-
USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein
-
2000 Eingaben zur St. Galler Ortsplanung: Konflikt um Ökologie und Mieterschutz
-
Thomas Strobls 'Sound of Strobl': Unvorhersehbare musikalische Reise
-
Nvidia-Deal mit Deutschland: KI-Souveränität oder neue Abhängigkeit?
-
Martha Stewart verteidigt Halloween-Kostüm und lehnt Entschuldigung ab
-
Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash vor: Längere Videos und niedrigere Kosten
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Wirtschaft kritisiert Zinsentscheid der brasilianischen Notenbank
-
Frankreich stellt eine Milliarde Euro für staatliche Bürgschaften bereit
-
Britischer Arzt mit Ebola nach London evakuiert
-
COP31: Lateinamerika tritt mit gespaltenen Allianzen in Antalya an
-
Brennstoffzulage 2027: Neue Auszahlungssätze und Fristen für Irland
US-Vereinbarung mit London: Pharmazölle bleiben ausgesetzt
Die USA haben Großbritannien eine Ausnahme von Arzneimittelzöllen zugesagt. Die US-Zölle auf britische Pharmaprodukte bleiben vorerst ausgesetzt, wie das Handelsministerium in Washington und die Regierung in London am Montag mitteilten. US-Präsident Donald Trump hatte mit Importaufschlägen von bis zu 100 Prozent auf Medikamente gedroht.
Die USA sagten unter der Abmachung mit London zu, Pharmaprodukte und Medizintechnologie aus Großbritannien weiterhin von den Zöllen auszunehmen. Zudem wollen sie während Trumps laufender Amtszeit bis Anfang 2029 keine Handelsuntersuchung wegen der Preisgestaltung in Großbritannien eröffnen. Der britische Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) will der Vereinbarung zufolge zudem die Preise für "innovative, lebensrettende Medikamente" um 25 Prozent erhöhen.
Trump hatte europäischen Pharmakonzernen vorgeworfen, ihre Produkte in Europa deutlich günstiger zu verkaufen als in den USA und US-Bürger so zu benachteiligen. Er drohte ab Oktober mit einem Aufschlag von 100 Prozent auf "alle Marken- oder patentierten Arzneimittel" - "es sei denn, ein Unternehmen baut seine Arzneimittelfabrik in Amerika". Das sorgte auch bei Pharmakonzernen in der EU für Unruhe, der Zollsatz blieb aber bei den mit Brüssel vereinbarten 15 Prozent für die meisten Produktgruppen.
US-Handelsminister Howard Lutnick nannte die Vereinbarung mit Großbritannien einen "großen Erfolg für amerikanische Arbeiter und unsere Innovationswirtschaft". Arzneimittel sind das wichtigste britische Exportprodukt in Richtung USA. Britische Pharmakonzerne wie GSK und AstraZeneca hatten kürzlich erhöhte Investitionen in den USA angekündigt, um den Präsidenten zu besänftigen.
L.Stucki--VB