-
WM: FIFA sucht Austausch mit iranischem Verband
-
Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert
-
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
-
Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr
-
US-Truppenabzug: Söder fordert mehr Einsatz von Bundesregierung
-
14-Jähriger setzt in Bayern versehentlich Auto in Bewegung - hoher Sachschaden
-
PSG-Kracher: Bayern mit Karl, Bischof und Guerreiro
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
In Algerien inhaftierter französischer Journalist hofft auf Begnadigung
-
Rumänien: Pro-europäischer Regierungschef verliert Misstrauensvotum im Parlament
-
"Streit und überhitzte Debatte": SPD-Spitze zieht Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot
-
Straße von Hormus: Iran droht mit deutlicher Verschärfung der Angriffe
-
Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen
-
38 Euro pro Kopf für Fairtrade-Produkte: Umsatz erreicht 2025 neues Rekordhoch
-
Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig war bis Ende April in Psychiatrie
-
Verdächtiger in Fall von getötetem 14-Jährigen in Bayern von Polizei erschossen
-
Manfred Weber fordert Führungsteam für CSU - Lob für Aigner
-
Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
-
Stars und Promis feiern rauschende Met-Gala in New York
-
Zusammenstoß von Straßenbahn und Linienbus in Dresden: 30 Verletzte
-
Leipzigs Oberbürgermeister Jung: "Können Innenstädte nicht zu Festungen umbauen"
-
Vertrag bis 2028: Terzic wird Bilbao-Trainer
-
Arbeitskreis Steuerschätzung nimmt Beratung über Frühjahrsprognose auf
-
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
-
Ein Jahr Schwarz-Rot: Zustimmung zur Bundesregierung stürzt ab
-
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
-
WHO: Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen
-
Tierschützer: Illegaler Heimtierhandel nimmt zu - Hunde am häufigsten gehandelt
-
OLG: Richter darf sich an christlichem Menschenbild orientieren
-
Frankreichs Präsident Macron gibt Gesangseinlage bei Staatsbesuch
-
Höhere Spitzensteuer: SPD hält an Plänen fest - Kanzleramtschef zeigt sich offen
-
"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz
-
Angriffe vor angekündigten Waffenruhen: Selenskyj wirft Russland "Zynismus" vor
-
Nach Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger kommt am Dienstag vor Haftrichter
-
Fünf Wochen vor WM-Start: Hoeneß erneuert Nagelsmann-Kritik
-
Nach Amokfahrt in Leipzig: Gedenkandacht mit Ministerpräsident
-
Umfrage: Unionsfraktionschef Spahn in Ranking Schlusslicht - AfD klar vorn
-
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
-
"Noch nicht fit genug": Dolly Parton sagt erneut Konzerte ab
-
Hoeneß sieht Neffe Sebastian als möglichen Kompany-Erben
-
Zoll in Düsseldorf lässt über 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten
-
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit
-
Urteil aus Bayern: Mann muss teures Hochzeitsgeschenk nach Trennung herausgeben
-
Unicredit meldet starkes Gewinnplus - Angebot für Commerzbank-Übernahme erwartet
-
Parlament in Rumänien stimmt über Misstrauensantrag gegen pro-europäischen Regierungschef ab
-
Karlsruhe verhandelt im Juni über Sonderkündigungsrecht für Fernsehverträge
-
CDU-Vorstandsmitglied Amthor fordert mehr Zuversicht in Koalition
-
Dreesen: Bayern brauchen gegen PSG "jede Stimme"
-
Protesttag: Verbände warnen vor Einschnitten für Menschen mit Behinderung
Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon
Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Macron zeigte sich besorgt und rief zur Ruhe auf, wie es am Donnerstag aus seinem Umfeld hieß. Auch der Bürgermeister von Lyon, wo am Samstag ein Trauermarsch für Quentin Deranque stattfinden soll, warnte vor Ausschreitungen und weiteren Zusammenstößen.
Der 23-jährige Deranque, der Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen hatte, hatte sich vor einer Woche an Protesten gegen die linkspopulistische EU-Abgeordnete Rima Hassan an einer Hochschule in Lyon beteiligt. Anschließend kam es nach Angaben aus Polizeikreisen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen rechts- und linksextremen Aktivisten. Deranque wurde von mehreren Vermummten zusammengeschlagen und starb am Samstag an den Folgen seiner schweren Kopfverletzung.
Unter Druck wegen möglicher Verbindungen zu einigen der linksextremen Gewalttäter steht nun vor allem die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI). Sie lehnte am Donnerstag die Forderung nach einem Ausschluss eines ihrer Abgeordneten mit Verbindungen zu mutmaßlichen Tätern ab. Dies komme nicht in Frage, sagte LFI-Koordinator Manuel Bompard dem Sender France Info mit Blick auf die Rücktrittsforderungen gegen den Abgeordneten Raphaël Arnault .
"Warum sollte ein Arbeitgeber für die Taten seiner Angestellten verantwortlich sein", fügte Bompard hinzu. Arnault steht in der Kritik, weil zwei seiner parlamentarischen Mitarbeiter und ein ehemaliger Praktikant im Zusammenhang mit der tödlichen Gewalt gegen Deranque festgenommen wurden. Arnault hatte eine linksextreme Gruppe gegründet, deren Auflösung das Innenministerium im vergangenen Sommer verfügt hatte.
Einer der parlamentarischen Mitarbeiter, Jacques-Elie Favrot, räumte seine Beteiligung an den Zusammenstößen in Lyon ein. Er bestritt aber, für die tödlichen Fußtritte gegen den Kopf von Deranque verantwortlich zu sein. Am Donnerstagnachmittag sollen die insgesamt elf Festgenommenen einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet, ob sie in Untersuchungshaft kommen oder freigelassen werden.
Gegen sieben der Festgenommenen wird wegen Totschlags ermittelt. Die übrigen vier stehen im Verdacht, den Tätern auf der Flucht geholfen zu haben.
Der Bürgermeister von Lyon, Grégory Doucet forderte unterdessen, einen für Samstag geplanten Trauermarsch für Deranque zu verbieten. Er verwies auf das Risiko neuer Gewaltausbrüche. Im westfranzösischen Lyon kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen Gruppen.
Gut drei Wochen vor der Kommunalwahl sorgt der Fall für Aufruhr in den politischen Lagern: Rechte und rechtspopulistische Politiker werfen der Partei LFI vor, ein Klima der Gewalt befördert zu haben. Während die Linkspopulisten eine "Instrumentalisierung" des Falls anprangern, wenden sich die gemäßigten Linksparteien zunehmend von ihnen ab und schließen Wahlbündnisse aus.
W.Huber--VB