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Mehr als drei Jahre Haft wegen Anlagebetrugs mit Millionenschaden in Bayern
Das Landgericht im bayerischen Bamberg hat einen 35-Jährigen wegen eines Anlagebetrugs mit Millionenschaden zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Die zuständige Kammer sah es demnach am Dienstag als erwiesen an, dass der Mann Teil einer Bande war.
Allein er soll zwischen Dezember 2022 und November 2024 einen Schaden von 13,3 Millionen Euro verursacht haben. Von Callcentern aus wurden die deutschsprachigen Opfer angerufen. Die Bande brachte sie dazu, hohe Geldsummen an vermeintlich lukrative Tradingplattformen zu zahlen. Der 35-Jährige war laut Urteil für die Finanzlogistik zuständig und handelte als Bindeglied zwischen der Führungsebene und den Callcentermitarbeitern.
Das Gericht ordnete die Einziehung von 150.000 Euro an. Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf drei Jahre und zehn Monate Haft plädiert hatte. Die Verteidigung forderte drei Jahre Haft. Da beide Seiten auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil bereits rechtskräftig.
B.Baumann--VB