-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Schwere Gewitterwarnung für Ost-Australien: Zerstörerische Winde und Hagel drohen
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Google ehrt Zelda mit Zeitreise-Easter Egg zur Switch-2-Veröffentlichung
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Britischer König Charles III. reist Ende April in USA - Trump: "Fantastisch"
Der britische König Charles III. wird Ende April in die USA reisen. Wie der Buckingham-Palast am Dienstag mitteilte, sollen mit dem Besuch "die historischen Verbindungen und die moderne bilaterale Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten" gewürdigt werden. Es ist der erste Staatsbesuch von König Charles III. in den USA seit seiner Thronbesteigung im September 2022. US-Präsident Donald Trump begrüßte die Ankündigung.
Wie Trump in seinem Onlinedienst Truth Social weiter mitteilte, wird Charles' US-Reise, bei der er von Königin Camilla begleitet wird, vom 27. bis 30. April stattfinden. Den bislang letzten Staatsbesuch einer britischen Monarchin in den USA hatte Königin Elizabeth II. 2007 absolviert. In Großbritannien hatte es zuletzt vermehrt Forderungen gegeben, die Reise abzusagen oder zu verschieben. Als Gründe wurden der Iran-Krieg und das angespannte Verhältnis zu den USA genannt.
Trump hatte den britischen Premierminister Keir Starmer seit Kriegsbeginn immer wieder kritisiert und ihm mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Nachdem Starmer den USA in den ersten Kriegstagen die Nutzung britischer Militärbasen verweigert hatte, sprach Trump etwa von einem "großen Fehler". "Wir haben es hier nicht mit Winston Churchill zu tun", sagte Trump über Starmer und zeigte sich "enttäuscht".
Trump gilt andererseits als großer Fan der britischen Königsfamilie, zudem verweist er häufig daraus, dass seine Mutter aus Schottland stammt. Der Präsident und seine Frau Melania waren im vergangenen September von Charles und Camilla auf Schloss Windsor empfangen worden. Damals wurde er von der königlichen Familie mit militärischen Ehren, einer gemeinsamen Kutschfahrt und einem Staatsbankett auf Schloss Windsor geehrt. Es war sein zweiter Staatsbesuch in Großbritannien, nachdem er 2019 während seiner ersten Amtszeit von Elizabeth II. empfangen worden war.
Über Charles' nun angekündigten US-Besuch äußerte Trump: "Ich freue mich darauf, Zeit mit dem König zu verbringen, den ich sehr respektiere", schrieb er auf Truth Social und fügte an: "Es wird fantastisch!"
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov lehnt fast die Hälfte der Britinnen und Briten einen Besuch von König Charles III. in den USA ab. Die Abgeordnete Emily Thornberry, die Starmers Labour-Partei angehört, forderte schon Anfang des Monats, den Besuch zu verschieben. Der Konflikt zwischen Washington und London könne Charles und Camilla "in Verlegenheit bringen", sagte sie. Der Parteivorsitzende der oppositionellen Liberaldemokraten, Ed Davey, erklärte: "Warum belohnen wir Donald Trump mit einem Staatsbesuch unseres Königs?"
Der US-Botschafter in Großbritannien, Warren Stephens, warnte angesichts der Kritik in der vergangenen Woche hingegen, eine Absage des Staatsbesuchs wäre ein "großer Fehler".
G.Haefliger--VB