-
Schifffahrt erklärt Golf-Gewässer zu Kriegsgebiet - 20.000 festsitzende Seeleute
-
Aserbaidschan droht Iran nach Drohneneinschlag mit Vergeltung - Teheran bestreitet Angriff
-
Millionenbetrug in Argarterminhandel: Acht Jahre Haft in Nordrhein-Westfalen
-
Drei vermisste Landschildkröten in Nordrhein-Westfalen wieder bei Besitzerin aufgetaucht
-
AfD-Verwandtenaffäre: Frohnmaiers Vater bei Bundestagsabgeordneter beschäftigt
-
Bekannten ermordet und ausgeraubt: Lebenslange Haft für Mann in Baden-Württemberg
-
Steigende Spritpreise: Ministerpräsidenten wollen Kartellrecht "offensiv" nutzen
-
Prekäre Finanzlage bei Kommunen: Ministerpräsidenten machen Druck auf Bund
-
Weniger Flugstreichungen in der Golfregion - deutlich mehr Starts in den Emiraten
-
Verschärfter Konflikt zwischen Israel und Hisbollah - Evakuierungsaufrufe für Südbeirut
-
Bundestag macht Weg für Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz frei
-
Selenskyj: Wiederinbetriebnahme von Druschba-Pipeline dauert noch Wochen
-
Spanien schließt sich Militärhilfe für Zypern an - Deutschland sieht von Entsendung ab
-
Iran-Krieg: Evakuierungsflüge für Deutsche aus Golfregion angelaufen
-
Prozess um "Letzte Verteidigungswelle": Mutmaßliche Rechtsextremisten vor Gericht
-
Renten steigen zum Juli um 4,24 Prozent - Bessere Lohnentwicklung als erwartet
-
Grundsicherung statt Bürgergeld: Bundestag macht Weg für umstrittene Reform frei
-
Paralympics: Forster und Wedde deutsche Fahnenträger
-
58-Jährige in Niedersachsen offenbar von Bruder getötet
-
Iran-Krieg: US-Tankflugzeuge können Stützpunkt in Frankreich nutzen
-
Iran-Krieg: Neue Angriffe auf Teheran und Golfstaaten - Trump zieht positive Bilanz
-
Vorerst ohne regelmäßige Druckausgabe: SPD stellt Parteimagazin "Vorwärts" neu auf
-
84-Jährige steuert Auto von Beifahrersitz aus: Verletzte und Blechschäden
-
Mitarbeiter von bayerischem Kinderheim soll Jungen sexuell missbraucht haben
-
VfL-Coach am Scheideweg: "Kein Endspiel für Daniel Bauer"
-
Parsons rechtfertigt Russland-Teilnahme bei Paralympics
-
Greenpeace: Shein verkauft weiter mit gefährlichen Chemikalien belastete Kleidung
-
Landkreis München: 15-jähriger Autofahrer verursacht Unfall mit drei Verletzten
-
Kölner Dom kostet künftig für Touristen Eintritt
-
Spritpreise steigen weiter - Kartellamt dämpft Hoffnung auf rasche Abhilfe
-
Grundsicherung statt Bürgergeld: Bundestag macht Weg für Reform frei
-
Irans Außenminister: USA werden Versenkung von Kriegsschiff "bitter bereuen"
-
Hoffnung auf Generationswechsel bei Parlamentswahl in Nepal
-
Generalstab: US-Flugzeuge können Stützpunkt in Frankreich nutzen
-
Bas: Renten steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent
-
Gestiegene Spritpreise: Kartellamtschef dämpft Hoffnungen auf rasche Abhilfe
-
Oberdorf gibt Reha-Update: "Alles läuft nach Plan"
-
Organisation: Internet im Iran massiv gesperrt
-
Wirecard-Skandal: Klage von Bank auf Schadenersatz muss weiter verhandelt werden
-
Bericht: SPD will gedruckte Ausgabe des Parteimagazins "Vorwärts" einstellen
-
Neue Angriffe erschüttern Golfregion - Sechs Verletzte in Abu Dhabi
-
Für viele Frauen in Teilzeit lohnt sich wegen Ehegattensplittings Aufstocken nicht
-
Koalition verteidigt neue Grundsicherung - scharfe Kritik der Opposition
-
Prozess um mutmaßliche Anschläge von rechtsextremer Zelle in Hamburg begonnen
-
Besitzer von Chihuahua muss für Verletzungen von schwangerer Frau durch Sturz haften
-
Italien sagt Golfstaaten Hilfe bei Luftabwehr im Iran-Krieg zu
-
Kasse muss nicht zahlen: Arzt darf sich keine Gebührenziffer ausdenken
-
BVB: Neuer Vertrag für verletzten Kapitän Can
-
Verivox: Starker Nachfrage nach neuen Gastarifen - Neukundenpreise noch niedrig
-
Neue Angriffe erschüttern Katars Hauptstadt Doha
Prekäre Finanzlage bei Kommunen: Ministerpräsidenten machen Druck auf Bund
Angesichts der schwierigen Finanzlage vieler Kommunen machen die Bundesländer Druck auf die Koalition in Berlin und fordern einen neuen Mechanismus bei der Kostenverteilung. "Die finanzielle Lage der Kommunen ist dramatisch", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), Alexander Schweitzer (SPD), am Donnerstag nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Berlin. Eine von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorgeschlagene Sonderministerpräsidentenkonferenz ergebe erst Sinn, wenn es ein Ergebnis gebe.
Bei dem schon seit längerer Zeit andauernden Streit geht es um die Folgekosten von Bundesgesetzen. Länder und Kommunen beklagen, dass der Bund sie für deren Umsetzung nicht ausreichend finanziell unterstütze. Sie dringen darauf, dass die Bundesregierung im Rahmen eines sogenannten Konnexitätsprinzips vollumfänglich für dadurch anfallende Kosten aufkommt.
Das zwischen Ländern und Kommunen geltende Konnexitätsprinzip - wer bestellt, bezahlt – müsse auch auf Bundesebene gelten, forderte Schweitzer. "Wir müssen Kosten senken und einen neuen Mechanismus bei der Kostenverteilung treffen, und der Bund muss die Altschulden der Kommunen wie versprochen übernehmen und sie mit einem Sofortprogramm unterstützen", erklärte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident. "Die Kommunen können nicht die Zahlstelle für Bundespolitik sein", betonte auch Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU).
Zuletzt hatten die kommunalen Spitzenverbände angesichts der schlechten Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden erneut sofortige finanzielle Entlastungen gefordert. Bundeskanzler Merz hatte im Dezember eine Sonder-MPK zum Thema Kommunalfinanzen im ersten Quartal angekündigt. "Eine Sonder-MPK macht dann Sinn, wenn wir wissen, wir kommen zusammen, um ein Ergebnis zu produzieren", sagte Schweitzer. An dem Treffen der Länderchefs am Donnerstag nahm Merz nicht teil.
Die Ministerpräsidenten fassten außerdem einen Beschluss für mehr Sicherheit im Bahnverkehr. Anlass ist der tödliche Angriff auf einen Bahnmitarbeiter bei einer Kontrolle in einem Zug in Rheinland-Pfalz. Die Länder forderten eine flächendeckende Einführung von Bodycams für Zugbegleiterinnen und -begleiter, die auch Tonaufzeichnungen ermöglichen.
Zudem sollten digitale Fahrausweise einschließlich des Deutschlandtickets mit Passfotos ausgestattet werden. Der Bund wird aufgefordert, für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Länder zu sorgen, um mehr Sicherheitspersonal und Zugbegleiter in Zügen zu ermöglichen.
Im Februar war in Rheinland-Pfalz ein 36 Jahre alter Zugbegleiter von einem Schwarzfahrer angegriffen und lebensbedrohlich verletzt worden. Er starb in einem Krankenhaus. Der Zugbegleiter hatte den Mann zuvor kontrolliert und wollte ihn wegen des fehlenden Fahrscheins des Zugs verweisen. Der Fall löste eine Debatte um die Sicherheit im Bahnverkehr aus.
B.Wyler--VB