-
Karetas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
CDU-Ministerpräsident Rhein fordert Ende der Ausgrenzung der AfD
-
Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger in Leverkusen von Zug erfasst und getötet
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte erscheint erstmals vor Internationalem Gericht
-
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Angriffe auf Wahlstände von CDU und AfD
-
Engere Partnerschaft mit Kanada: Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
-
Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung
-
Kommunalwahl in Niedersachsen: CDU auch auf Gemeindeebene stärkste Kraft
-
Streit um Swingerparty-Artikel: Gericht gibt Stadtrat in Baden-Württemberg recht
-
Richterbund: Plan gegen Extremismus "sinnvoll" - Schlagkräftigere Justiz nötig
-
Herztod: Mehr als 200.000 Menschen starben 2024 an Herzkrankheiten
-
Spritpreis-Entlastung: Unions-Fraktionschef Frei schlägt Mehrwertsteuersenkung vor
-
Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Formel-1-Kalender: Türkei und Portugal neu dabei
-
Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit
-
CDU-Ministerpräsidenten stellen sich gemeinsam hinter Bundeskanzler Merz
-
Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet
-
Insolvenzverwalter gewinnt in Streit um vorläufigen Rechtsschutz vor Verfassungsgericht
-
ÖPNV-Vergleich: Deutschland fällt in Europa leicht auf Rang fünf zurück
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada vor
-
Serie A: Tedesco nicht mehr Trainer in Bologna
-
Inbetriebnahme von LNG-Terminal in Stade in Vorbereitung
-
Von der Leyen schlägt Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor
-
Bahn kündigt Direktverbindung von München nach Mailand und Rom ab Sommer 2027 an
-
Nach vier Jahren Bauzeit: Neuer Kanal in China soll Handel deutlich erleichtern
-
Benzinpreis auf neuem Allzeithoch - Dieselpreis ganz knapp davor
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedsschaft für Kanada vor
-
Nach CSD-Anschlag: Regierung legt Zehn-Punkte-Plan gegen islamistischen Terrorismus vor
-
Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle
-
US-Senator Sanders und ehemaliger Trump-Berater Bannon warnen vor KI
-
Anklage gegen IS-Mitglied in Frankfurt am Main erhoben
-
Regionalliga-Reform: Bayern-Boss Dreesen unterstützt DFB
-
Wegen Terrorverdachts: Zwei eritreische Regierungsgegner in Untersuchungshaft
-
24 Jahre nach Mord an Baggersee in Niedersachsen: Drei weitere Männer verurteilt
-
ADAC-Bilanz: Mehr als 128.000 Staus auf Autobahnen in diesjährigen Sommerferien
-
Erneuter Schiffsunfall an Eisenbahnbrücke in Elsfleth in Niedersachsen
-
Unions-Fraktionschef Frei will Sofortmaßnahmen gegen hohe Spritpreise zum 1. Oktober
-
Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verlangsamung der KI-Entwicklung ab
-
Zwei Tote bei Brand in Wohnhaus in Baden-Württemberg
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Umfrage sieht SPD knapp hinter AfD
-
Volleyballer mit "positiver Energie" ins Achtelfinale
-
"Rote Linie": Saudi-Arabien wirft Huthi-Miliz Angriff auf heilige Stadt Mekka vor
-
DAK-Report: Große Mehrheit im Urlaub trotz Rekordhitze gut erholt
-
Französische Ex-Ministerin Dati wegen Korruption vor Gericht
-
Kosovo-Sondertribunal verkündet Urteil im Fall von Ex-Präsident Thaci
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Umwelthilfe für bessere Luft
-
Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal
Mehr als 30 Millionen Euro Schaden durch Anlagebetrug: Anklagen in Bayern
Im Fall eines weltweit agierenden Betrugsnetzwerks sind in Bayern zwei weitere Männer angeklagt worden. Der 51-Jährige und der 41-Jährige waren im April von Israel nach Deutschland ausgeliefert worden, wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Montag mitteilte. Dem älteren von ihnen wird vorgeworfen, einen Gesamtschaden von mehr als 30 Millionen Euro verursacht zu haben.
In Bamberg ist die Zentralstelle Cybercrime Bayern angesiedelt. Sie zerschlug schon 2021 zusammen mit Behörden in Georgien und Israel die Tätergruppe, die mehrere betrügerische Plattformen betrieb. Anlegern wurde vorgegaukelt, dass sie ihr Geld lukrativ anlegen könnten - in Wirklichkeit gab es aber weder eine Handelsplattform noch ein Kundenkonto.
Die betrogenen Kunden seien von Betrügern aus Callcentern in Israel, Georgien, Moldau und Armenien dazu gebracht worden. Viele Menschen verloren ihr gesamtes Investment, wie die Generalstaatsanwaltschaft schon nach den ersten Festnahmen 2021 ausführte. Auch in Deutschland seien viele betroffen.
In der Zwischenzeit wurden den Angaben nach in dem Komplex seit 2023 schon acht Männer und zwei Frauen von den Landgerichten Regensburg und Bamberg zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb Jahren sowie fünf Jahren und neun Monaten verurteilt.
Die beiden Männer, um die es nun geht, sollen der Führungsriege des Betrugsnetzwerks angehören. Der 51-jährige israelische Staatsbürger soll die Arbeitsabläufe im Sinn eines kriminellen Unternehmens professionalisiert haben, wie die Ermittler ausführten. Er habe Führungspositionen in den Callcentern besetzt und operative Entscheidungen für neue Plattformen getroffen.
Für sich selbst habe er mehr als 1,7 Millionen Euro behalten. Der insgesamt durch ihn verursachte Schaden solle mehr als 30,6 Millionen Euro betragen. Der Prozess gegen den 51-Jährigen beginnt Anfang Februar am Landgericht Bamberg, wie die Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilte.
Über die Anklage gegen den 41-Jährigen muss das Gericht demnach noch entscheiden. Der Israeli soll die sogenannte Rechtsabteilung der Gruppe geleitet haben. In der Funktion soll er den Aufbau des Firmenkonstrukts verantwortet haben, das aus unzähligen Scheinfirmen bestanden habe. Außerdem soll er Rechtsgutachten zur Vorlage bei Banken und Behörden erstellt haben.
Irgendwann sei er zum Miteigentümer aufgestiegen; insgesamt soll er mehr als drei Millionen Euro behalten haben. In Deutschland habe er einen Schaden von mehr als fünf Millionen Euro verursacht, erklärten die Ermittler. So hätten auf einer der Plattformen 99 Menschen aus Deutschland insgesamt mehr als zwei Millionen Euro verloren.
Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft. Generalstaatsanwaltschaft und Polizei ermitteln in dem Komplex außerdem gegen weitere Tatverdächtige.
T.Suter--VB