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Hessen: Wegen Anschlagsplans verurteilter früherer Soldat Franco A. aus Haft entlassen
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Fast 22 Prozent weniger Gewinn: Volkswagen startet "verhalten" ins neue Jahr
"Verhaltener Start ins Jahr": Volkswagen hat im ersten Quartal im Jahresvergleich einen deutlich geringeren Nettogewinn eingefahren. Das Ergebnis nach Steuern betrug 3,71 Milliarden Euro, wie der Autobauer am Dienstag mitteilte. Das war ein Rückgang um deutliche 21,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Beeinträchtigt werde das Ergebnis durch ein geringeres Absatzvolumen, höhere Fixkosten als im vergangenen Jahr sowie einen "ungünstigen Länder-, Marken- und Modellmix", hieß es.
Deutschland schob im vergangenen Jahr zwölf islamistische Gefährder ab
Deutschland hat im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Islamisten in ihre Heimatländer abgeschoben. Acht davon waren als islamistische Gefährder eingestuft und vier waren sogenannte relevante Personen, was zum Beispiel Unterstützer sein können, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtete.
Zahl der Toten nach russischem Angriff auf Odessa steigt auf fünf
Nach dem russischen Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa ist die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen. Ein Mann sei im Krankenhaus verstorben, erklärte Gouverneur Oleh Kiper am Dienstag im Onlinedienst Telegram. 23 Menschen sind demnach noch in medizinischer Behandlung. "Acht von ihnen befinden sich in kritischem Zustand, vier davon in einem sehr kritischen Zustand, darunter ein vierjähriges Mädchen", schrieb Kiper.
Grünen-Chefin Lang fordert Reform der Mindestlohnkommission
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat eine Reform der Mindestlohnkommission gefordert. Ziel müsse es sein, den Mindestlohn auf 14 Euro zu erhöhen, sagte Lang am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Dafür sei ein neuer Entscheidungsmodus in der Kommission erforderlich.
Preise für Brot und Brötchen seit 2019 um gut ein Drittel gestiegen
Die Preise für Brot und Brötchen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, kletterten sie zwischen 2019 und 2023 um 34,4 Prozent. Damit lag die Teuerung bei diesen Grundnahrungsmitteln auf dem Stand der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln insgesamt, sie war verglichen mit der Gesamtinflation aber überdurchschnittlich hoch - im selben Zeitraum betrug diese 17,3 Prozent.
Rbb-Recherche: Über 51.000 minderjährige Geflüchtete in ganz Europa vermisst
Europaweit werden derzeit rund 51.400 unbegleitete minderjährige Geflüchtete vermisst, die zuvor in staatlicher Obhut waren. Das zeigt eine Datenrecherche des internationalen Journalistennetzwerks Lost in Europe, über die der mitbeteiligte Rundfunk Berlin-Brandenburg (Rbb) am Dienstag berichtete. Bis heute haben die Behörden keine Kenntnisse über ihren Verbleib.
Brandenburger Verfassungsschutz besorgt wegen steigender Zahl von Reichsbürgern
Der Präsident des brandenburgischen Verfassungsschutzes, Jörg Müller, hat sich besorgt über die steigende Zahl sogenannter Reichsbürger in dem Bundesland geäußert. Deren Zahl habe 2023 im Jahresvergleich von 650 auf rund 1000 zugenommen, sagte Müller am Dienstag dem RBB-Inforadio. Zwar halte er davon nur etwa zehn Prozent für rechtsextrem, eine hohe Affinität zu Waffen mache viele dieser Menschen aber gefährlich.
Baerbock: Hamas will Krieg im Gazastreifen "offensichtlich" verlängern
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat der radikalislamischen Hamas vorgeworfen, kein Interesse an einem Ende des Krieges gegen Israel zu zeigen. "Das haben wir in den letzten Monaten immer wieder erlebt, dass die Hamas als Terrororganisation das Ziel hat, (...) offensichtlich diesen furchtbaren Krieg zu verlängern", sagte Baerbock am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Hamas spreche "nicht für die Menschen Palästinas" und sehe "nicht die Verantwortung, dieses Leid zu lindern".
Vor Kommunalwahl in Sachsen: 400 Wahlplakate auf einen Schlag zerstört
Unbekannte haben in Leipzig in einer Nacht knapp 400 Wahlplakate zerstört oder gestohlen. Die Wahlplakate der CDU für die Kommunalwahlen waren am Samstag im Ostteil der Stadt aufgehängt worden und bereits am nächsten Morgen beschädigt oder verschwunden, wie die Polizei in Leipzig am Dienstag berichtete.
Geschäftsklima im Einzelhandel im April erneut verbessert
Der Konsum zieht wieder an - das stärkt den Einzelhandel: Das Geschäftsklima in der Branche hat sich im April weiter verbessert. Der Indikator des Münchner Ifo-Instituts stieg auf minus 14,5 Punkte, nach minus 17,5 Punkten im März, wie die Forschenden am Dienstag mitteilten. Demnach verbesserten sich sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen der deutschen Einzelhändler, obwohl diese noch "überwiegend verhalten" bleiben.
Neuer: Hoffnung auf "German Endspiel" in Wembley
Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer hat vor dem Halbfinal-Duell mit Real Madrid bereits ein erneutes "German Endspiel" in Wembley gegen Borussia Dortmund im Hinterkopf. "Natürlich gibt es nicht mehr viele Spieler von damals, die noch spielen, aber Thomas (Müller, d. Red.) und ich können uns noch gut daran erinnern, wie großartig das war. Jetzt gilt es, alles in die Waagschale zu werfen, um wieder dorthin zu gelangen", sagte Neuer vor dem Hinspiel (21.00 Uhr/Prime Video) bei UEFA.com.
Versuchte Spionage für Russland: 21 Jahre Haft für Ex-NSA-Mitarbeiter
Ein kurzzeitig für den US-Geheimdienst NSA arbeitender Cyber-Experte ist nach Angaben des US-Justizministeriums wegen versuchter Spionage für Russland zu mehr als 21 Jahren Haft verurteilt worden. "Das Urteil zeigt, dass diejenigen, die unser Land verraten wollen, für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden", erklärte Generalstaatsanwalt Merrick Garland am Montag.
Superstar James mit Lakers ausgeschieden - Zukunft offen
Der Superstar ist raus: LeBron James ist mit den Los Angeles Lakers in der NBA bereits in der ersten Play-off-Runde gescheitert. Die Kalifornier mussten sich nach einem Krimi mit 106:108 bei den Denver Nuggets geschlagen geben, damit zog der Titelverteidiger mit 4:1 ins Viertelfinale ein und trifft dort auf die Minnesota Timberwolves.
"Drehen jeden Stein um": Fechter mit Rumpfteam nach Paris
Einst eine echte Medaillenbank, nun nur noch mit einem Rumpfteam in Paris am Start - doch für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) kommt der neuerliche Rückschlag vor den Olympischen Spielen "nicht ganz überraschend". Es sei "leider ein negativer Entwicklungstrend der mindestens letzten zehn Jahre", sagte Sportdirektor Tobias Kirch dem SID.
Bayern gegen Real: Die besonderen Duelle der Rekordmeister
Einen Tor-Rekord, die Geburt der "Bestia Negra" und der entscheidende Schritt zum "Finale dahoam": Bayern München gegen Real Madrid hatte in der Vergangenheit einiges zu bieten, die Fortsetzung der "Mutter aller Europacup-Duelle" folgt im Halbfinale der Champions League mit dem Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video). - Ein Überblick über besondere Duelle in chronologischer Reihenfolge:
Schmelzer traut BVB Finaleinzug zu
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Marcel Schmelzer traut Borussia Dortmund den Finaleinzug in der Champions League zu. "Paris ist keine Einheit, vor der man sich fürchten muss. Sie haben viele herausragende Individualisten, aber von außen beobachtet fehlt ihnen die Geschlossenheit", sagte der Ex-BVB-Profi im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor dem Halbfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN).
US-Präsident Biden fordert Druck von Katar und Ägypten auf Hamas
US-Präsident Joe Biden hat Ägypten und Katar aufgefordert, Druck auf die islamistische Palästinenserorganisation Hamas zur Freilassung von Geiseln im Rahmen der Verhandlungen über eine Feuerpause im Gazastreifen auszuüben. Beide Länder sollten alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Freilassung von von der Hamas festgehaltenen Geiseln zu erreichen, erklärte das Weiße Haus am Montag (Ortszeit). Dies sei das einzige Hindernis für eine sofortige Feuerpause. Katar und Ägypten sind gemeinsam mit den USA wichtige Vermittlerländer in dem Konflikt.
Europäischer Gerichtshof urteilt über Verwertbarkeit von Encrochat-Daten
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilt am Dienstag (09.00 Uhr) über die Verwertbarkeit von sogenannten Encrochat-Daten. Über diesen als sehr abhörsicher geltenden Kommunikationsdienst kommunizierten mutmaßliche Kriminelle europaweit. Französischen und niederländische Ermittlern gelang in Zusammenarbeit mit den EU-Behörden Europol und Eurojust 2020 ein Hackerangriff auf das Programm. Die Kommunikationsdaten wurden unter anderem dem deutschen Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. (Az. C-670/22)
Erster öffentlicher Auftritt von Charles III. nach Krebsdiagnose
Fast drei Monate nach Bekanntwerden seiner Krebserkrankung nimmt der britische König Charles III. seine öffentlichen Pflichten wieder auf. Bei seinem ersten offiziellen Termin seit Monaten besucht der 75-Jährige am Dienstag mit seiner Frau Camilla ein Londoner Krebs-Behandlungszentrum und spricht dort mit Mitarbeitern und Patienten. Der Besuch soll die Bedeutung von Krebs-Früherkennung und moderner Forschung für die Bekämpfung der Krankheit hervorheben.
Verhandlungen zu pro-palästinensischem Protest erfolglos: Uni in New York suspendiert Studenten
Nach erfolglosen Verhandlungen zwischen pro-palästinensischen Demonstranten und der renommierten Columbia University in New York geht die Hochschule nun gegen Studenten vor. Es sei damit begonnen worden, Studenten zu suspendieren, sagte ein Universitätsvertreter am Montag (Ortszeit). Dies sei Teil der nächsten Phase, um die Sicherheit auf dem Campus zu gewährleisten. Zuvor hatten die Demonstranten eine bis Montagnachmittag gesetzte Frist zur Räumung ihres Protestcamps auf dem Campus verstreichen lassen.
Debatte zur Europawahl: Von der Leyen schließt Zusammenarbeit mit Putins "Stellvertretern" aus
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (EVP) hat bei einer Debatte zur Europawahl jegliche Zusammenarbeit mit "Stellvertretern" von Russlands Präsident Wladimir Putin ausgeschlossen. Putins "Stellvertreter" versuchten, die EU von innen heraus durch Desinformation und Polarisierung zu "zerstören", sagte von der Leyen am Montag bei der unter anderem vom Nachrichtenmagazin "Politico" organisierten Veranstaltung im niederländischen Maastricht.
Deutsche WM-Chancen steigen: USA/Mexiko aus dem Rennen
Deutschlands Chancen auf die Ausrichtung der Frauen-WM 2027 sind erheblich gestiegen. Die USA und Mexiko zogen am Montag ihre gemeinsame Bewerbung zurück. Damit bleibt Brasilien als einziger Konkurrent für das Bewerber-Trio Deutschland/Belgien/Niederlande.
Ter Stegen im 408. Spiel mit dickem Patzer
Ein dicker Patzer in einem besonderen Spiel: Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen hat sich beim 4:2 (1:2) des FC Barcelona gegen den FC Valencia einen bösen Fauxpas erlaubt. Einen Tag vor seinem 32. Geburtstag eilte ter Stegen in der 27. Minute aus seinem Tor, traf aber den Ball nicht richtig. Hugo Duro konnte mühelos zum 1:1 ins leere Tor einschieben.
Belarus verbietet Auslandssender Deutsche Welle
Belarus hat den deutschen Auslandssender Deutsche Welle verboten. Das belarussische Innenministerium erklärte am Montag auf seiner Website, der Sender betreibe "extremistische Aktivitäten". Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg erklärte, sein Haus verurteile die Entscheidung des Innenministeriums in Minsk "aufs Schärfste". Die Vorwürfe seien "fadenscheinig" und entsprächen "nicht der Realität der Arbeit unserer belarussischen Redaktion".
NFL: Swift-Freund Kelce verlängert bei den Chiefs
Der dreimalige Super-Bowl-Gewinner Travis Kelce hat seinen Vertrag beim NFL-Champion Kansas City Chiefs um zwei Jahre verlängert. Der 34-Jährige, für viele besser bekannt als Freund von Popstar Taylor Swift, bleibt somit bis mindestens 2027. Der Deal sichert Kelce laut US-Medien 34,25 Millionen Dollar (ca. 31,9 Millionen Euro) zu, damit wird er zum bestbezahlten Tight End der US-Footballliga.
Verschärfte Lage an New Yorker Uni: Gespräche mit Protestierenden geplatzt
An der renommierten Columbia University in New York haben sich die Spannungen zwischen der Hochschulleitung und pro-palästinensischen Demonstranten erneut verschärft. Die tagelangen Verhandlungen zwischen beiden Seiten endeten ergebnislos, wie Universitätspräsidentin Minouche Shafik am Montag mitteilte. Eine den Demonstranten bis Montagnachmittag (Ortszeit) gesetzte Frist zur Räumung ihres Protestcamps auf dem Campus ließen diese verstreichen.
Streit um Online-Botschaften: Tesla-Chef Musk scheitert vor oberstem US-Gericht
Tesla-Chef Elon Musk ist vor dem Obersten Gericht der USA mit seiner Berufung gegen ihm auferlegte Beschränkungen für seine Online-Botschaften gescheitert. Der Supreme Court in Washington lehnte es am Montag ab, Musks Antrag zur Prüfung anzunehmen. Eine Begründung für seine Entscheidung lieferte das Gericht nicht.
Filmstar Depardieu muss wegen Vorwürfen sexueller Gewalt vor Gericht
Der französische Filmstar Gérard Depardieu muss sich wegen Vorwürfen sexueller Gewalt vor Gericht verantworten. Wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte, soll der Prozess gegen den 75-Jährigen im Oktober beginnen. Depardieu war zuvor auf einer Pariser Polizeiwache zu Vorwürfen von zwei Frauen verhört worden, die dem Schauspieler Übergriffe während Dreharbeiten im Jahr 2021 vorwerfen.
US-Regierung: Menschenrechtsverstöße durch israelische Truppen im Westjordanland
Die US-Regierung wirft mehreren Einheiten der israelischen Armee "schwere Menschenrechtsverletzungen" im Westjordanland vor. Diese Verstöße seien von fünf Armee-Einheiten gegen Palästinenser in dem Gebiet begangen worden und hätten sich noch vor dem Großangriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel vom 7. Oktober ereignet, teilte das Außenministerium in Washington am Montag mit.
Sieger Nadal mit erstem Satzverlust in Madrid
Tennis-Superstar Rafael Nadal befindet sich beim ATP-Masters in Madrid weiter in der Erfolgsspur, die ihn zu den French Open in Paris führen soll. Der 22-malige Grand-Slam-Sieger aus Spanien zog am Montagnachmittag durch einen allerdings mühevollen 6:1, 6:7 (5:7), 6:3-Erfolg gegen den Argentinier Pedro Cachin ins Achtelfinale ein.
Bergbau-Konzerne bieten Milliarden-Entschädigung wegen Dammbruch in Brasilien an
Die Bergbau-Konzerne Vale und BHP haben wegen Umweltkatastrophe mit 19 Todesopfern in Brasilien im Jahr 2015 eine Entschädigung von umgerechnet rund 23 Milliarden Euro angeboten. Die Unternehmen hätten der brasilianischen Justiz vorgeschlagen, eine Zahlung von 127 Milliarden Real zur Reparatur von Schäden durch den Dammbruch zu leisten, erklärte der Vale-Konzern am Montag. Der Vorschlag zielt den Angaben zufolge auf eine "endgültige Wiedergutmachung der Schäden" ab.
Betreiber von Lokal in Düsseldorf erschossen: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Nach tödlichen Schüssen auf den Betreiber eines Lokals auf offener Straße in Düsseldorf ist der Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Der am Tatort festgenommene 52-jährige sei einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der dies angeordnet habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in der nordhrein-westfälischen Landeshauptstadt mit. Die Tat werde als vollendeter Totschlag gewertet.