-
Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält in diesem Jahr Georg-Büchner-Preis
-
Erdogan verteilt bei Nato-Gipfel Revolver als Gastgebergeschenk
-
Aktionstag der IG Metall gegen Sparpläne bei Volkswagen hat begonnen
-
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
-
EuGH: Deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung gilt nicht als staatliche Beihilfe
-
Hitzewelle in Deutschland: RKI schätzt mindestens 5100 hitzebedingte Todesfälle
-
Europäischer Gerichtshof stärkt Widerrufsrecht bei Streaming-Abos
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten
-
Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt
-
Missbrauchsurteil: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
-
Sachsen-Anhalt: Vier Jahre altes Mädchen von Hund zu Tode gebissen
-
"Wir liefern": Merz verteidigt im Bundestag Bilanz der Koalition gegen Kritik
-
Frankreichs Außenminister Barrot gibt dem Iran die Schuld an US-Angriffen
-
Medien: Adeyemi will Wechsel nach Barcelona
-
Energieberater kritisieren kurzfristige Förderkürzungen für Heizungstausch
-
Grüne kritisieren geplante Abschaffung von Kindersofortzuschlag
-
Bierkisten auf der Fahrbahn: Kamener Kreuz teilweise gesperrt
-
Deutsche Exporte im Mai erneut gestiegen - vor allem in die USA
-
Oberstes Gericht Südkoreas bestätigt Haftstrafe gegen Ex-Präsident Yoon
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - knappe rot-rot-grüne Mehrheit
-
Polizei: Sechster Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
US-Demokrat Platner zieht nach Vergewaltigungsvorwürfen Senatskandidatur zurück
-
Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück
-
Zweite Nacht in Folge: USA greifen Iran an - Teheran attackiert US-Stützpunkte
-
Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks
-
Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"
-
Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden
-
113. Tour de France: Vorschau auf die 6. Etappe
-
Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
-
Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait
-
Heißester Juni der Geschichte in Westeuropa - Zweitwärmster für Europa insgesamt
-
Nachfolge von Starmer: Verfahren zur Nominierung beginnt
-
Getöteter iranischer Machthaber Chamenei wird in seiner Heimatstadt beigesetzt
-
OpenAI gibt neues KI-Modell für breite Öffentlichkeit frei
-
VW-Aufsichtsrat kommt zusammen - IG Metall protestiert wegen Sparkurses
-
EuGH urteilt über deutsche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung
-
Kanzler Merz gibt Regierungserklärung im Bundestag ab
-
Urteil in Prozess um zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz erwartet
-
Unfälle mit E-Scootern: Bundestag entscheidet über Haftung von Vermietern
-
Auch Justin Bieber soll in Halbzeitshow von Fußball-WM-Finale auftreten
-
Nach Niederlage: Trump fordert von Supreme Court Neuanhörung zu Staatsbürgerschaft
-
Wadephul nennt Trumps Aussagen bei Nato-Gipfel in Ankara "irritierend"
-
Fans von Taylor Swift zahlen 25 Dollar für Abfall von Hochzeitsfeier
-
Starmer: Erdogan hat jedem Teilnehmer des Nato-Gipfels eine Pistole geschenkt
-
USA leiten Streichung Syriens von der Liste der Terrorunterstützer ein
-
Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"
-
Auf Trumps Befehl: US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an
-
Später Jubel: DFB-Junioren ziehen bei U19-EM ins Finale ein
-
Nur elf Minuten? Auch Bieber bei Halbzeitshow im WM-Finale
-
Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
Zahl der Scheidungen 2022 weiter zurückgegangen
Im vergangenen Jahr sind 5400 oder 3,8 Prozent weniger Ehen geschieden worden als 2021. Insgesamt ließen sich 137.400 Paare scheiden, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Bereits im Vorjahr war die Zahl der Eheauflösungen um 0,7 Prozent zurückgegangen, mit Ausnahme des Jahres 2019 sank die Zahl damit seit 2012 kontinuierlich.
Auswirkungen der Coronapandemie auf die Anzahl der Scheidungen konnten die Statistiker weiterhin nicht erkennen. Allerdings stieg die Zahl der Eheschließungen 2022 um rund 33.000 oder 9,2 Prozent auf rund 391.000 an, nachdem sie im Vorjahr auf einen Tiefststand gefallen war. Das Statistikamt wertet den Anstieg als eine "Normalisierung nach den coronabedingten Einschränkungen in den beiden Vorjahren". Zudem spiele zum Teil ein Nachholeffekt eine Rolle - einige heiratswilligen Paare dürften ihre Hochzeit auf die Zeit nach der Pandemie verschoben haben.
Mit 50,7 Prozent hatte etwas mehr als die Hälfte der 2022 geschiedenen Ehepaare den Angaben zufolge minderjährige Kinder. Von diesen hatten wiederum 49,1 Prozent ein Kind, 39,7 Prozent zwei und 11,2 Prozent drei oder mehr Kinder. Insgesamt waren im vergangenen Jahr mehr als 115.800 Minderjährige von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. 80,1 Prozent und damit die meisten der geschiedenen Ehen wurden nach einer vorherigen Trennungszeit von einem Jahr geschieden. Bei 18,9 Prozent kam es zur Eheauflösung nach dreijähriger Trennung. Ein Prozent der Paare ließen sich nach den Regelungen zur Scheidung vor einjähriger Trennung oder nach ausländischem Recht scheiden.
Etwa 17,7 Prozent aller geschiedenen Paare waren laut Statistikamt bereits mindestens im 25. Jahr verheiratet. Im Durchschnitt waren die 2022 Geschiedenen 15 Jahre und einen Monat verheiratet. 1997, also 25 Jahre zuvor, waren Ehen hingegen bereits nach durchschnittlich zwölf Jahren und vier Monaten aufgelöst worden. Mitverantwortlich hierfür war demnach der vergleichsweise niedrige Anteil geschiedener Langzeitehen: 1997 wurden nur 10,2 Prozent der Paare im Jahr ihrer Silberhochzeit - nach 25 Jahren - oder danach geschieden.
Bei 89,5 Prozent der Eheauflösungen 2022 wurde den Angaben zufolge der Scheidungsantrag mit Zustimmung der Ehegattin oder des -gatten gestellt. Bei 6,6 Prozent wurde der Antrag von beiden Partnern zusammen eingereicht, bei den anderen 3,9 Prozent stimmte ein Teil des Paares dem gestellten Antrag hingegen nicht zu.
K.Thomson--BTB