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Metallplatte entfernt: Musiala erneut operiert
Jamal Musiala ist die letzte dunkle Erinnerung an seine karrieregefährdende Verletzung los. Der 23-Jährige hat sich am Donnerstag nur drei Tage nach dem blamablen WM-Aus mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay einer weiteren Operation unterzogen. Das gab der FC Bayern bekannt. Bei dem Eingriff in Murnau wurde dem Münchner Profi laut Bild-Zeitung die Metallplatte im linken Fuß entfernt, die dort nach dem schweren Unfall bei der Klub-WM zur Stabilisierung eingesetzt worden war.
Der deutsche Rekordmeister bestätigte lediglich einen "kleinen, geplanten Routine-Eingriff". Die Maßnahme gehöre "zum normalen medizinischen Ablauf" nach der schweren Verletzung und sei "seit Langem für die Zeit nach dem Turnier in Nordamerika festgesetzt" gewesen. "Durch den Eingriff kann der Offensivspieler die Saisonvorbereitung nach einem klar strukturierten Plan absolvieren, so dass der Auftakt der Pflichtspiele des FC Bayern gewährleistet ist", hieß es.
Musiala hatte sich im Juli 2025 das Wadenbein gebrochen und eine schwere Verletzung des Sprunggelenks (Luxation sowie Bänderrisse) zugezogen. Schon damals war er für die notwendige OP in Murnau. Er kämpfte sich über mehrere Monate zurück und schaffte es in den WM-Kader, spielte aber trotz vereinzelter Lichtblicke ein insgesamt enttäuschendes Turnier.
Nach drei Spielen in der Startelf verzichtete Bundestrainer Julian Nagelsmann für das K.o.-Duell mit Paraguay (3:4 i.E.) zugunsten von Deniz Undav auf Musiala. Der Regisseur kam beim Stand von 1:1 von der Bank (63.) und traf im Elfmeterschießen zum zwischenzeitlichen 2:2.
Nach der neuerlichen OP soll Musiala auf seinen Sommerurlaub verzichtet haben und am Montag in sein Reha-Training eingestiegen sein. Die Bayern starten am 20. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison. Das erste Testspiel findet am 25. Juli beim Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden statt.
T.Ziegler--VB