-
Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen
-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen
-
12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins
-
Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim
-
NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss
-
Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt
-
Messi schießt Miami zum Sieg
-
NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko
-
"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli
-
"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"
-
"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético
-
Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran
-
Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa klare Siegerin bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
Chervon ernennt Jody Grimsley zum Senior National Account Manager
-
Chervon befördert Soobia Haroon zur Vice President, Human Resources - NA
-
Chervon ernennt Thomas Scherer zum Vice President of Organizational Development - Sales, End User Marketing, and Service
-
Vettel gratuliert Nachfolger Antonelli: "Genieß es"
Südkoreas frühere First Lady muss wegen Korruption für 20 Monate ins Gefängnis
Südkoreas ehemalige First Lady Kim Keon Hee ist wegen Korruption zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Richter Woo In Sung sah es bei der Strafmaßverkündung am Bezirksgericht Seoul am Mittwoch als erwiesen an, dass die Ehefrau des ebenfalls inhaftierten Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol großzügige Bestechungen angenommen hatte.
Kims enge Verbindung zum mittlerweile abgesetzten Präsidenten habe ihr "erheblichen Einfluss" verschafft, den sie zu ihrer eigenen Bereicherung ausgenutzt habe, sagte Richter Woo In Sung bei der Urteilsverkündung. Dazu zählte dem Richter zufolge die Annahme von Luxusartikeln von der Moon-Sekte, darunter eine Designerhandtasche der französischen Luxusmarke Chanel. Vom Vorwurf der Aktienmanipulation und Verstößen gegen das Wahlgesetz sprach der Richter Kim dagegen frei.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte Kim mit der Manipulation von Akten gegen Finanzinvestitionsgesetze und Regelungen zur Finanzierung politischer Parteien verstoßen. Die Staatsanwaltschaft hatte zuletzt unter anderem argumentiert, Kim habe sich "über das Gesetz gestellt" und mit der als Moon-Sekte bekannten Vereinigungskirche zusammengearbeitet, um die "verfassungsmäßig garantierte Trennung von Religion und Staat" zu untergraben. Südkoreas Institutionen seien durch Kims Machtmissbrauch "schwer beschädigt" worden.
Die ehemalige First Lady war nicht zum ersten Mal ins Visier der Justiz geraten. 2022 musste sie sich bereits im sogenannten Dior-Taschen-Skandal wegen Bestechungsvorwürfen verantworten, da sie offenbar eine Handtasche der französischen Luxusmarke entgegengenommen hatte.
Es ist das erste Mal in der Geschichte Südkoreas, dass ein ehemaliger Präsident und eine ehemalige First Lady gleichzeitig inhaftiert sind. Kims Ehemann, Ex-Staatschef Yoon, ist derzeit wegen Amtsmissbrauchs in Haft. Er hatte im Dezember 2024 vor dem Hintergrund eines Haushaltsstreits zeitweise das Kriegsrecht ausgerufen und Südkorea damit in eine tiefe politische Krise gestürzt. Yoon wurde wegen Behinderung der Justiz und anderer Straftaten im Zusammenhang mit der Verhängung des Kriegsrechts zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil in einem weiteren Verfahren steht noch aus, es soll im Februar verkündet werden.
U.Maertens--VB