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Ministerium: Austritt "großer Mengen" an Erdöl bei Pipeline-Havarie in Brandenburg
An einer Pipeline nahe der PCK-Raffinerie in Brandenburg ist nach einer Havarie offenbar eine große Menge an Erdöl ausgetreten. Das Brandenburger Umweltministerium bestätigte am Mittwochabend Medienberichte über den Vorfall nahe der Ortschaft Zehnebeck in der Gemeinde Gramzow in der Uckermark. Die "Märkische Oderzeitung" berichtete über eine Erdölfontäne, die bis zu zwölf Meter in die Höhe schieße und veröffentlichte Bilder davon.
Wie eine PCK-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, ereignete sich die Havarie an einer sogenannten Schieberstation, einem wichtigen Knotenpunkt von Erdöl-Pipelines. Nach ersten Erkenntnissen hätten vorbereitende Arbeiten für einen am Donnerstag geplanten Sicherheitstest an der Pipeline den Öl-Austritt ausgelöst. Ein Sabotageakt könne "derzeit ausgeschlossen werden".
Die Unglücksstelle befindet sich wenige Kilometer nordwestlich der PCK-Raffinerie in Schwedt. Das brandenburgische Umweltministerium erklärte, zum genauen Ausmaß der Schäden könnten "gegenwärtig noch keine Angaben gemacht werden". Die PCK erklärte, Einsatzkräfte unter anderem der PCK-Werkfeuerwehr und einer Gefahrstoffeinheit seien vor Ort, "oberste Priorität" habe der Schutz aller Beteiligten und der Umwelt.
Das Umweltministerium in Potsdam erklärte, Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) werde am Donnerstag gegen 12.30 Uhr am Ort des Geschehens eintreffen, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden und den Rettungsarbeiten zu machen.
A.Ruegg--VB