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Prozess um islamistischen Messerangriff in Bielefeld beginnt am 2. März
Der Prozess um den mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff vor einer Kneipe in Bielefeld beginnt am 2. März am Oberlandesgericht Düsseldorf. Angeklagt ist ein heute 36-Jähriger wegen versuchten Mordes in vier Fällen, gefährlicher Körperverletzung sowie Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation, wie das Gericht in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte.
Bei der Tat im Mai vorigen Jahres waren vier Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Die Bundesanwaltschaft erhob im Dezember Anklage gegen den Beschuldigten Mahmoud M.. Dieser soll sich demnach spätestens im Mai 2015 in seinem Heimatland Syrien der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. Nach seiner Einreise nach Deutschland 2023 soll er der Dschihadistenmiliz weiterhin verbunden geblieben sein.
Laut Anklage soll M. dann im Mai 2025 im Namen eines "Heiligen Kriegs" beschlossen haben, möglichst viele willkürlich ausgesuchte Menschen in Deutschland zu töten. Am frühen Morgen des 18. Mai soll er vor einer Kneipe in Bielefeld gezielt auf Gäste eingestochen und vier Menschen lebensgefährlich verletzt haben. Diese hatten dort den Aufstieg ihres Fußballvereins gefeiert. Am nächsten Tag wurde M. festgenommen. Das Gericht setzte bereits 21 Verhandlungstermine bis Anfang Juni an.
A.Kunz--VB