-
Kallas: EU kann Starlink-System in der Ukraine "kurzfristig" nicht ersetzen
-
Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August
-
Bundesländer fordern Recht auf Vergessenwerden nach Krebserkrankung
-
16-Jähriger erschießt drei Kinder und einen Lehrer an Grundschule in den USA
-
Von Mähnfred bis Saugi: Ein Drittel gibt Haushaltsrobotern Namen
-
EU-Gipfel: Costa plädiert für stärkere Unterstützung der Ukraine
-
Bayern wohl auch gegen Leipzig ohne Neuer
-
Bauministerin Hubertz: Vergesellschaftungsverbot soll schnellstmöglich kommen
-
Bundestag beschließt Frühstartrente
-
NRW-Ministerpräsident Wüst turnusgemäß zum neuen Bundesratspräsidenten gewählt
-
Betrüger erbeuten mehrere hunderttausend Euro von Seniorin aus Bayern
-
Prominentes SPD-Gesicht: Schröder-Köpf scheidet aus Landtag in Hannover aus
-
"Kakerlaken"-Proteste: Indische Behörden schließen zentralen Park in Neu Delhi
-
Deutschlandtag der Jungen Union: Reddig will keine Personaldebatten zu Merz
-
Nach Klub-Kritik: Martínez entschuldigt sich
-
Keine "richtigen Toiletten": Neue Trump-Sprecherin irritiert mit Satz über China
-
Junge-Union Vize Gehringer fordert Eins-zu-eins-Umsetzung des Rentenkompromisses
-
Hazel Brugger im Praktikum bei Klingbeil: Schlaflosigkeit gehört zu Hauptstadtpolitik
-
Fed-Chef Warsh: KI ist "bedeutsamste" Veränderung für Wirtschaft in meinem Leben
-
Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr: Wehrbeauftragter fordert Aufklärung
-
Kommandeur: Nato ist Russland im Fall eines Kriegs militärisch überlegen
-
Ex-Ministerpräsident Sellering traut Schwesig Kanzlerschaft zu
-
Aufatmen bei Woltemade: "Bisher bestes Spiel für Juve"
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt "eskalierende" Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
-
Titelverteidiger ausgeschaltet: Brewers erreichen World Series
-
Drei Kinder und ein Lehrer in Grundschule in den USA erschossen - Angreifer getötet
-
Linke ruft wegen Reform zu Beantragung von Pflegegrad noch in diesem Jahr auf
-
Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin
-
Staats- und Regierungschefs der EU beraten über Unterstützung der Ukraine
-
Bundesrat wählt neuen Vorsitz und berät über Steuerreform und frühe Bildung
-
Bundestag entscheidet über Frühstartrente
-
Junge Union beginnt "Deutschlandtag" in Bonn - NRW-Regierungschef Wüst als Gast
-
16-Jähriger erschießt in Grundschule in den USA drei Kinder und einen Lehrer
-
Medien: Angreifer erschießt vier Menschen in US-Schule - Drei Kinder unter den Opfern
-
Keine Fortschritte bei Haushaltsverhandlungen auf EU-Gipfel
-
2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer
-
Mit Traumtoren zum Start: Freiburg mit Pflichtsieg
-
Bundestag billigt Einsetzung von internationaler Schadenersatzkommission für die Ukraine
-
Nübel gewinnt Torhüter-Duell - TSG-Krise verschärft sich
-
Handball: Füchse erreichen Zwischenziel in Porto
-
Opfer von Straftaten sollen in Gerichtsverfahren mehr Unterstützung bekommen
-
Huthi-Miliz greift Regierungssitz in Aden an - Mindestens vier Tote
-
Angreifer von Fort Hood: Trump sagt Liveübertragung der Hinrichtung ab
-
Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt
-
Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank
-
Urbig als Nummer eins? Kahn und Lehmann zweifeln noch
-
Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld
-
Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus
-
Guterres beklagt "Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit" beim Schutz der Natur
-
Regierung: Huthi-Miliz im Jemen greift Präsidentenpalast in Aden mit Raketen an
16-Jähriger erschießt drei Kinder und einen Lehrer an Grundschule in den USA
Ein 16-Jähriger hat in einer Grundschule im Nordwesten der USA drei Kinder und einen Lehrer erschossen. Ein weiteres Kind und ein Lehrer wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff am Donnerstag (Ortszeit) in Bend im Bundesstaat Oregon lebensgefährlich verletzt. Der Angreifer wurde von einem Augenzeugen noch am Tatort erschossen.
Die getöteten Kinder waren fünf, acht und elf Jahre alt, wie Polizeichef Mike Krantz berichtete. Die Polizei erhielt demnach gegen Mittag einen ersten Notruf von einem Anrufer, der berichtete, jemand habe mit einem Gewehr mehrfach auf ihn geschossen. Kurz darauf gingen dutzende weitere Notrufe ein, wonach ein bewaffneter Angreifer in die Silver-Rail-Grundschule eingedrungen sei. Minuten später waren die ersten Polizisten am Tatort.
Der 16-jährige Angreifer wurde nach Krantz' Schilderung von einem Anwohner erschossen, der ihn beim Betreten der Schule gesehen hatte und ihm gefolgt war. Bei dem jugendlichen Täter handelte es sich nach Angaben des Polizeichefs um einen Bewohner der Stadt. Ersten Ermittlungen zufolge habe er sich seinen Weg in die Grundschule erzwungen, indem er auf verschlossene Türschlösser schoss, sagte Krantz. Die Motive des Täters waren zunächst unklar.
Der Leiter des örtlichen Schulbezirks, Steven Cook, sprach unter Tränen von einer "unvorstellbaren Tragödie". "Das ist etwas, wovon man aus anderen Orten hört und betet, dass es niemals hier passiert", sagte er vor Reportern. Der Unterricht an allen Schulen des Bezirks wurde für Freitag abgesagt.
Am Abend versammelten sich Bewohner von Bend in einem Park, um der Opfer zu gedenken. "Ich stehe total unter Schock, ich habe Angst und bin traurig", sagte eine Trauernde namens Betsy, während sie auf die niedergelegten Kerzen und Blumen schaute.
Waffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Allein in diesem Jahr gab es nach Angaben der Aktivistengruppe Gun Violence Archive mehr als 360 Schusswaffenangriffe mit vier oder mehr Opfern.
Auch an US-Schulen kommt es immer wieder zu Waffengewalt. Im Mai 2022 sorgte ein Massaker an einer Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde für Entsetzen, bei dem 19 Kinder und zwei Lehrkräfte getötet wurden.
Die Schusswaffengewalt dürfe nicht länger als eine unvermeidbare Realität hingenommen werden, erklärte die Organisation Giffords Law Center, die sich für ein strengeres Waffenrecht einsetzt, nach der Gewalttat in Bend.
"Sie bringen unsere Babys um, zerfetzen unsere Kinder mit Blei und zwingen uns, in Angst zu leben", klagte die Abgeordnete Janelle Bynum, die Oregon im US-Repräsentantenhaus vertritt. "Und es scheint, als wäre es den Erwachsenen egal", sagte die Politikerin der Demokratischen Partei dem Sender CNN.
Versuche, die Waffengesetze in den USA zu verschärfen, scheitern regelmäßig am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby. US-Präsident Donald Trump ist ein entschiedener Befürworter des in der US-Verfassung verankerten Rechts auf Waffenbesitz.
E.Burkhard--VB