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Rapper Fler in Berlin zu Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt
Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat den Rapper Fler wegen einer Reihe von Straftaten zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den 40-Jährigen am Mittwoch unter anderem der Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung schuldig.
Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky, hatte im März 2020 ein Fernsehteam angegriffen, bedroht und beleidigt. Dieses hatte versucht, ihn beim Verlassen eines Geschäfts auf dem Berliner Kurfürstendamm zu interviewen. Dem Kameramann schlug er dabei ins Gesicht, die Kamera zerstörte er. Angeklagt waren zudem weitere Beleidigungen und Bedrohungen, die der Rapper überwiegend in den sozialen Medien abgegeben hatte.
Fler erschien am Mittwoch nicht, weshalb in seiner Abwesenheit verhandelt wurde. Am ersten Prozesstag vor einer Woche hatte er allerdings bereits die erhobenen Vorwürfe eingeräumt. Damit habe er seinen Teil der Vereinbarung eingehalten, sagte die Vorsitzende Richterin Franziska Bauersfeld in der Urteilsbegründung.
Fler, die Staatsanwaltschaft und das Gericht hatten demnach eine Verständigung getroffen, wonach ihm für ein Geständnis eine Bewährungsstrafe zwischen 14 und 18 Monaten zugesagt war. Der Rapper ist bereits mehrfach vorbestraft.
Das erweiterte Schöffengericht blieb mit seinem Urteil knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 18 Monate auf Bewährung beantragt hatte. Der Verteidiger des Musikers stellte keinen konkreten Antrag.
J.Horn--BTB