-
Riesiger Waldbrand im Süden von Paris - Löschflugzeuge tanken Wasser in der Seine
-
Leihe verlängert: Gruda bleibt bei RB
-
Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland
-
Diamantenkonzern De Beers will Südafrikas größte Mine zwei Jahre stilllegen
-
Zwölfjähriger bis zu Ohnmacht gewürgt: Polizei warnt vor Social-Media-Challenge
-
Koalition will Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant
-
15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft
-
Getötete Ex-Ministerin: Britische Anti-Terror-Polizei übernimmt Ermittlungen
-
Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf
-
Bilic neuer kroatischer Nationaltrainer
-
RB blendet Klopp-Gespräche aus: "Voller Fokus hier in Leipzig"
-
Spaniens Regierungschef ruft bei Besuch in Waldbrandgebiet zu besserer Prävention auf
-
Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April
-
Bundeswehr: Fürstenfeldbruck wird Standort für Ausbildung der Luftwaffe
-
"Jurassic Park"-Filmstar Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Sydney gestorben
-
Auswärtiges Amt bestellt wegen Cyberangriffen russischen Botschafter ein
-
Spanischer Regierungschef Sánchez besucht Waldbrandgebiet in Andalusien
-
Reichinnek zu Kürzungen bei Unterhaltsvorschuss: "Nächster Tiefschlag für Kinder"
-
Umwelthilfe: Ein Viertel der Landkreise mit hohem Risiko für schwere Hochwasser
-
Verbraucher müssen deutlich mehr für Flüge und Pauschalreisen zahlen
-
Maler und Bildhauer Anselm Kiefer in Gelehrtenorden Pour le mérite aufgenommen
-
Mindestens 27 Tote und Dutzende Verletzte bei Lokal-Brand in Bangkok
-
Mehr als ein Jahr nach Tötungsdelikt in Bremen: Zwei Verdächtige festgenommen
-
Paris: Europa wird Sanktionen gegen Iran erst nach Stopp von Atomprogramm aufheben
-
Zweiter mit Ebola infizierter US-Bürger wird in Frankfurt behandelt
-
SPD will Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss nicht mittragen
-
"Hunde wurden besser behandelt": Lebenslange Haft in Völkermordprozess
-
Nordrhein-Westfalens Antisemitismusbeauftragte warnt vor zunehmendem Judenhass
-
Waldbrand bei Fontainebleau nahe Paris - Urlaubsverkehr beeinträchtigt
-
Hochrangiger UN-Vertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hamas im Gazastreifen
-
Hunderte Fans ohne Tickets: Probleme und Verspätung bei Jay-Z-Konzert in New York
-
EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren
-
Erzeugerpreise: Landwirte bekommen im Mai deutlich weniger Geld für ihre Produkte
-
Justizministerin Hubig will Haftentschädigung erhöhen
-
Von der Leyen will Mindestalter für Social Media einführen
-
DAK-Umfrage: Fast jeder Dritte leidet unter Beschwerden durch extreme Hitze
-
Lebenslange Haft in Münchner Völkermordprozess um Taten an jesidischen Mädchen
-
Brandenburgs Ministerpräsident fordert Ende von einheitlicher Strompreiszone
-
Britische Regierung stellt 250 Millionen Pfund zum Schutz jüdischer Gemeinschaft bereit
-
Tennis-Weltrangliste: Zverev Zweiter, Struff mit großem Satz
-
Statistik: Fast acht Millionen Schwerbehinderte in Deutschland
-
Tickets für Auslandsflüge verteuern sich im ersten Halbjahr deutlich
-
"Jurassic Park"-Star Sam Neill im Alter von 78 Jahren in Australien gestorben
-
PGA Tour: Rosenmüller erstmals in den Top 10
-
Márquez plant die Sommerpause: Schlafende "Muskeln wecken"
-
Lipowitz legt die Beine hoch: "Es war ein harter Start"
-
"Hundertprozentig": Paris-Triumph lindert Zverevs Schmerz
-
US-Militär: Neue Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran
-
Urteil in Prozess um Versklavung und Vergewaltigung jesidischer Mädchen erwartet
-
Nach tödlichem Waldbrand: Spaniens Regierungschef Sánchez besucht Katastrophengebiet
Länder fordern weitere Milliardenhilfen für öffentlichen Nahverkehr
Angesichts explodierender Energiekosten und anhaltender Corona-Folgen fordern die Länder vom Bund zusätzliche temporäre und dauerhafte Hilfen in Milliardenhöhe für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Für dieses und das kommende Jahr seien jeweils weitere 3,15 Milliarden Euro erforderlich und danach dauerhaft 1,5 Milliarden Euro, erklärten deren Verkehrsministerinnen und -minister am Freitag. Sonst drohten "massive Ticketpreiserhöhungen" und "Einstellungen von Verkehrsleistungen".
Die Verkehrsministerkonferenz forderte von der Bundesregierung außerdem erneut "zeitnah einen tragfähigen und nachhaltigen Vorschlag zur Nachfolge des Neun-Euro-Tickets". Der Bund müsse sich hier "zu seiner vollständigen Finanzierungsverantwortung" bekennen und sie auch dauerhaft absichern.
In Deutschland wird schon seit Monaten intensiv über die Finanzierung des Nahverkehrs und dessen Ausbau diskutiert. Dieser ist prinzipiell Sache der Bundesländer, der Bund beteiligt sich allerdings an den Kosten über die sogenannten Regionalisierungsmittel. Sie belaufen sich für dieses Jahr auf rund zehn Milliarden Euro.
Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung wurde eine Steigerung der Mittel in Aussicht gestellt, über die Höhe wird gerungen. Die Länder drängen seit längerem auf eine "strukturelle Erhöhung" um 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Forderung bekräftigten die Verkehrsminister am Freitag. Zusätzlich forderte sie für 2022 und 2023 weitere 1,65 Milliarden Euro zur Kompensation der steigenden Energiepreise infolge des Ukraine-Kriegs.
Ohne einen derartigen "Rettungsschirm" seien angesichts der explodierenden Betriebskosten und weiterhin niedriger Fahrgastzahlen in Folge der Pandemie massive Einschnitte im Nahverkehr nicht mehr zu vermeiden, warnten die Länder. Lediglich "eine kurzfristige Zahlung des Bundes" könne "wirtschaftliche Notlagen bei den Verkehrsunternehmen" sowie "massive Ticketpreiserhöhungen und Einstellungen von Verkehrsleistungen" vermeiden.
Zusätzlich befeuert wird die Debatte durch das Ringen um eine Nachfolgeregelung für das beliebte Neun-Euro-Tickets, das Ende August ausläuft. Bund und Länder wollen das Angebot generell in mehr oder weniger veränderter Form fortsetzen, streiten aber über die Kosten. Die Länder seien bereit, mit dem Bund im Rahmen einer Verständigung über Gesamtfinanzierung und Modernisierung des Nahverkehrs über "Optionen" zu verhandeln, erklärte die Verkehrsministerkonferenz. Zugleich betonten sie, sie sehe den Bund am Zug.
Das Neun-Euro-Ticket ist eine Entlastungsmaßnahme des Bundes wegen der hohen Energiepreise für die Monate Juni bis August. Es ermöglicht für monatlich neun Euro bundesweit Fahrten im Nah- und Regionalverkehr. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bekannte sich am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Magdeburg im Grundsatz zu einer Nachfolgeregelung. Der Preis sei jedoch so günstig, "dass jeder ahnt, dass wir das nicht auf Dauer durchhalten können", sagte er.
Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, sagte der "Augsburger Allgemeinen", sein Verband werbe für ein möglichst bundeseinheitliches Ticket, etwa als Jahreskarte für 365 Euro. Nötig seien außerdem Verkehrsinvestitionen.
Für Samstag plant die Initiative "Neun-Euro-Ticket weiterfahren" einen bundesweiten Demonstrations- und Aktionstag, auf dem sie für eine "nahtlose Anschlusslösung" für das Neun-Euro-Tickets protestieren will. Die Fortsetzung sei nicht zuletzt wegen steigender Energiepreise und Inflation wichtiger denn je, erklärte die Initiative. In ihr haben sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Organisationen zusammengetan - etwa von Parteien, Kampagnen- und Umweltschutzvereinigungen sowie Gewerkschaften.
In Berlin will die SPD laut Medienberichten bis Jahresende über den landeseigenen Haushalt selbst eine Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket organisieren. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) habe ihren Koalitionspartnern Grünen und Linken einen Vorschlag dazu unterbreitet, berichteten Berliner Medien übereinstimmend. Der Fahrschein würde dann nur in Berlin gelten.
K.Brown--BTB