-
Draisaitl verliert - Oilers-Coach schlägt Alarm
-
Mercedes unerreichbar: Russell holt Pole in Melbourne
-
Israel fliegt "groß angelegte" Angriffe auf Teheran - Erneut Explosionen in Golfstaaten
-
"Glücklicher" Musiala: Zurück zu alter Stärke
-
"Bin gespannt": DFB-Frauen müssen auf Kunstrasen bestehen
-
Zufriedener Zverev in Indian Wells: "Fühle mich anders"
-
Parsons: "Sport bietet der Welt einen anderen Weg"
-
Formel 1: Verstappen-Crash im Qualifying
-
Trump: Von US-Ölblockade betroffenes Kuba wird "ziemlich bald fallen"
-
Formel 1: Russell fährt der Konkurrenz davon
-
Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"
-
Gipfel zu Drogen und Sicherheit: Trump empfängt Vertreter aus Lateinamerika
-
Trump bei Zeremonie für im Iran getötete US-Soldaten
-
Streit um Öllieferungen: Ungarn behält Geld und Gold von freigelassenen Bankmitarbeitern ein
-
Trump drängt US-Rüstungsindustrie zu deutlich höherer Produktion
-
Vor Bergamo: Bayern bangen um Neuer
-
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran herunter
-
Mihambo beim ISTAF Indoor Zweite - Ogunleye auf Rang drei
-
Kein Kane, kein Problem: Bayern schlagen Gladbach
-
Indian Wells: Ausgeruhter Zverev souverän in Runde drei
-
Show mit getrübter Stimmung: Paralympische Winterspiele eröffnet
-
Trump: Nur "bedingungslose Kapitulation" des Iran kann Krieg beenden
-
Fünftes Dzeko-Tor: Schalke festigt Tabellenführung
-
Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht
-
Israel und Hisbollah im Libanon verstärken gegenseitige Angriffe
-
Anklage gegen fünf Verdächtige in Litauen wegen Paket-Brandsätzen
-
Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas
-
Einzel: Schneller Nawrath verpasst Podest
-
Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden
-
Berauscht am Steuer festgenommen: Britney Spears gelobt Besserung
-
Kombinierer Rydzek nach Aufholjagd Fünfter - Oftebro vorn
-
Wanners Traum: "Mit Österreich zur WM"
-
Medienbericht: Deutschland zieht Soldaten und Botschaftspersonal aus Irak ab
-
WM: 100.000 Sicherheitskräfte in Mexiko
-
Streit mit Trump: Spaniens Regierungschef Sánchez bekräftigt Kritik am Iran-Krieg
-
Bericht: USA wohl hinter Angriff auf Schule im Iran mit über 150 Toten
-
Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform
-
Tod von Baby in Schleswig-Holstein: Eltern kommen wegen Mordes vor Gericht
-
Axel-Springer-Verlag kauft britische Zeitung "The Telegraph"
-
Raimund holt ersten Weltcupsieg - Prevc disqualifiziert
-
Schutz wichtiger Infrastruktur: Bundesrat stimmt Gesetz zu
-
88-jähriger Berliner stirbt nach Betäubung bei Raub: Weitere Mittäterin verurteilt
-
Tödlicher Unfall in Potsdam: Bagger stürzt auf Bauarbeiter
-
Trump fordert "bedingungslose Kapitulation" des Iran
-
Pünktlichkeit der Bahn im Februar verbessert - aber weiter unter 60 Prozent
-
Gegemseitiger Beschuss auch am siebten Tag des Iran-Kriegs - Angriffe in mehreren Golfstaaten
-
Elf Tote durch keimverseuchte Wurst: Prozess um Skandalfirma startet im Juli in Hessen
-
Israel meldet Angriff auf den Bunker von Chamenei in Teheran
-
USA: Arbeitslosenquote steigt im Februar auf 4,4 Prozent
-
Studie: Globale Erwärmung beschleunigt sich seit gut zehn Jahren massiv
Zum 9. November: Steinmeier ruft zur Verteidigung der Demokratie auf
Anlässlich des 9. November hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Verteidigung der Demokratie in Deutschland aufgerufen. "Nie in der Geschichte unseres wiedervereinten Landes waren Demokratie und Freiheit so angegriffen", sagte Steinmeier am Sonntag laut vorab veröffentlichtem Redetext in Berlin. Diese seien aktuell vor allem bedroht "durch rechtsextreme Kräfte, die unsere Demokratie angreifen und an Zustimmung in der Bevölkerung gewinnen".
Steinmeier appellierte an Politik und Zivilgesellschaft, sich dagegen zu wehren. "Einfach abzuwarten, dass der Sturm vorbeizieht und solange in sichere Deckung zu gehen, das reicht nicht", sagte der Bundespräsident bei einer Veranstaltung im Schloss Bellevue, mit der an die historischen Ereignisse von 1918, 1938 und 1989 erinnert wurde. "Wir müssen handeln. Wir können handeln!"
"Die Rechtsextremen locken mit dem süßen Gift der Wut, 'die da oben' sind der vermeintliche Gegner", sagt Steinmeier weiter. Sie lockten "mit dem Versprechen autoritärer Führung" und damit, dass Deutschland "wieder groß sein" solle. Dem hätten Demokraten "so viel entgegenzusetzen. Wir haben das Recht. Die Freiheit. Die Menschlichkeit. Das Wissen, wohin der Hass führt", betonte Steinmeier.
Ohne die AfD namentlich zu nennen, forderte der Bundespräsident, dass es mit Extremisten keine politische Zusammenarbeit geben dürfe, "nicht in der Regierung, nicht in den Parlamenten". Ein Parteienverbot sei "die Ultima Ratio der wehrhaften Demokratie". Ob die Voraussetzungen vorliegen, müsse geprüft und abgewogen werden. "Auf keinen Fall dürfen wir tatenlos sein, bis diese Fragen geklärt sind", forderte Steinmeier.
Der 9. November steht für drei einschneidende Ereignisse in der deutschen Geschichte: 1918 rief in Berlin Philipp Scheidemann die Republik aus, 1938 setzten die Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Brand und drangsalierten und ermordeten Jüdinnen und Juden, 1989 fiel die Mauer in Berlin.
"Der 9. November steht für Licht und Schatten, für die tiefsten Abgründe und die glücklichsten Stunden unserer Geschichte", betonte der Bundespräsident. 87 Jahre nach den Pogromen des 9. November 1938 sei der Antisemitismus "nicht zurück, denn er war immer da", und seit dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sei er auch in Deutschland "sprunghaft angestiegen". Steinmeier forderte: "Wir müssen Antisemitismus bekämpfen, egal, aus welcher Richtung er kommt."
K.Hofmann--VB