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Feuerwehr: Kind stirbt nach Hochhausbrand im Osten Berlins
Nach einem Hochhausbrand in Friedrichsfelde im Osten Berlins ist nach Angaben der Feuerwehr ein Kind ums Leben gekommen. Das Kind sei gemeinsam mit einer erwachsenen Person und einem weiteren Kind "unter Reanimationsbedingungen" in Krankenhäuser gebracht worden und dort gestorben, teilte die Berliner Feuerwehr am Donnerstag mit. Bei dem Vollbrand einer Wohnung mit massiver Rauchausbreitung im gesamten Gebäude seien insgesamt acht Menschen in Krankenhäuser gebracht worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Wohnung im 3. Stock in Flammen gestanden, erklärte die Berliner Feuerwehr. Rund 70 Personen hätten durch die Feuerwehr gerettet werden müssen. Die Feuerwehr war mit über 150 Beamten im Einsatz. Für die Angehörigen der Verletzten war ein Team der psychosozialen Notfallversorgung vor Ort. Außerdem wurde für die Betreuung der Einsatzkräfte ein Einsatznachsorgeteam gerufen.
Da das gesamte Gebäude stark verraucht war, mussten etwa 60 Wohnungen kontrolliert werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Rund 20 Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Das Bezirksamt Berlin kümmerte sich demnach um die Unterbringung der betroffenen Personen. Eine erste Notunterkunft konnte in einer nahegelegenen Turnhalle eingerichtet werden.
H.Weber--VB