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Zwei Jahre Haft für tödliche Folgen von Stoß in Thüringen
Weil er einen Mann stieß und dieser an den Folgen der Verletzungen starb, hat das Landgericht Gera in Thüringen einen heute 50-Jährigen zu zwei Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Körperverletzung mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.
Die zuständige Kammer sah es am Montag als erwiesen an, dass der Angeklagte im Januar 2022 in Rudolstadt in einen Streit mit dem Opfer geraten war. Das Opfer hielt sich in der Wohnung des Angeklagten auf und wollte dort übernachten. Da der heute 50-Jährige das aber nicht wollte, kam es zum Streit.
Mit Schlägen mit einem Besenstiel und Tritten schob er das Opfer aus der Wohnung. Dabei fiel der Mann und verletzte sich an der Hüfte. In der Folge bekam er ein künstliches Hüftgelenk.
Nach der Operation entzündete sich die Prothese, was zu einer Sepsis führte. Der Mann starb schließlich an Multiorganversagen, das durch die Blutvergiftung hervorgerufen worden war.
H.Kuenzler--VB