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Umfrage: Mehr als ein Drittel der Eltern liest Kindern selten oder gar nicht vor
Mehr als ein Drittel der Eltern liest laut einer Umfrage ihren Kindern selten oder gar nicht vor. 36,5 Prozent der Ein- bis Achtjährigen bekommen maximal einmal pro Woche vorgelesen, wie die Stiftung Lesen am Mittwoch in Berlin in ihrem sogenannten Vorlesemonitor mitteilte.
Während Eltern mit höherer Bildung ihrem Nachwuchs zu 59 Prozent mehrmals in der Woche vorlesen, sind es bei Eltern mit niedriger Bildung 48 Prozent. Eine weitere Erkenntnis: Vorlesen kann "vererbt" werden. Eltern, denen früher als Kind vorgelesen wurde, lesen später ihren eigenen Kindern häufiger vor.
73 Prozent der Eltern, denen selber vorgelesen wurde, lesen ihren Kindern regelmäßig vor. Bei denjenigen, denen in der Kindheit nicht vorgelesen wurde, sind es 42 Prozent. Auch bei Eltern mit niedriger Bildung erhöht die eigene Vorleseerfahrung als Kind die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie später selbst vorlesen.
Wer eigene Vorleseerfahrung hat, hat später auch deutlich häufiger Bücher für die eigenen Kinder zu Hause. 59 Prozent der Eltern mit Vorleseerfahrung haben auch Bücher für ihren Nachwuchs. Bei Eltern, denen früher nicht vorgelesen wurde, sind es 32 Prozent. Neben den Eltern selbst können aber auch Impulse von außen zum Vorlesen führen. Geschenkte Bücher machen ein regelmäßiges Vorlesen wahrscheinlicher.
In Familien, in denen seltener vorgelesen wird oder entsprechende Rituale fehlen, fordern Kinder häufiger das Vorlesen aktiv ein. Dies fordere vor allem jene, die Kinder außerhalb ihrer Familien betreuen. Sie könnten Kinder ermutigen, das Vorlesen auch zu Hause einzufordern.
"Vorlesen ist über Generationen hinweg bedeutsam und verbindet die Lebenswelten von Eltern, Kindern und perspektivisch deren Kindern – häufig auch wenn Eltern eine formal geringe Bildung haben", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, Jörg Maas.
Dass das Vorlesen vererbt werde, sei ermutigend. "Nach wie vor müssen wir aber noch viel machen und dürfen uns auf diesen Lichtblicken nicht ausruhen", fügte er hinzu. Sandra Kreft von der "Zeit"-Verlagsgruppe forderte mehr Vorleseanlässe in Schulen und Büchereien. "Hier wird Vorlesen zum Erlebnis, und die Kinder werden diese positiven Erfahrungen mit in ihre Familien nehmen", erklärte sie.
Kleine Aufmerksamkeiten in Form von Büchern könnten einen Unterschied machen, erklärte Jürgen Kornmann von der Deutschen Bahn. In Schulen und Kitas gebe es noch ungenutztes Potenzial bei den Ausleihmöglichkeiten.
Kinder, denen nicht vorgelesen werde, lernten sehr viel schwerer selber lesen, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbildungsministerium, Jens Brandenburg (FDP). Das wirke sich negativ auf ihre Chancen aus. Er forderte eine Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von klein auf.
Die Umfrage entstand in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Deutsche-Bahn-Stiftung. Für die Erhebung wurden 833 Eltern befragt.
L.Meier--VB