-
Deutschland darf Insulin-Hersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen
-
Opposition im Bundestag wirft Koalition ruinöse Schuldenmacherei vor
-
Pisa-Studie: Kinderhilfswerk fordert stärkeren Fokus auf Bildungsgerechtigkeit
-
Klingbeil: Haushalt 2027 ist Grundlage für Reformen in Krisenzeiten
-
FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino
-
Nach Parlamentsaus in Sachsen-Anhalt: FDP-Landeschefin kündigt Rücktritt an
-
Erneuter Diebstahl von 18 Kilogramm schweren Bahnhofsuhren in Baden-Württemberg
-
AfD in Sachsen-Anhalt will zu Gesprächen einladen - BSW: Keine Stimmen für Siegmund
-
Kartellamt: Prüfung der Spritpreise läuft planmäßig
-
Gericht: Regel zu Schutz vor Extremisten in rheinland-pfälzischem Landtag rechtens
-
Rat der EU: Umfrage zu Entwürfen neuer Euro-Banknoten läuft noch bis 21. September
-
Literaturnobelpreisträger Krasznahorkai mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
-
Finanzminister Klingbeil warnt vor Sozialabbau durch Reformpolitik
-
Umfrage: Geld und Erfolg bei Männern nicht mehr so attraktiv wie früher
-
Arbeitgeberpräsident fordert politische Konsequenzen aus neuer Pisa-Studie
-
Studie: Fast 1,7 Millionen Menschen starben 2023 an Folgen von Passivrauchen
-
Unionsfrakionsvize zum Haushalt: Schulden dürfen kein Dauerzustand sein
-
EuGH: Politische Kampagne namens "IKEA-Plan" kann Möbelhändler schaden
-
Neue CDU-Minister Linnemann und Bilger im Bundestag vereidigt
-
Chinas Außenhandel legt im August kräftig zu
-
Hessens Ministerpräsident Rhein fordert Abkehr vom "Brandmauer"-Begriff
-
Schuss aus Druckluftwaffe verletzt Demonstrant in Halle: Staatsschutz ermittelt
-
Riad: Dutzende Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien - Schäden an Energieanlagen
-
Paare in Deutschland: 13 Prozent der Frauen mit höherem Bildungsabschluss als Partner
-
Trotz Kritik von Kanzler: CDU-Politiker Müller verteidigt Äußerungen vor Wahl
-
Pisa-Studie: Deutschland schneidet schlechter ab als je zuvor
-
Bildungsfinanzierung: SPD will hohe Erbschaften und Vermögen anzapfen
-
59 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland im ersten Halbjahr aus Erneuerbaren
-
Deutsche Exporte im Juli leicht gesunken - Lieferungen in die USA stark gestiegen
-
Bremerhaven: Vermeintlich lebloser Körper in Hafenbecken war Sexpuppe
-
Handelsstreit mit den USA: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten
-
Arbeiter stürzt in Regensburg in Aufzugschacht und stirbt
-
Gasspeicher-Betreiber: Bis 1. November noch Befüllung zu 77 Prozent möglich
-
Russland nimmt Angriffe auf Kiew wieder auf - Behörden melden zwei Todesopfer
-
Nachtschwärmer Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale
-
Matthäus: Bayern Mitfavorit auf Champions-League-Titel
-
Geiselsöder glänzt: Gala gegen Mali, Küsschen für Fiebich
-
"Lebensversicherung" Guirassy: "Er kann noch besser spielen"
-
Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuserprozess beginnt in Paris
-
Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Unterstützung Kiews
-
Finanzminister Klingbeil stellt im Bundestag Haushaltsentwurf für 2027 vor
-
Verband: Hollywood-Star Angelina Jolie besucht überraschend ukrainische Stadt Charkiw
-
Souverän ins Viertelfinale: Rybakina vor Sprung an die Spitze
-
Nach CDU-Wahldesaster in Sachsen-Anhalt: Landesvorstand zieht Konsequenzen
-
Tausende demonstrieren in Berlin nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
-
Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen
-
Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter
-
Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde
-
Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz
-
Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland
Dank Bellingham und Kane: England gewinnt Thriller gegen Mexiko
Jude Bellingham und Harry Kane haben die berauschende "Fiesta Mexicana" bei der Fußball-WM gemeinsam beendet und England dem ersehnten Titel einen großen Schritt nähergebracht. In der zuvor uneinnehmbaren Festung Aztekenstadion setzten sich die Three Lions von Teammanager Thomas Tuchel in einem spektakulären Schlagabtausch mit 3:2 (2:1) gegen Co-Gastgeber Mexiko durch – und fordern nun im Viertelfinale von Miami am Samstag (23.00 Uhr MESZ) Norwegen um Tormaschine Erling Haaland.
Bellingham (36./38.) schockte die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 98 Sekunden, Kane (60.) ließ England per Foulelfmeter und seinem sechsten Turniertreffer endgültig vom ersten WM-Titel seit 1966 träumen. Doch Mexiko blieb durch die Anschlusstreffer von Julian Quinones (42.) und Raúl Jiménez (69., Foulelfmeter) immer dran, spielte zudem nach der Roten Karte gegen Jarell Quansah (54.) lange in Überzahl - und verlor letztlich doch erstmals in seiner Geschichte ein WM-Spiel im ikonischen Nationalstadion in Mexiko-Stadt. Nach dem Aus von Kanada verabschiedete sich der zweite von drei Gastgebern unter Tränen im Achtelfinale.
Tuchel hatte dem Gastgeber bei der englischen Rückkehr ins legendäre Azteca-Stadion – 40 Jahre nach dem WM-Viertelfinale gegen Argentinien mit der "Hand Gottes" und Diego Maradonas "Jahrhunderttor" – wegen der Höhenlage von über 2200 Metern und der Unterstützung der Fans einen "klaren Vorteil" eingeräumt. Schon lange vor dem Anpfiff herrschte in Mexiko-Stadt und weiten Teilen Nordamerikas grün-weiß-rote Ausnahmestimmung.
Die mexikanischen Anhänger ließen nichts unversucht: In der Nacht wurden Kane und Co. mit Leuchtraketen rund ums Teamhotel wach gehalten, bei der Stadionankunft wurde der englische Teambus mit Schaumstoff-Sprays besprüht und bei der Hymne des Gegners laut gepfiffen. Das Spiel begann aufgrund eines Unwetters zudem wie schon das mexikanische Sechzehntelfinale gegen Ecuador (2:0) mit einer Stunde Verspätung.
Die Mexikaner, die in ihrem Nationalstadion seit dem Bau vor 60 Jahren in 89 Länderspielen nur zweimal verloren hatten, waren mit vier Zu-Null-Siegen durch den bisherigen Turnierverlauf gestürmt. Nun wartete der erste richtige Härtetest. El Tri überließ den Gästen die Spielkontrolle und setzte gezielte Nadelstiche, mit der ersten guten Gelegenheit prüfte Jiménez England-Keeper Jordan Pickford per Kopf (15.).
England fehlten im strömenden Regen die Ideen, bis Bukayo Sakka einen Geistesblitz hatte und Bellingham locker einköpfen konnte. Mexiko war nach dem ersten Gegentor im Turnier geschockt, England nutzte das eiskalt aus: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell, Kane legte quer, Bellingham schob ein. Tuchel eskalierte an der Seitenlinie, in der 9000 Kilometer entfernten Heimat bebten tief in der Nacht die englischen Pubs.
Doch Mexiko antwortete noch vor der Pause. Und das furios: Quinones hämmerte einen Abpraller zu seinem vierten Turniertreffer ins Netz, Jiménez hatte den Ausgleich auf dem Fuß (45.+1), Bellingham rettete in letzter Not vor dem einköpfbereiten César Montes (45.+4). "Sí se puede" ("Ja, wir schaffen das") hallte immer wieder von den euphorisierten Rängen.
Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel ein Spektakel. Nico O’Reilly scheiterte am Pfosten (49.), Quansah musste nach einem überharten Einsteigen und einem umstrittenen VAR-Hinweis vom Platz. Kane blieb nach einem Foul von Torhüter Raul Rangel an Anthony Gordan vom Punkt cool, verursachte dann aber im eigenen Strafstoß selbst einen Elfmeter. Mexiko drängte in Überzahl auf den Ausgleich. Der gelang auch in elf Minuten Nachspielzeit nicht.
R.Flueckiger--VB