-
Das Warten hat ein Ende: Janssen holt Diskus-Bronze
-
Neugebauer holt auch EM-Gold - Kaul wird Zweiter
-
Krause rennt zum dritten Mal zum EM-Gold
-
Zehnkampf: Krimi um Gold zwischen Neugebauer und Kaul
-
Waldbrand in Griechenland: Mehr als 250 Urlauber mit Booten von Stränden evakuiert
-
Mehr als 110.000 Kanadier unterstützen Petition zur Ausweisung des US-Botschafters
-
Raúl Castro zeigt sich bei Gedenken an Bruder Fidel erstmals seit Monaten öffentlich
-
Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro
-
"Terrortat": US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt gegen Palästinenser ungewöhnlich scharf
-
RSG-WM: Varfolomeev verpasst Keulen-Finale
-
BSW streitet über Umgang mit AfD - Wagenknecht weist Höcke-Angebot zurück
-
UNO: Welt nicht auf Kurs für Einhaltung der Biodiversitäts-Ziele
-
Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel
-
Wehrle: "Infantino soll einfach zurücktreten"
-
Anhaltende Wärme macht Deutschland zu schaffen - Zahl der Hitzetoten weiter gestiegen
-
Rechtspopulist Farage tritt bei Nachwahl in England gegen Spaßkandidaten an
-
Wagenknecht weist Höckes Angebot zurück - und fordert ihn zu TV-Duell auf
-
Donau-Niedrigwasser: Rumänien fährt einziges Akw des Landes herunter
-
Ukraine: 437 Zivilisten im Juli getötet - Selenskyj fordert mehr Patriot-Raketen
-
Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt
-
Prognose: Millioneneinbußen für Getreidebauern wegen Hitze
-
65 Jahre Mauerbau: Warnungen vor DDR-Verklärung und Gefährung der Demokratie
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Kolumbien
-
Grüne fordern Hitzegipfel der Regierung und klarere Zuständigkeiten
-
"Inakzeptabel": Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen
-
Niedrigwasser: Binnenschiffer fordern Geld für neue Schiffe und tiefere Fahrrinnen
-
AfD in Mecklenburg laut Umfrage weiter vorne - SPD auf Platz zwei
-
Mangel an Pflegeplätzen: Verband fordert "pflegepolitische Wende"
-
Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs
-
Eurovision Song Contest 2027 findet in bulgarischer Küstenstadt Burgas statt
-
Israelische Siedler belagern Palästinenser - US-Botschafter spricht von "Terrortat"
-
Britisches Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal etwas verlangsamt
-
"Spiegel": Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Rechtsstreits mit Böhmermann
-
Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf
-
Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen
-
Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr
-
Weiterhin Wald- und Flächenbrände: Zug nahe Düsseldorf mit 150 Reisenden evakuiert
-
Schlüsselfertige Immobilie gesucht: Bundesbank beginnt Vergabeverfahren für Zentrale
-
Mann muss nach Brandanschlag auf Berliner Kältebus in Psychiatrie
-
Vor Landtagswahlen im Osten: Streit in BSW um Umgang mit AfD verschärft sich
-
Märtens kritisiert TV-Übertragung: "Absolute Schande"
-
US-Botschafter in Israel wirft israelischen Siedlern "Terrortat" gegen Palästinenser vor
-
Bulgarien: 71. Eurovision Song Contest findet in Küstenstadt Burgas statt
-
Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt
-
Niedrigwasser: Rumänien beginnt Abschaltung von Atomkraftwerk
-
Deutsche Bahn bietet Service-Mitarbeitenden an Bahnhöfen Ausrüstung mit Bodycams an
-
Klöckner weist zu Jahrestag des Mauerbaus auf Spaltungen zwischen Ost und West hin
-
Sonnenfinsternis legt Verkehr in Bremen lahm: Polizei erfasst rund hundert Verstöße
-
Jahrestag der Machtübernahme der Taliban: Amnesty fordert Ende von Abschiebungen
-
Weltmeisterkollege für Zidane: Barthez neuer Torwarttrainer
Exporte und Industrieproduktion im März gestiegen - Experten: Vorzieheffekt
Die deutschen Exporte sind vor Inkrafttreten der hohen US-Zölle im März gestiegen und auch die Industrieproduktion hat zugelegt. Experten erklärten, es handle sich vor allem um Vorzieheffekte, "bevor der Zollhammer wirklich kommt", wie es bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zur Exportentwicklung hieß. Eine Trendwende sind die positiven Zahlen aus dem März laut Experten nicht.
Der Warenwert der deutschen Exporte legte im März verglichen mit dem Vormonat um 1,1 Prozent auf 133,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. In die USA exportierten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 14,6 Milliarden Euro, das waren 2,4 Prozent mehr als im Februar. Nach China gingen Waren im Wert von 7,5 Milliarden Euro, ein Anstieg um 10,2 Prozent.
Auch die Industrieproduktion in Deutschland legte im März besonders dank Zuwächsen der Auto- und der Pharmaindustrie überraschend deutlich zu. Die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, die neben der Industrieproduktion auch das Baugewerbe und Energie umfassen, produzierten 3,0 Prozent mehr als noch im Februar. Die reine Industrieproduktion legte mit 3,6 Prozent noch deutlicher zu. "Damit dürfte das Verarbeitende Gewerbe das erste Mal seit zwei Jahren wieder einen positiven Beitrag zum Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts geleistet haben", erklärte Nils Jannsen, Leiter des Bereichs Konjunktur am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW).
Wirtschaftsexperten rechnen nicht damit, dass die Anstiege bei Exporten und Produktion die Wirtschaft nachhaltig ankurbeln werden. "In dem leichten Plus stecken vor allem Vorzieheffekte, um Belastungen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden", kommentierte der Außenwirtschaftschef der DIHK, Volker Treier, die Exportentwicklung.
US-Präsident Donald Trump hat bereits Zölle auf fast alle Importe von zehn Prozent verhängt, eine Erhöhung auf 20 Prozent für Importe aus der EU ist aktuell nur ausgesetzt. Auf Autos, Stahl und Aluminium werden 25 Prozent aufgeschlagen. Im März galten die meisten Strafzölle noch nicht - sie waren aber angekündigt.
Deshalb sei der Anstieg der Exporte "kein Aufwärtstrend", erklärte der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura. Vorzieheffekte sorgten auch in den USA derzeit noch für volle Lager und einigermaßen stabile Preise. "Doch die Handelsbeziehungen leiden", warnte Jandura. In den kommenden Monaten würden Deutschland, vor allem aber die USA, die Auswirkungen des "Zoll-Wirrwarrs" zu spüren bekommen.
Auch zum Produktionsanstieg dürften laut Jannsen vom IfW vor allem vorgezogene Lieferungen beigetragen haben. Eine Trendwende zeichne sich nicht ab. "Vielmehr droht der Industrie mit den massiven Zollerhöhungen der USA ein erneuter Rückschlag."
Außerdem dürfte die US-Wirtschaft langsamer wachsen als angenommen, was sich ebenfalls auf Deutschland auswirke. "Die deutsche Industrie dürfte damit noch ein paar weitere schwierige Monate vor sich haben", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. Er forderte die Politik auf, "möglichst schnell" die inländische Nachfrage zu stärken.
T.Germann--VB