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US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
Das Außenhandelsdefizit der USA ist im März erneut angestiegen. Der Wert der Importe überstieg den der Exporte um 60,3 Milliarden Dollar (rund 51,5 Milliarden Euro), das war ein Zuwachs um 4,4 Prozent im Vergleich zum Februar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Analysten hatten eine größere Lücke erwartet.
Die US-Importe legten den Angaben zufolge um 2,3 Prozent auf 381,2 Milliarden Dollar zu. Stärker eingeführt wurden unter anderem Autos und Autoteile und Konsumgüter. Die Exporte wuchsen um 2,0 Prozent auf 320,9 Milliarden Dollar. Besonders stark wuchsen vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs die Ausfuhren von Rohöl und Ölprodukten aus den USA.
Ziel der aggressiven Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist es eigentlich, die Exporte zu stärken und weniger zu importieren. Allerdings hatte das Oberste US-Gericht Ende Februar einen Großteil der von Trump verhängten Sonderzölle für unrechtmäßig erklärt.
Danach führte die Regierung für internationale Handelspartner einen neuen, zehnprozentigen Sonderzoll auf anderer Rechtsgrundlage ein. Am Freitag kündigte Trump überdies eine deutliche Steigerung der Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU an. Die Aufschläge sollen ihm zufolge von bislang 15 Prozent auf 25 Prozent steigen. Die Zollerhöhung würde deutsche Autobauer besonders hart treffen.
M.Betschart--VB