende Mai zusammengekommen. Dabei ging es vor allem um einen Fahrplan für die Regierungsarbeit bis zur Sommerpause.
F.Stadler--VB