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Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte im November leicht gesunken
Die Preise für die Herstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sind im November leicht gesunken. Im Vergleich zum Oktober gingen sie um 0,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Besonders Getreide wurde in der Produktion günstiger - um 4,9 Prozent.
Im Jahresvergleich verteuerten sich die Erzeugerpreise zwar erneut erheblich, um 31,9 Prozent. Diese Teuerungsrate hat sich dennoch abgeschwächt: Im Oktober hatte sie noch bei 37,9 Prozent gelegen, im September bei 40,3 Prozent.
Besonders bei pflanzlichen Produkten sanken die Erzeugerpreise im November, nämlich um 1,5 Prozent im Vergleich zum Oktober. Im Jahresvergleich legten sie um 16,7 Prozent zu, vor allem wegen 70,9 Prozent höherer Kosten für Speisekartoffeln. Der Preisanstieg für pflanzliche Produkte im Jahresvergleich hat sich damit im Vergleich zum Oktober mehr als halbiert.
Die Preise für tierische Produkte legten im Monatsvergleich leicht um 0,2 Prozent zu. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ergibt dies einen Preisanstieg um 43,7 Prozent. Die Abschwächung der Teuerung fiel hier deutlich moderater aus, als bei pflanzlichen Produkten. Milch verteuerte sich im Jahresvergleich um 52,1 Prozent, Eier um 40,0 Prozent.
An den Erzeugerpreisen für landwirtschaftliche Produkte lässt sich die Preisentwicklung auf der ersten Wirtschaftsstufe ablesen. Wie viele Wirtschaftsbereiche treffen auch den Landwirtschaftssektor die gestiegenen Kosten und Energiepreise.
N.Fournier--BTB