-
Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz
-
Trump will "KI Force" ins Leben rufen und greift KI-Kritiker erneut scharf an
-
Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Schwesig hat gewählt
-
Griechenland beruft Karetsas für DFB-Duelle
-
Saibari Fußballer des Jahres in den Niederlanden
-
Drohnenangriffe auf Moskau an letztem Tag der Parlamentswahl in Russland
-
20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Erste Spitzenkandidaten haben Stimme abgegeben
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat Holm hat Stimme abgegeben
-
Experten: Pistorius sollte rasch neuen Bundeswehr-Generalinspekteur ernennen
-
Chilenin Bachelet zieht Kandidatur als UN-Generalsekretärin zurück
-
Spieler des Tages: Michael Olise (Bayern München)
-
EY: Deutsche Autokonzerne im Sinkflug
-
Rollstuhlfahrer angezündet und schwer verletzt: 18-Jährige in Untersuchungshaft
-
Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau
-
Wahllokale geöffnet: Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat begonnen
-
Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen
-
MLS: Müller und Reus führen ihre Teams zum Sieg
-
Ed Sheeran: Situation im Gazastreifen ist "nicht zu rechtfertigen"
-
"Nichts unmöglich": Volleyballer hoffen auf nächsten Coup
-
"Das ist kein Schleimen": HSV-Stars widmen Polzin den Sieg
-
"Nicht zufrieden": Undav schiebt Frust
-
"Gänsehautmoment": Werder feiert Comebacker Weiser
-
CDU-Präsidium um Bundeskanzler Merz kommt an Wahlabend in Berlin zusammen
-
Mecklenburg-Vorpommern wählt neuen Landtag - enges Rennen von SPD und AfD erwartet
-
Berlin wählt neues Abgeordnetenhaus - CDU und Linkspartei ringen um Sieg
-
Wirtschaftsweise Grimm nennt neuen Tankrabatt "zynisch"
-
Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978
-
Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden
-
Kein Pünktchen Hoffnung: Gladbach-Krise immer schlimmer
-
Ruhe nach dem Skandalspiel: Hertha siegt 2:1 in Dresden
-
Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt
-
Trainer-Ikone Peter Hermann ist tot
-
US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf
-
Huthis melden Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt und Ölanlagen am Roten Meer
-
Volleyball-EM: Deutschland siegt im Drama gegen Bulgarien
-
Nach 1212 Tagen: BVB zurück an Tabellenspitze
-
Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus
-
Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt
-
Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses
-
Trotz Zverevs Sieg: Deutschland muss gegen Kroatien zittern
-
Vierte Pleite: Gladbach-Krise immer schlimmer
-
Bann gebrochen: HSV feiert ersten Dreier
-
Die Nationalspieler glänzen: Frankfurt stoppt Freiburgs Lauf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag
-
Neuer Hoffnungsträger: Wagner unterschreibt in Hannover
-
Naomi Watts erhält bei Filmfestival in San Sebastián Preis für ihr Lebenswerk
-
Zverev müht sich zum deutschen Auftaktsieg beim Davis Cup
-
Bayern-Frauen schießen sich für Champions League warm
Koalition will Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant
Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant. Wie die RND-Zeitungen am Montag berichteten, soll der Preis für eine Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise von aktuell rund acht Euro auf fast zwölf Euro steigen. Dies seien etwa 40 Cent mehr als kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen.
Analog dazu soll auch die Besteuerung von Feinschnitt - also von Tabak für selbstgedrehte Zigaretten - stärker angehoben werden. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berief sich dabei auf eine sogenannte Formulierungshilfe des Bundesfinanzministeriums.
Das Kabinett hatte erst vergangenen Montag eine Erhöhung der Tabaksteuer auf den Weg gebracht. Demnach soll die Steuer ab dem 1. Januar 2027 schrittweise so steigen, dass der Preis für eine Packung mit 20 Zigaretten bis 2030 über elf Euro betragen könnte. Die Folge wären Steuermehreinnahmen von rund 756 Millionen Euro im Jahr 2027 - ansteigend auf 3,589 Milliarden Euro im Jahr 2030. Mit dem Gesetzentwurf muss sich nun der Bundestag befassen.
Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte am Montag in Berlin den Änderungswunsch der Regierungsfraktionen. Diese hätten darum gebeten, einen Änderungsantrag zum Gesetzentwurf durch eine Formulierungshilfe vorzubereiten. Die geplante stärkere Erhöhung diene sowohl der Haushaltskonsolidierung als auch dem "Schutz der öffentlichen Gesundheit". Zu Details der geforderten Änderungen bei der Tabaksteuer wollte sich der Sprecher aber nicht äußern.
Die Koalitionsfraktionen hätten entschieden, "die im Regierungsentwurf vorgesehenen Steuertarife noch einmal nach oben anzupassen", hieß es dazu aus Koalitionskreisen. "So soll vor allem der Aspekt des Gesundheitsschutzes noch einmal gestärkt werden."
Die Opposition sieht die geplante stärkere Erhöhung der Tabaksteuer kritisch. Die Maßnahme sei "keine Gesundheitsstrategie des Finanzministers", sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner in Berlin, sondern "einzig und allein dazu da, um Haushaltslöcher zu stopfen."
Bei Tabak, Alkohol und anderen gesundheitsschädlichen Mitteln brauche es Aufklärung und Prävention. "Aber einfach jetzt nur die Steuer zu erhöhen, wird allein nicht reichen", betonte Schwerdtner.
"Fragezeichen" sieht die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner. Die Gelder aus der Steuererhöhung müssten gezielt im Gesundheitssystem landen, um zum Beispiel die Beiträge zu senken oder unnötige Kürzungen zurückzunehmen. Es sei aber nicht klar, wo die Gelder landen würden.
A.Kunz--VB