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Rund 300 Millionen illegale Zigaretten produziert: Prozess in Düsseldorf begonnen
Vor dem Landgericht Düsseldorf müssen sich seit Freitag vier Angeklagte wegen illegaler Zigarettenproduktion mit einem hohen Millionenschaden verantworten. Zum Prozessbeginn wurde die Anklage verlesen, wie eine Sprecherin des Gerichts sagte. Den Angeklagten im Alter zwischen 45 und 58 Jahren wird vorgeworfen, spätestens seit April 2024 in einer Industriehalle in Düsseldorf unversteuerte Zigaretten in großem Stil hergestellt und verkauft zu haben.
Insgesamt sollen bis März 2025 knapp 300 Millionen Zigaretten produziert worden sein. Der dadurch entstandene Steuerschaden belaufe sich auf mehr als 53 Millionen Euro. Ziel der Gruppe soll es gewesen sein, auf Dauer eine gewerbsmäßige Produktion ohne die erforderliche behördliche Erlaubnis aufzubauen und zu betreiben.
Dabei sollen zwei Angeklagte im Alter von 46 und 48 Jahren die Produktion organisiert und gesteuert haben. Die beiden 45- und 58-jährigen Mitangeklagten waren demnach als Arbeitskräfte in der Produktion eingesetzt. Das Gericht setzte zahlreiche Verhandlungstage bis Ende August fest.
P.Vogel--VB