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Wimbledon: Zverev ohne Probleme - auch Struff weiter
Alexander Zverev bleibt bei seiner Jagd nach dem zweiten Grand-Slam-Sieg auf Kurs. Der French-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag in Wimbledon gegen den Franzosen Valentin Royer 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) durch und zog zum siebten Mal in die dritte Runde des Klassikers ein. Auf Rasen war es der 50. Sieg für Zverev auf Tourlevel.
In der nächsten Runde trifft Zverev auf den US-Amerikaner Marcos Giron, der den Franzosen Quentin Halys glatt mit 7:6 (7:5), 6:3, 6:4 besiegte. Gegen den kommenden Gegner hat Zverev in vier Matches noch nicht verloren, zuletzt gewann der Hamburger das direkte Duell im vergangenen Jahr in Halle/Westfalen. 2024 schlug er Giron in Wimbledon in Runde zwei.
Auch Jan-Lennard Struff steht in der dritten Runde an der Church Road. Der Warsteiner gewann gegen den an Nummer 28 gesetzten US-Amerikaner Brandon Nakashima in einem Nervenkrimi über zwei Tage 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7). Die Begegnung war am Mittwochabend wegen Dunkelheit nach vier Sätzen unterbrochen worden. Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug in das Achtelfinale trifft er auf den früheren russischen Weltranglistenersten Daniil Medwedew, gegen den Struff vor zwei Jahren in Wimbledon in der dritten Runde ausschied.
Mit dem ersten Major-Sieg in der Tasche will Zverev endlich auch in Wimbledon glänzen, weiter als das Achtelfinale ging es im Londoner Südwesten bislang noch nie. "Ich glaube, dass ich generell dieses Jahr besser Tennis spiele als letztes Jahr", hatte Zverev nach seinem mühsamen Auftaktsieg auf dem Centre Court gegen den Belgier Alexander Blockx gesagt.
Gegen Royer ging es für ihn nun auf Court 1 weiter - und Zverev hatte gar keine Probleme. In einem Klassenunterschied kämpfte der Franzose vergeblich, nach nur 32 Minuten schnappte sich Zverev mit einem Return-Winner den Satz. Im strahlenden Sonnenschein von London drückte er auch in der Folge aufs Gas, im dritten Durchgang schlichen sich aber vermehrt einfache Fehler ein. Royer holte der Tokio-Olympiasieger so zurück ins Match, im Tiebreak blieb Zverev dann aber nervenstark. Nach 2:04 Stunden verwandelte er seinen dritten Matchball.
L.Stucki--VB