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Merz: Deutschland "immer noch einer der attraktivsten Investitionsstandorte der Welt"
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in der Unternehmensinitiative "Made for Germany" ein Signal aus der Wirtschaft an die Regierung, dass sich die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland kontinuierlich verbessert. "Wir begrüßen das Vertrauen der Unternehmen, in den Standort Deutschland und seine Arbeitsplätze zu investieren", erklärte Merz am Montag. Sie leisteten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Wirtschaftswachstum und die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Zugleich sende die Initiative ein "kraftvolles Signal" an internationale Unternehmen, wieder stärker in Deutschland zu investieren, erklärte Merz weiter. "Unser Land ist einer der attraktivsten Investitionsstandorte der Welt."
Der Kanzler, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) treffen sich am Montag mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative. Dazu haben sich rund 60 Unternehmen zusammengeschlossen. Sie haben laut "Handelsblatt" zugesagt, innerhalb der nächsten drei Jahre 631 Milliarden Euro zu investieren. Dabei handelt es sich laut Siemens-Chef Roland Busch um "frisches, aber auch bereits zugesagtes Kapital".
Bei dem Treffen geht es laut Bundesregierung darum, wie die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und das Investitionsklima in Deutschland verbessert werden können. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf ihr Investitionssofortprogramm, das die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Ausrüstungsinvestitionen verbessert. Geplant ist zudem ab 2028 die Absenkung der Körperschaftsteuer für Unternehmen. Die Regierung rechnet außerdem damit, dass die Investitionen aus dem geplanten Sondervermögen von 500 Milliarden Euro durch zusätzliches privates Kapital verstärkt werden.
M.Vogt--VB