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Exporte in Länder außerhalb der EU im Dezember eingebrochen
Die deutschen Exporte in Länder außerhalb der Europäischen Union sind im Dezember eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der exportierte Warenwert um 9,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Ausnahmen waren demnach die Ausfuhren nach Großbritannien und nach Mexiko, die jeweils spürbar zunahmen.
Wichtigster Handelspartner außerhalb der EU waren mit einem Exportwarenwert von 11,2 Milliarden Euro die USA. Gegenüber Dezember 2022 sanken die Ausfuhren nach dort um 9,9 Prozent. Nach China gingen Waren im Wert von 7,2 Milliarden Euro - ein Minus von 12,7 Prozent. Die Exporte nach Großbritannien legten hingegen um 19,7 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Weitere wichtige Abnehmer deutscher Waren im EU-Ausland sind die Schweiz und die Türkei. Die Exporte in diese Länder brachen jeweils im zweistelligen Prozentbereich ein. Nach Südkorea gingen 6,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Mexikanische Handelspartner bezogen hingegen fast 16 Prozent mehr deutsche Produkte.
Die Angaben sind laut Statistischem Bundesamt vorläufig. Daten für den Handel mit den EU-Partnern lagen noch nicht vor. Im November waren die Exporte nach Monaten erstmals wieder gestiegen, allerdings getragen maßgeblich von den Ausfuhren ins EU-Ausland.
D.Schlegel--VB