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Vier Jahre Haft für Schleuser in bayerischem Traunstein
Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 26-Jährigen wegen der Schleusung von Ausländern zu vier Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er in zwei Fällen, davon in einem Fall mit einer lebensgefährdenden Behandlung, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann Teil einer Bande war.
Von anderen Bandenmitgliedern erhielt er konkrete Aufträge für Schleuserfahrten von Slowenien nach Deutschland. Die Geschleusten setzte er dabei nahe der deutsch-österreichischen Grenze ab. Konkret wurde er für zwei Schleuserfahrten im Oktober 2024 verurteilt. Dabei brachte er insgesamt neun Menschen nach Deutschland.
In einem Fall saßen drei Kinder bei der Fahrt unangeschnallt auf dem Schoß ihrer Eltern. In Nußdorf zog der 26-Jährige ein Messer, um die Geschleusten zum Aussteigen zu bewegen. Laut Urteil war ihm bewusst, dass der ungesicherte Transport der Kinder lebensgefährdend war.
F.Stadler--VB