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Rebel Wilson wegen Verleumdung ihrer Darstellerin bei Regie-Debüt vor Gericht
Die australische Schauspielerin Rebel Wilson hat vor Gericht Verleumdungsvorwürfe einer Darstellerin ihres Regiedebüts als "Unsinn" zurückgewiesen. Der aus Hollywood-Kassenschlagern wie "Pitch Perfect" und "Brautalarm" bekannten Australierin wird vorgeworfen, Charlotte MacInnes, Darstellerin bei ihrem Regie-Debüt "The Deb", falsch wiedergegeben zu haben. Konkret geht es um Instagram-Posts und andere Kommentare von Wilson, die nahelegten, MacInnes habe ihre Aussage zu einem mutmaßlichen Fall sexueller Belästigung aus Karrieregründen abgeändert.
Es geht dabei um ein Bad, das MacInnes und "The Deb"-Produzentin Amanda Ghost nach gemeinsamem Schwimmen an Sydneys Bondi Beach genommen hatten. "Es fühlte sich an, als würde sie sich bei mir über sexuelle Belästigung beschweren", sagte Wilson laut dem australischen Sender ABC am Dienstag vor dem Gericht in Sydney über MacInnes.
Die Schauspielerin bestreitet aber, solche Äußerungen gegenüber Wilson gemacht zu haben. Sie wirft dem Hollywood-Star vor, sie mit Äußerungen zu der Angelegenheit vor ihren elf Millionen Instagram-Followern beschämt zu haben.
Dem Gericht wurde eine eidesstattliche Erklärung von Ghost vorgelegt. Demnach war sie an einem frühen Abend im September 2023 mit MacInnes im Meer schwimmen gewesen. Als sie in ihre Wohnung gekommen seien, sei ihnen kalt gewesen, so dass sie sich in einer heißen Wanne gemeinsam aufgewärmt hätten. Beide hätten noch ihre Badeanzüge getragen und die Wanne sei so groß gewesen, dass sie einander nicht berührt hätten, hieß es in der Erklärung.
Zwei Tage später rief Wilson ihre Produzentin an, um ihr zu sagen, dass MacInnes sich nach eigener Aussage bei dem gemeinsamen Bad unwohl gefühlt habe. MacInnes bestreitet dies. Wilson beteuerte vor Gericht jedoch, dass sie sich wahrheitsgemäß über die Angelegenheit geäußert habe.
H.Gerber--VB