Volkswacht Bodensee - Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros

Börse
SDAX -1.79% 18006.38
MDAX -1.32% 31483.43
Euro STOXX 50 -1.44% 5943.94
DAX -1.13% 25014.07
TecDAX -1.94% 3679.57
EUR/USD 0.28% 1.1637 $
Goldpreis 1.6% 4670 $
Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros
Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros / Foto: © AFP

Kältewelle: Linke fordert Unterbringung von Obdachlosen in leeren Büros

Die Linke hat angesichts der derzeitigen Kältewelle die Unterbringung von Obdachlosen in leerstehenden Bürogebäuden und U-Bahnhöfen gefordert. "Die aktuellen Kältenächte machen unmissverständlich klar: Deutschland braucht sofort wirksame Schutzräume für obdachlose Menschen", sagte der Bundesgeschäftsführer der Partei, Janis Ehling, dem Portal t-online nach Angaben vom Freitag. Es brauche nun "schnelle politische Entscheidungen und rechtliche Schritte, um leerstehende Büroflächen kurzfristig für obdachlose Menschen nutzen zu können".

Textgröße:

Ehling verwies auf die Situation in Berlin: "Allein dort stehen über 1,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, während Menschen keinen warmen Ort zum Schlafen finden." Auch U-Bahnhöfe sollten als nächtliche Schutzräume zur Verfügung gestellt werden, forderte der Linken-Politiker.

In der Hauptstadt hatte das die dortige Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) mit Verweis auf Sicherheitsbedenken bereits abgelehnt. Ehling kritisierte dies scharf: "Wer bei Minusgraden auf Sicherheitsbedenken verweist, nimmt in Kauf, dass Menschen erfrieren."

A.Kunz--VB