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USA nehmen WTO-Fischereiabkommen offiziell an
Als eine der ersten großen Fischereinationen haben die USA ein von der Welthandelsorganisation (WTO) beschlossenes Abkommen im Kampf gegen die Überfischung offiziell angenommen. WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala sprach nach dem Schritt am Dienstag von einem "starken Zeichen der Unterstützung" für die Arbeit der WTO hin zu mehr Nachhaltigkeit in den Meeren. So komme das Abkommen einem Inkrafttreten immer näher.
Die WTO hatte sich im Sommer auf ein Verbot von Subventionen für illegale und unregulierte Fischerei geeinigt. Begrenzt werden sollen dabei solche Subventionen, welche die Nachhaltigkeit der Fischerei und den Fischbestand bedrohen sowie Hilfen, die die Überfischung befördern.
Zuvor hatten nur Singapur, die Seychellen und die Schweiz offiziell ihre Unterlagen zur Anerkennung des Abkommens bei der WTO eingereicht. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, müssen zwei Drittel der 164 WTO-Mitglieder dieses anerkennen.
Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai erklärte, ihr Land sei stolz darauf, zu den ersten zu gehören, die dieses Abkommen formal bestätigen. Das werde auch das "Leben von Fischern und Arbeitern in den USA und anderswo verbessern".
F.Müller--BTB