-
Syriens Übergangspräsident gibt Vereinbarung mit Kurden und Waffenruhe bekannt
-
Wadephul rechnet vorerst nicht mit Unterzeichnung von EU-Handelsabkommen mit den USA
-
Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über "Sicherheitslage in Grönland"
-
Paderborn gibt "Teil-Entwarnung" bei Brackelmann
-
Kampf um die Königsklasse: VfB patzt gegen Union
-
Große Sorge um Paderborns Brackelmann
-
Syrische Armee rückt gegen Kurden vor und nimmt größtes Ölfeld des Landes ein
-
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen
-
2000 Menschen bei Berliner Solidaritäts-Demonstration für Menschen im Iran
-
Titelhattrick: Hockey-Frauen erneut Hallen-Europameister
-
Junge in Australien bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
-
Patzer im Aufstiegsrennen: Darmstadt verspielt Sieg in Bochum
-
Mit zehn Mann: Pleite bei Schmadtke-Comeback
-
Erkundungsteam der Bundeswehr beendet Einsatz in Grönland
-
Gesetzentwurf: Justizministerium will Führungszeugnis digitalisieren
-
Scharfe Kritik an Grüne-Jugend-Chef Bobga nach Video mit Söder-Beschimpfung
-
Präsidentschaftswahl in Portugal: Rechtsextremer Kandidat hofft auf Einzug in Stichwahl
-
Grönland-Konflikt: Scharfe Kritik in Deutschland auf Trumps Zolldrohung
-
Überlebender des rassistischen Anschlags von Hanau an Spätfolgen gestorben
-
Beobachter: Kurdische Kämpfer ziehen sich von größtem Ölfeld Syriens zurück
-
Acht Tote durch mehrere Lawinen in Österreich
-
Zolldrohung Trumps: Grünen-Politikerin Dröge fordert starke Antwort der EU
-
Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
-
Rodeln: Wendl/Arlt verteidigen EM-Titel erfolgreich
-
Paukenschlag: Aicher gewinnt Super-G in Tarvisio
-
Bob: Nolte dominiert bei Olympia-Generalprobe
-
Medien: Frankfurt trennt sich von Trainer Toppmöller
-
Anschlag auf Stromnetz: Dobrindt will Prämie für Hinweise zu Vulkangruppe
-
"Es reicht jetzt": CDU-Politiker Beyer kritisiert vor Grönland-Besuch Trumps Drohungen
-
Jugendlicher in Australien bei Haiangriff lebensgefährlich verletzt
-
"Keine Ahnung": Gislason reagiert auf Knorr-Kritik
-
Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage
-
Olympia-Traum für Geiger wohl geplatzt - Prevc siegt weiter
-
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger landet mit Auto von Eltern in fremdem Vorgarten
-
Präsidentschaftswahl in Portugal begonnen
-
Broncos schalten die Bills aus - und verlieren Nix
-
Justizministerin Hubig kündigt elektronisches Führungszeugnis an
-
Geiger erfüllt Teil-Norm für Olympia - Prevc siegt weiter
-
Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"
-
Leipzig hadert: "Dachten, wir wären reifer"
-
Rechenspiele: So kommen die Handballer noch in die Hauptrunde
-
Trump verschäft Streit um Grönland mit Sonderzöllen für europäische Länder
-
Nach Satzverlust: Zverev arbeitet sich in die zweite Runde
-
Bandenmitglieder nehmen in Gefängnissen in Guatemala mehr als 40 Wärter als Geiseln
-
Israel kritisiert Zusammensetzung von dem Gaza-"Friedensrat" untergeordnetem Gremium
-
Rakete für letzte Tests vor Nasa-Mondmission Artemis 2 in Stellung gebracht
-
Erste Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal
-
Linnemann: CDU will deutsche Verwaltung mit radikaler Fristenlösung beschleunigen
-
Syrische Armee vertreibt kurdische Kämpfer aus bisherigen Herrschaftsgebieten
-
Acht Tote durch Schneebretter in Österreich - Lawinengefahr in Alpen derzeit hoch
Baden in antikem Pompeji war anfangs nicht besonders hygienisch
In den öffentlichen Bädern der antiken römischen Stadt Pompeji haben zumindest anfangs schlechte Hygienebedingungen geherrscht. Zu diesem Schluss kommen Forscherinnen und Forscher der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz nach der Analyse von Kalkablagerungen in Brunnen, Rohren und Badeanlagen.
"Die Thermen wurden ursprünglich über tiefe Brunnen samt Hebevorrichtungen versorgt, und die hygienischen Bedingungen darin waren alles andere als ideal", erklärte Erstautorin Gül Sürmelihindi. Im Lauf der Zeit seien die von Sklaven über eine Art Tretrad angetriebenen Wasserhebeanlagen durch technologische Entwicklungen verbessert worden, bevor sie im ersten Jahrhundert nach Christus durch einen Aquädukt ersetzt wurden. Dieser lieferte mehr Wasser und ermöglichte einen häufigeren Wasserwechsel.
Pompeji wurde im Jahr 79 nach Christus bei einem Ausbruch des nahen Vulkans Vesuv verschüttet, durch die Vulkanasche aber ungewöhnlich gut konserviert. Seit 1997 gehören die archäologischen Überreste der in Italien gelegenen Stadt zum Unesco-Weltkulturerbe.
Die Forscher konnten nun in den sogenannten Republikanischen Bädern – den ältesten öffentlichen Badeanlagen der Stadt aus vorrömischer Zeit um 130 vor Christus – mittels Isotopenanalyse nachweisen, dass das Badewasser aus Brunnen stammte und nicht regelmäßig erneuert wurde. Daher habe der hygienische Zustand nicht den hohen Hygienestandards entsprochen, die üblicherweise den Römern zugeschrieben wurden.
"Vielmehr zeigten die Kohlenstoffisotopenverhältnisse organische Verunreinigung im Wasser", erklärte Sürmelihindi. Zu solchen organischen Verunreinigungen in Wasser zählen unter anderem Schweiß, Urin, Mikroorganismen oder Hautschuppen. Vermutlich wurde das Wasser nur einmal täglich gewechselt. Sürmelihindi zufolge wurden die Bäder immerhin mit einer per Körperkraft angetriebenen Wasserhebemaschine versorgt.
Die Forschenden fanden zudem erhöhte Konzentrationen von Blei, Zink und Kupfer in den durch die Badegäste verursachten Ablagerungen, was auf eine Schwermetallbelastung des Badewassers hindeute. Dies lasse vermuten, dass Kessel und Wasserleitungen ausgetauscht wurden, wodurch die Schwermetallkonzentrationen anstiegen. Der Anstieg der stabilen Sauerstoffisotope zeige zudem, dass die Becken nach der Sanierung wärmeres Wasser hatten.
D.Bachmann--VB