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"Nicht zufrieden": Undav schiebt Frust
Die nächste durchwachsene Leistung, schon wieder kein Tor, dazu die Nicht-Nominierung für die Nationalmannschaft: Bei Deniz Undav läuft es nicht - und das lässt sich der Kapitän des VfB Stuttgart mittlerweile auch anmerken. "Das war mein viertes Bundesligaspiel, und ich hatte erst zwei Chancen", meckerte der 30-Jährige nach dem 0:1 (0:0) des VfB gegen Borussia Dortmund.
Gegen den BVB hatte Undav, der noch immer auf sein erstes Saisontor wartet, bereits nach etwas mehr als einer Stunde den Platz verlassen. Er sei "nicht zufrieden, dass ich ausgewechselt worden bin", sagte er im Anschluss bei Sky: "Ich habe das Gefühl, dass ich zu weit hinten bin, und wenn ich vorne bin, kommen die Bälle nicht. Wenn ich da vierzig Meter Abstand nach vorne habe, kann das nichts werden." Er müsse, ergänzte Undav kritisch, "die richtige Balance finden".
Dann könnte auch die Nationalmannschaft wieder ein Thema werden. Die ausbleibende Nominierung für den XXL-Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp habe ihn durchaus überrascht, gab Undav zu. Nach seinen Lichtblicken bei der für die deutsche Mannschaft desaströsen WM habe er "damit gerechnet, nominiert zu werden, ich dachte, ich hätte da einen Puffer", sagte er: "Aber ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich heule da nicht rum."
"Ich war kurz enttäuscht", sagte Undav, der sich aber auch kämpferisch gab: "Ich muss mich neu beweisen und neu alles geben. Das ist zwar anstrengend, das immer wieder bei einem neuen Trainer zu machen, aber ich werde es wieder tun".
A.Kunz--VB