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Wohnungspreise im zweiten Quartal stark gesunken
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal stark gesunken. Der Preisrückgang um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal sei der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag. Das liegt auch daran, dass der sogenannte Häuserpreisindex im zweiten Quartal 2022 den höchsten Stand jemals erreicht hatte.
Die Immobilienpreise sind seit Erreichen des Höchststandes rückläufig. Ein Blick auf die Preisrückgänge im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal zeigt jedoch, dass der Rückgang sich abschwächt. Im vierten Quartal 2022 betrug dieser 5,1 Prozent, im ersten Quartal 2023 noch 2,9 Prozent und zuletzt, im zweiten Quartal, nur noch 1,5 Prozent.
Die Wohnimmobilienpreise sind den Statistikern zufolge sowohl in ländlichen als auch in städtischen Regionen im Vorjahresvergleich gesunken. "Am geringsten waren die Rückgänge in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen", erklärte das Bundesamt.
O.Schlaepfer--VB