-
Merz zur AfD im Osten: Wahlentscheidung nicht getroffen
-
Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung
-
Merz: Nehmen Reformpläne ernst und setzen sie um
-
Mordfall Caruana Galizia: Mutmaßlicher Auftraggeber soll 150.000 Euro gezahlt haben
-
Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro
-
Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz
-
21 Tote bei bislang schwersten russischen Angriffen auf Kiew
-
"Charaktersache": Matthäus fordert Nagelsmann zum Rücktritt auf
-
Vor 250-Jahr-Feiern: USA ächzen unter Hitzewelle
-
Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
-
AfD vergrößert Abstand zur Union im "Deutschlandtrend" - CDU/CSU bei 22 Prozent
-
Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt
-
Albanien: Gewaltsame Zusammenstöße bei Protest gegen Kushner-Bauprojekt
-
Früherer Anführer der Baskenorganisation ETA in Frankreich freigesprochen
-
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
-
Tesla steigert seinen Absatz im zweiten Quartal um 25 Prozent
-
Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet
-
"What a ride": Struff in Runde drei
-
USA schaffen im Juni weniger Jobs als erwartet
-
Vier Tiebreaks: Struff in Runde drei
-
Die Koalition versucht mit umfangreichem Reformpaket den Befreiungsschlag
-
Kritik von Linken und Verbänden: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Reichsbürger soll in Hessen Waffen gehortet haben: 59-Jähriger festgenommen
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang - Bund hält an Einstiegsplan fest
-
1090 Fragen an die Regierung sind zu viel: Linke in Sachsen verliert Rechtsstreit
-
Gipfeltreffen in DFB-Zentrale - Nagelsmann vor Ablösung
-
Weitere Beratungen zwischen USA und Iran nach Trauerfeier für Chamenei geplant
-
Brandanschlag auf linke Projekte im brandenburgischen Cottbus
-
Entenfamilie sorgt in Rheinland-Pfalz für kurzzeitige Sperrung auf Bundesstraße
-
Elektrotechniker für Hisbollah: Bewährungsstrafe für 51-Jährigen in Niedersachsen
-
Königspython auf Bauernhof in Niedersachsen entdeckt
-
Gedenken und Proteste in Israel tausend Tage nach dem 7. Oktober 2023
-
Berliner Abgeordnetenhaus stimmt für Wohnungs- und Mietenkataster
-
Von der Leyen kündigt in Armenien weitere Hilfen und Handelserleichterungen an
-
Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern
-
Krankschreibung am ersten Tag: Gewerkschaften und Ärzte protestieren
-
Russische Schattenflotte: Besitzer in Frankreich mit Millionenstrafe belegt
-
Klitschko: Schwerster russischer Angriff auf Kiew seit Kriegsbeginn - Mindestens 17 Tote
-
Infineon eröffnet neue Smart Power Fab in Dresden
-
Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen
-
Nagelsmann? "Hat keine Chance mehr"
-
Möbel können Kunstwerke sein - Bundesgerichtshof kippt höhere Anforderungen
-
Bau- und Wohnungswirtschaft begrüßt Koalitionspaket: Gut für Wohnungsbau
-
Onlinehändler: Lager für Klimaanlagen und Ventilatoren sind größtenteils leer
-
Gericht: Eritreer müssen bei Passbeschaffung zu Einbürgerung mitwirken
-
Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen
-
Urteil: Auch kostenlos nutzbare Seiten dürfen Videos von RT nicht veröffentlichen
-
Bund hält an Plan zu Einstieg bei Rüstungskonzern KNDS fest
-
Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert
-
Spielplan steht: Südschlager zum Auftakt, Klassiker im Herbst
Mieterbund und IG BAU fordern Milliarden-Paket für den Wohnungsbau
Angesichts der Krise auf dem Wohnungsmarkt haben der Deutsche Mieterbund und die Gewerkschaft IG BAU ein milliardenschweres Konjunkturpaket für den Wohnungsbau gefordert. Dazu müssten Bund und Länder den Neubau von Wohnungen künftig mit 20 Milliarden Euro pro Jahr fördern, erklärten sie am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Finanziert werden solle das über eine stärkere Ahndung von Steuerhinterziehung.
"Die Wohnungsnot wird von Tag zu Tag schlimmer. Und die Mieten gehen weiter steil nach oben", erklärte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten. Es gebe eine "Akut-Not" bei bezahlbaren Wohnungen und Sozialwohnungen - es fehlten rund 540.000 davon. Außerdem müsse es auch um die Bildung von Wohneigentum gehen.
Zugleich drohe dem Bau eine handfeste Krise, warnte IG-BAU-Chef Robert Feiger. Bis Mai dieses Jahres meldeten schon 1157 Unternehmen des Baugewerbes Konkurs an, wie aus Daten des Pestel-Instituts hervorgeht, das für den Mieterbund und die Gewerkschaft Berechnungen für das geforderte Konjunkturprogramm anstellte.
Dem Institut zufolge besteht das größte Investitionsdefizit des Staates derzeit beim Neubau der jährlich anvisierten 100.000 Sozialwohnungen. Allein dafür müsse der Staat 13 Milliarden Euro pro Jahr bereitstellen, darunter zehn Milliarden Euro der Bund. Dieser habe für kommendes Jahr allerdings lediglich 3,5 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen.
Um die Investitionen zu finanzieren, müsse sich die Regierung intensiver um das "Steuerhinterziehungsloch im Bundeshaushalt" kümmern, der Staat müsse dieses Delikt "effektiver verfolgen", forderte Siebenkotten. Mit Bezug auf Schätzungen des Bundesrechnungshofs, wonach dadurch jährlich Schäden von 30 bis 50 Milliarden Euro entstehen, sei das "genug Geld, um das Problem der Wohnungsnot effektiv anzupacken".
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), bezeichnete die Forderung nach zusätzlichen Geldern für den sozialen Wohnungsbau als "richtig". In den Funke-Zeitungen warnte er allerdings davor, die Baubranche zu subventionieren und erklärte auch, eine "stärkere Förderung von Eigentum von Besserverdienern" sei nicht nötig. Vielmehr müsse es um Deregulierung, schnellere Verfahren und das Ausweisen von neuem Bauland gehen.
Michael Voigtländer vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) plädierte für eine Senkung der Grunderwerbsteuer oder Fertigungsprämien. "Aufgrund der Zinserhöhungen und der Baukostensteigerungen der letzten Jahre passen aktuell Angebot und Nachfrage nicht mehr zusammen, daher sind Impulse durchaus wichtig", sagte er den Funke-Zeitungen. Zugleich müssten mehr Bauland ausgewiesen und das Bauen vereinfacht werden, sagte auch er.
T.Egger--VB