-
Tausende protestieren gegen Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien
-
Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"
-
Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"
-
Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale
-
Iran verkündet Sperrung von Straße von Hormus - USA starten neue Angriffe
-
US-Militär: Neue Angriffe gegen den Iran gestartet
-
"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale
-
Zweimal Bellingham: England ringt Norwegen nieder
-
Irans Revolutionsgarden: Straße von Hormus "bis auf Weiteres" geschlossen
-
Sturm tritt ab: Niederlage gegen Stein im letzten Kampf
-
Gluthitze in Frankreich: Touristenattraktionen wie der Eiffelturm schließen früher
-
Deutsche U19 verliert EM-Finale gegen Spanien
-
Acht Tote bei russischen Angriffen auf Ukraine - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Fortschritte im Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Infantino über WM mit 64 Teams: "Wird diskutiert"
-
Wimbledon: Noskova gewinnt tschechisches Finale
-
Umstrittenes Weltkriegsgedenken: Polen baut Denkmal für Opfer ukrainischer Kampfgruppe
-
Staatsschutz ermittelt zu Anschlag auf Kabelschacht der Deutschen Bahn in NRW
-
LPGA: Haeran schreibt mit 60er-Runde Major-Geschichte
-
Sechs Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Merlier auch in Bergerac der Sprinterkönig - Ackermann Siebter
-
Südafrikas WM-Teilnehmer Adams mit 25 Jahren verstorben
-
Gut 21.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Konzert von US-Rapper Pitbull
-
Widerstand gegen Forderungen nach Aufschub bei Klimazielen aus Grünen und SPD
-
DFB mit Klopp über "Eckpunkte eines Vertrages" einig
-
Chamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters an - Trump droht Iran mit Vernichtung
-
WDR: Linksextreme Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf NRW-Bahnstrecke
-
Fortschritte bei Kampf gegen tödlichen Waldbrand in Andalusien
-
Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz
-
Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters
-
Pilot bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen verletzt
-
Grüne pochen auf Festhalten an Treibhausgasneutralität bis 2045
-
252 Millionen: Wembanyama verlängert bei den Spurs
-
Nach dem Tod von britischer Ex-Ministerin festgenommener Mann wieder frei
-
Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Polizei überwältigt Täter mit Taser
-
Selenskyj: Elf Verletzte bei russischen Angriffen auf ukrainische Hauptstadt Kiew
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD bekräftigt Ziel Regierungsübernahme
-
6600 Hektar Land durch Waldbrand in Spanien zerstört - Wetterbedienungen bessern sich
-
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
-
Kane plaudert über "surreales" Treffen mit Trump beim Golf
-
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
-
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
-
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
-
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
-
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
-
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
-
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet
Mit Partys und Feuerwerk haben Menschen auf der ganzen Welt den Beginn des Jahres 2026 gefeiert. Der Jahreswechsel wurde allerdings auch von einem tödlichen Brand in der Schweiz, Unfällen mit Pyrotechnik und Gewalt gegen Einsatzkräfte überschattet. In Deutschland fanden große Feiern unter anderem am Brandenburger Tor in Berlin und in Hamburg statt.
Mit als erste läuteten wie immer die Australier das neue Jahr ein: Mit einem spektakulären Feuerwerk an der Harbour Bridge und am Opernhaus in Sydney fanden dort die Silvester-Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Für das Spektakel vor hunderttausenden Zuschauern wurden neun Tonnen Pyrotechnik gezündet.
Wegen des Anschlags auf das jüdische Chanukka-Fest vor rund zwei Wochen am Bondi Beach waren die Sicherheitsvorkehrungen in der australischen Küstenmetropole dieses Jahr strenger als üblich. Zudem gab es um 23.00 Uhr (Ortszeit) eine Schweigeminute für die 15 Todesopfer des Anschlags.
Vor dem Feuerwerk in Sydney waren die Pazifikstaaten Kiribati und Neuseeland die ersten, die ins Neue Jahr starteten. Asiatische Staaten wie Indonesien begrüßten Stunden später mit Feuerwerk und großen Feiern das Jahr 2026. In China feierten die Menschen unter anderem an der Großen Mauer. Auch über der Skyline von Bangkok erleuchtete Feuerwerk den Himmel.
In Hongkong wurde das große Feuerwerk aus Trauer um die 161 Menschen abgesagt, die beim Brand eines Hochhauskomplexes Ende November starben. Im Zentrum der Stadt versammelten sich die Menschen trotzdem zum Silvester-Countdown.
Auch in Europa und jenseits des Atlantik wurde gefeiert. In Berlin versammelten sich zahlreiche Menschen am Brandenburger Tor, um das neue Jahr zu begrüßen. Die ZDF-Silvestershow kam dieses Jahr aber aus der Hafencity in Hamburg.
Vielerorts verlief die Silvesternacht unruhig. In Berlin etwa meldete der Senat mehr als 420 Festnahmen sowie 30 verletzte Polizisten. Unabhängig voneinander starben in Bielefeld zwei 18-Jährige durch die Explosion von selbstgebauter Pyrotechnik. Bundesweit erlitten Dutzende weitere Menschen teils schwerste Verletzungen durch Feuerwerkskörper.
In der Schweiz überschattete ein verheerendes Feuer in einer Bar im Nobel-Skiort Crans-Montana die Feiern. Die Polizei rechnete nach dem Unglück während einer Silvesterparty mit Dutzenden Todesopfern, zudem gebe es etwa 100 Verletzte.
In Amsterdam zerstörte ein nächtliches Feuer Teile einer bei Touristen beliebten Kirche. Ein 50 Meter hoher Turm der Vondelkirche stürzte ein und das Dach wurde schwer beschädigt. Laut Polizeigewerkschaft gab es in den Niederlanden außerdem ein "noch nie da gewesenem Ausmaß an Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte".
Es war das letzte Silvester in den Niederlanden vor Inkrafttreten eines Böllerverbots. Bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern gab es zwei Tote und einige Verletzte. Kurz nach Mitternacht verschickten die Behörden eine seltene landesweite Warnung an alle Handys, in der sie die Menschen dazu aufriefen, die überlasteten Rettungsdienste nur dann zu alarmieren, wenn es um Leben und Tod gehe.
In Belgien gab es wegen zahlreicher Attacken mit Pyrotechnik auf die Polizei 70 Festnahmen in Brüssel und mehr als 100 weitere in Antwerpen.
In Paris knallten die Champagnerkorken in der Nähe des Eiffelturms und auf den Champs-Elysées und in Bulgarien wurde mit dem Jahreswechsel der Euro eingeführt.
In Dubai standen Menschen bis zu neun Stunden an, um ein spektakuläres Feuerwerks- und Laserspektakel am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, zu sehen. Im brasilianischen Rio de Janeiro fand am berühmten Copacabana-Strand den Behörden zufolge die größten Silvesterparty der Welt statt.
Viele Menschen erwarten angesichts der zahlreichen Krisenherde auch 2026 eher schwierige Zeiten. Zwar sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Neujahrsansprache, sein Land sei "zehn Prozent" von einem Abkommen zur Beendigung des Krieges entfernt. Wichtige Fragen seien jedoch noch offen. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in seiner Neujahrsansprache derweil, er gehe von einem "Sieg" seines Landes in der Ukraine aus.
Zudem dürften viele Menschen weltweit angesichts der Wirtschaftslage sorgenvoll ins neue Jahr blicken. Hinzu kommen die Unwägbarkeiten durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Und auch im Gazastreifen ist nicht sicher, wie lange die vereinbarte Waffenruhe halten wird.
Dennoch wird es 2026 auch wieder freudige Ereignisse geben - die Olympischen Winterspiele in Italien und die Fußball-WM in Nordamerika sind nur zwei davon.
N.Schaad--VB