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Polizei sieht zwei vermisste Jungen aus Niedersachsen nicht in Gefahr
Zwei seit Montag vermisste Jungen im Alter von neun und zehn Jahren aus dem niedersächsischen Barßel befinden sich nach Einschätzung der Polizei nicht in Gefahr. Wie die Beamten am Dienstag in Cloppenburg mitteilten, schließen sie nach Ermittlungen im Umfeld der Wohngruppe der Kinder als auch im familiären Kontext "eine akute Gefährdung aus". Zugleich gehen sie davon aus, dass sich die Jungen "nicht mehr im Bereich Barßel aufhalten".
Die Cousins wohnten demnach seit dem vergangenen Jahr dort in einer Wohngruppe. "Ein Nachzug der in Afghanistan lebenden Eltern war bisher nicht möglich", erklärten die Beamten. Nun seien in dem Fall "etwaige verwandtschaftliche Kontakte im europäischen Ausland Gegenstand der Ermittlungen". Es sei eine "überörtliche Personenfahndung initiiert" worden.
Die Jungen waren am Montagnachmittag zum Fußballtraining aufgebrochen, kamen aber in der Sporthalle nie an. Die Polizei leitete daraufhin eine großangelegte Suche inklusive Spürhund und Hubschrauber ein, die in der Nacht und am Dienstag fortgesetzt wurde. Die Suche blieb ergebnislos, ein Unglücksfall wurde aber nicht angenommen.
H.Kuenzler--VB