-
Einzige Deutsche in Runde zwei: Super-Comeback von Siegemund
-
Von der Leyen stellt "historisches" EU-Handelsabkommen mit Indien in Aussicht
-
Duo soll IS-Miliz finanziell unterstützt haben - Anklage in Frankfurt am Main
-
Nicht im CL-Kader: Ter Stegen vor Wechsel zu Girona
-
Anklage in Fall von Häftlingsmisshandlung in Gefängnis Augsburg-Gablingen
-
DGB kündigt Widerstand gegen Sozialreformen an - und eigene Rentenkommission
-
Potsdamer Anwalt wegen verbotener SA-Parole auf X zu Geldstrafe verurteilt
-
Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Warnstreiks in öffentlichem Dienst: Bundesweite Auswirkungen auf Straßenverkehr
-
Vor Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament: Landwirte demonstrieren in Straßburg
-
ARD und ZDF teilen deutsche WM-Spiele auf
-
Kein weiteres Melbourne-Märchen: Lys verliert in Runde eins
-
29 Prozent der Schüler in Deutschland haben Einwanderungsgeschichte
-
SPD-Politiker Ahmetovic: Deutschland lässt sich in Grönland-Streit nicht erpressen
-
Bürgermeister: Tausende Wohngebäude in Kiew nach russischem Angriff ohne Heizung
-
Trumps Zollpolitik: Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit USA geschrumpft
-
Neuer Rekord: Fast 43 Millionen Touristen besuchten 2025 Japan
-
NHL: Sturm gewinnt mit Minnesota in Toronto
-
NFL: Hafley folgt in Miami auf McDaniel
-
NBA: OKC siegt souverän - Buhrufe für Knicks
-
Amnesty-Generalsekretärin: Europäer müssen sich Trump widersetzen
-
Weltfußballer Olise? Matthäus nennt K.o.-Kriterium
-
Beckham-Sohn Brooklyn will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
-
Wirtschaftsweiser erwartet Scheitern der Erbschaftsteuer vor Verfassungsgericht
-
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage aus Ampel-Zeit für Afghanen
-
Merz spricht mit Soldaten im Auslandseinsatz und deren Angehörigen
-
Brüssel stellt Netzregeln vor - Beschränkungen für chinesische Anbieter erwartet
-
Von der Leyen und Macron reden beim Weltwirtschaftsforum in Davos
-
Satzbälle abgewehrt: Keys kämpft sich in die zweite Runde
-
Damaskus: Al-Scharaa und Trump sprechen über Rechte von Kurden in Syrien
-
Bundeswehr plant Dunkelfeldstudie zu sexueller Belästigung und Gewalt
-
James erstmals seit 22 Jahren kein Starter im All-Star-Game
-
Iranischer Polizeichef ruft Protestierende zur Aufgabe auf und stellt ihnen Ultimatum
-
UN-Entwicklungsprogramm UNDP verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
-
Eine Milliarde Dollar für ständigen Sitz - Zurückhaltende Reaktionen auf Trumps "Friedensrat"
-
Hauptrunde statt Heimfahrt: DHB-Team gewinnt Spanien-"Endspiel"
-
Streit um Grönland: Trump-Regierung verschärft Ton gegenüber Europäern
-
Wadenprobleme: "Einige Zeit Pause" für Sabitzer
-
Minister: Kopenhagen und Nuuk schlagen Nato-Mission für Grönland vor
-
Vor vorgezogener Parlamentswahl: Bulgariens Präsident Radew kündigt Rücktritt an
-
Nachrichtenagentur Ansa: Italienischer Designer Valentino gestorben
-
Nach Final-Chaos beim Afrika-Cup: Marokko kündigt Protest an
-
Frankreichs Premier will Haushalt ohne Abstimmung verabschieden
-
Drogen- und Verkehrsdelikte: Neue Vorwürfe gegen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
-
Lebenslange Haft für Berliner Rentner wegen Tötung von Segelpartner vor Schweden
-
Wechsel perfekt: City verpflichtet Nationalspieler Guehi
-
Nach Play-off-Aus: Bills feuern Headcoach Sean McDermott
-
Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer
-
Hunderte protestieren in Berlin trotz verschobenen Besuchs gegen Syriens Präsident
-
Altenpfleger soll in Sachsen 91-Jährige getötet haben - 23-Jähriger in Haft
Lauterbach: Viele Kinder leiden heute noch unter den Corona-Maßnahmen
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Schulschließungen und andere Corona-Maßnahmen erneut als "zum Teil zu streng" bezeichnet. "Viele Kinder leiden auch heute noch, sie leiden unter psychischen Störungen, ihre Gesundheit ist schlechter geworden", sagte Lauterbach im Bundestag. Das Parlament debattierte am Freitag über den Bericht der interministeriellen Arbeitsgruppe zu gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche, der im Februar vorgelegt worden war.
"Von allen, die Opfer erbracht haben in der Pandemie, haben die Kinder die meisten Opfer erbracht", sagte Lauterbach. Sie hätten "unter den Maßnahmen gelitten". Der Minister räumte erneut ein: "Die Schulschließungen hätte man in dieser Länge nicht machen müssen."
Auch Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) verwies in der Debatte darauf, dass die Pandemie für Kinder und Jugendliche nicht vorbei sei. Mehr als 70 Prozent von ihnen fühlten sich noch immer psychisch gestresst, weitere Krisen wie der Ukraine-Krieg und die Klimakrise belasteten die jungen Menschen zusätzlich. Die Politik habe die Aufgabe, die Anliegen von Kindern und Jugendlichen in ihrer Prioritätensetzung stärker zu berücksichtigen, betonte Paus.
Die Familienministerin verwies auf bereits in die Wege geleitete Maßnahmen wie die Aufstockung der frühen Hilfen für junge Familien, Milliardeninvestitionen für die Verbesserung der Kita-Qualität oder den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Auch starten im Sommer sogenannte Mental Health Coaches an Schulen, die Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen und in akuten Krisen "Erste Psychische Hilfe" leisten.
Die CDU-Abgeordnete Mareike Lotte Wulf räumte ein, zu Beginn der Corona-Pandemie vor drei Jahren habe die damalige große Koalition "höchst schwierige Abwägungen" treffen müssen. Diese pauschal zu verurteilen "wäre zu einfach". Bei der jetzigen Ampel-Regierung fehlten ihr aber "die Belege", dass sie es ernst meine mit der Verantwortung für die Bewältigung der Corona-Folgen für Kinder und Jugendliche.
Wulf kritisierte, dass die Mittel dafür deutlich zurückgegangen seien. Während die große Koalition zwei Milliarden Euro zum Aufholen von Lernrückständen, für frühkindliche Bildung und Freizeitgestaltung bereitgestellt habe, plane die Ampel-Regierung nur ein "Zukunftspäckchen mit 40 Millionen Euro".
B.Shevchenko--BTB