-
NBA: Siegesserie von Hukporti und den Knicks gerissen
-
Riera zum Debüt: "Hatte Spaß, meine Spieler zu sehen"
-
"Viel cooler als erwartet": Euphorie beim Team D
-
AfD bei Münchner Sicherheitskonferenz: SPD und Grüne fürchten um Vertraulichkeit
-
SPD beginnt in Berlin zweitägige Jahresauftaktklausur
-
Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang
-
Trump: "Sehr gute Gespräche" mit Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"
-
Stars und Glanz: Olympische Winterspiele in Italien feierlich eröffnet
-
Olympisches Feuer in Mailand und Cortina entzündet
-
25. Olympische Winterspiele eröffnet
-
Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende
-
Ex-Botschafter und Epstein-Freund Mandelson: Britische Polizei durchsucht zwei Häuser
-
Olympia-Eröffnungsfeier in Italien mit Auftritt von Mariah Carey und jubelnden Athleten
-
"Der größte Moment meines Lebens": Deutsche Delegation läuft ein
-
Draisaitl und Schmid vorneweg: Deutsche Delegation läuft ein
-
US-Aktienindex Dow Jones steigt erstmals über 50.000 Punkte
-
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
-
Davis Cup: Struff und Hanfmann ebnen den Weg gegen Peru
-
Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei
-
Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
-
EU-Kommission will mit 20. Sanktionspaket Russlands Öl-Einnahmen weiter reduzieren
-
Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Kreml: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi waren "konstruktiv" und schwierig
-
Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an
-
Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld
-
Verdächtiger 14 Jahre nach Angriff auf US-Konsulat in Bengasi gefasst
-
"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen
-
EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten
-
Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen
-
Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft
-
Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt
-
Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
-
"New Start": USA und Russland für neue Verhandlungen - Uneinigkeit über Teilnehmer
-
Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien
-
Ilzer schließt Rücktritt bei Schicker-Abberufung nicht aus
-
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
-
Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung
-
Papst ruft zu Respekt vor Tradition der "Olympischen Waffenruhe" auf
-
Dänischer Energiekonzern Örsted trotzt Gegenwind aus USA
-
Inmitten starker Spannungen: Vertreter der USA und Irans führen Atomgespräche im Oman
-
Thüringen: Ermittlungen gegen AfD-Landeschef Höcke wegen Äußerung im Landtag
-
Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
-
Grüne wollen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen Haushalt 2025 organisieren
-
Mindestens 31 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an
-
Anschlag auf russischen General in Moskau - Lawrow beschuldigt Ukraine
-
Cortina: Vonn absolviert erstes Abfahrtstraining
-
Frankreich und Kanada eröffnen Konsulate in Grönland
-
Mindestens 30 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Lawrow: Ukraine steckt hinter Schüssen auf russischen General in Moskau
Anarchische Satire "Triangle of Sadness" gewinnt Goldene Palme von Cannes
Das Filmfestival von Cannes feiert einmal mehr die Provokation: Die anarchische Gesellschaftssatire "Triangle of Sadness" des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund wurde am Samstagabend mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Damit wählte die Jury genau das Werk zum großen Sieger des Festivals, das zuvor für die meisten Diskussionen gesorgt hatte. Als beste Schauspieler wurden die Iranerin Sar Amir Ebrahimi und der Südkoreaner Song Kang Ho ausgezeichnet.
"Wir hatten das Ziel, einen spannenden Film für das Publikum zu machen und zum Nachdenken anzuregen", sagte Östlund, als er die mit hundert Diamanten besetzte goldene Trophäe entgegennahm. "Triangle of Sadness" handelt von Models und Superreichen, deren Reise auf einem Luxuskreuzfahrtschiff ein katastrophales Ende nimmt. Dabei werden Konflikte und Kämpfe zwischen Arm und Reich, Männern und Frauen, Schwarzen und Weißen gnadenlos offengelegt.
Dies sei genau sein Ziel gewesen, sagte Östlund bei der Sieger-Pressekonferenz. Bei Treffen unter Freunden herrsche oft gute Stimmung, "weil man die schwierigen Themen auslässt", sagte der Regisseur, der von einer kommunistisch geprägten Mutter aufgezogen wurde und sich selbst als Sozialisten bezeichnet. "Ich finde, Kino muss anders sein, indem es über die wichtigen Themen spricht", fügte der 48-Jährige hinzu, der bereits 2017 mit "The Square" die Goldene Palme gewonnen hatte.
"Die gesamte Jury war extrem schockiert von diesem Film", sagte Jury-Präsident Vincent Lindon. Eine Szene, in der ausgiebig gezeigt wird, wie sich die Gäste des Schiffs übergeben und an heftigem Durchfall leiden, hatte für reichlich Gesprächsstoff in Cannes gesorgt. In dem Film, der vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert wurde, spielen unter anderem Iris Berben und Hollywood-Star Woody Harrelson mit.
Die im französischen Exil lebende Iranerin Sar Amir Ebrahimi wurde bei der Gala am Samstagabend für ihre Rolle in "Holy Spider" als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Ebrahimi war vor 16 Jahren nach einer Verleumdungskampagne über ihr Liebesleben aus ihrer Heimat geflohen.
Der Preis für den besten Schauspieler ging an den aus dem Film "Parasite" bekannten Südkoreaner Song Kang Ho, der die Jury in Cannes als Hauptdarsteller des Films "Broker" überzeugte. Als bester Regisseur wurde der Südkoreaner Park Chan Wook geehrt, der mit seinem Film "Decision to Leave" im Wettbewerb in Cannes angetreten war. Den Großen Preis der Jury teilten sich der belgische Regisseur Lukas Dhont ("Close") und die französische Filmemacherin Claire Denis ("Stars at Noon").
Um die Goldene Palme in Cannes hatten insgesamt 21 Filme konkurriert. Ein deutscher Beitrag war nicht im Rennen. Zu der neunköpfigen Jury unter der Leitung des französischen Schauspielers Lindon gehörten unter anderem der iranische Regisseur Asghar Farhadi, sein norwegischer Kollege Joachim Trier und die britische Schauspielerin und Filmemacherin Rebecca Hall.
Bereits am Vormittag hatte "All That Breathes" von Shaunak Sen über die Rettung von Greifvögeln in Neu Delhi die Auszeichnung "L'Oeil d'Or" für den besten Dokumentarfilm erhalten. Mit der Ehren-Palme wurde in diesem Jahr Hollywood-Star Forest Whitaker für sein Lebenswerk geehrt. Für Glamour an der Croisette sorgten auch außer Konkurrenz laufende Hollywood-Produktionen wie die Filmbiografie "Elvis" von Baz Luhrmann und der Actionstreifen "Top Gun: Maverick" mit Tom Cruise in der Hauptrolle.
Im vergangenen Jahr hatte das unkonventionelle Fantasy-Drama "Titane" der französischen Filmemacherin Julia Ducournau die Goldene Palme gewonnen. Es war erst das zweite Mal in der Geschichte des Festivals, dass ein Film unter der Regie einer Frau mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.
Die diesjährigen Filmfestspiele standen auch im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. In Cannes stellten sowohl der ukrainische Regisseur Sergej Losniza als auch der Russe Kirill Serebrennikow, der inzwischen in Berlin lebt, ihre neuen Filme vor. Auch der posthum vollendete Film des im April in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol getöteten litauischen Filmemachers Mantas Kvedaravicius wurde in Cannes gezeigt.
J.Horn--BTB