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Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch
Mit steigenden Temperaturen verschärft sich die Pollenbelastung in Deutschland. In den kommenden Tage stehe auch in der gesamten Nordhälfte die Hauptblüte der Hasel bevor, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichen Wochenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Auch die im Südwesten bereits laufende Erlenblüte werde sich nach Norden ausbreiten, die Belastung durch Pollen beider Arten werde hoch sein. "Die Pollensaison startet durch", warnte die Stiftung.
Auch die Blüte von Eibe, Pappel und Vertretern der Zypressengewächse beginnt nach Angaben der in Berlin ansässigen Organisation allmählich. Die Eibenblüte etwa habe an milderen Standorten im Süden sowie Westen ebenfalls bereits begonnen und werde sich demnächst weiter nach Norden ausbreiten. Durch Winddrift gelangten Eibenpollen ohnehin schon dorthin.
Pollen lösen bei betroffenen Allergikern den sogenannten Heuschnupfen aus. Die Belastung wird aufgrund der Temperaturdifferenz und damit verbundener Unterschiede in der Vegetationsentwicklung vorerst aber regional weiter ungleich verteilt sein. Den Experten zufolge ist die Konzentration in den milderen Gebieten, etwa entlang der Rheinachse, wesentlich höher. Möglich ist demnach auch, dass der Pollenflug zum Wochenende aufgrund der Wetterbedingungen regional zeitweise nachlässt.
B.Baumann--VB