-
Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen
-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen
-
12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins
-
Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim
-
NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss
-
Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt
-
Messi schießt Miami zum Sieg
-
NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets
Deutschland überprüft Handelsbeziehungen zu Iran - Reaktion auf US-Zölle
Angesichts der von den USA angekündigten Strafzölle gegen Handelspartner des Iran will die Bundesregierung die deutschen Handelsbeziehungen zu der islamischen Republik überprüfen. Geprüft werde, "welche Form von Gütern dabei betroffen" seien, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin. "Gleichzeitig findet diese Prüfung auch statt unter der Frage, inwieweit wir selbst durch wachsende Sanktionsmaßnahmen den Druck erhöhen können."
Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ist das deutsch-iranische Handelsvolumen in den vergangenen Jahren stark geschrumpft. Im Jahr 2024 habe es bei rund 1,5 Milliarden Euro gelegen, sagte eine Sprecherin. "Damit liegt der Iran als Handelspartner auf Platz 79 zwischen Kuwait und den Cayman-Inseln - also sehr weit hinten." Für das Jahr 2025 lägen noch keine Zahlen vor, es sei aber von einem weiteren Rückgang auszugehen.
US-Präsident Donald Trump hatte angesichts der Gewalt gegen Demonstrierende im Iran Strafzölle gegen alle Handelspartner des Landes verkündet. Jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran mache, müsse ab sofort einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den USA zahlen, erklärte er.
Die Bundesregierung forderte den Iran am Mittwoch laut Regierungssprecher Kornelius auf, "diese Gewaltexzesse einzustellen und den Prozess der Öffnung zuzulassen". Die Bundesregierung sehe das Geschehen im Iran weiter "mit großer Sorge".
Im Iran gab es in den vergangenen zwei Wochen massive Proteste gegen die 1979 an die Macht gelangte islamische Regierung. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstrierenden vor. Menschenrechtsorganisationen befürchten tausende Todesopfer, tausende Menschen wurden festgenommen. Irans Justizchef kündigte im Staatsfernsehen "öffentliche" Schnellprozesse an, US-Präsident Donald Trump drohte der Führung in Teheran im Fall einer Hinrichtung festgenommener Demonstranten mit einem Eingreifen der USA.
A.Ruegg--VB