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Deutsche Bahn kritisiert erneute Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL
Die Deutsche Bahn (DB) hat die erneute Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL scharf kritisiert. "Die DB setzt auf Kompromisse, die GDL verschärft maßlos den Konflikt", erklärte ein Bahn-Sprecher am Montagmorgen. "Wer bei einem neuen Angebot mit bis zu 13 Prozent und der Möglichkeit der 37-Stunden-Woche bei gleichem Gehalt noch nicht einmal an den Verhandlungstisch kommt, handelt absolut unverantwortlich."
Die GDL hatte zuvor einen sechstägigen Streik angekündigt, der in der Nacht zum Mittwoch beginnen und am Montagabend nächste Woche enden soll. Bei der für den Güterverkehr zuständigen DB Cargo soll der Streik bereits am Dienstagabend beginnen.
"Mit dem dritten und angeblich verbesserten Angebot hat die Deutsche Bahn AG erneut gezeigt, dass sie ihren bisherige Verweigerungs- und Konfrontationskurs unverdrossen weiter verfolgt - von Einigungswillen kein Spur", erklärte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer zur Begründung.
Die Tarifverhandlungen mit der Bahn liegen derzeit auf Eis. Zweimal untermauerte die GDL ihre Forderungen bereits mit Streiks, zuletzt mit einem dreitägigen Streik, der am 12. Januar endete.
J.Marty--VB