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Treibstoffpreise: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei
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Länderparlamente: Ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen
Frauen sind in den Länderparlamenten nach wie vor unterrepräsentiert. Etwa ein Drittel der Sitze dort entfallen auf Frauen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zum Stichtag 1. September waren im Schnitt demnach 33,4 Prozent der Abgeordneten weiblich.
China: Leistung von Solaranlagen erstmals höher als Leistung von Kohlekraftwerken
China, weltgrößter Treibhausgasproduzent, treibt die Energiewende voran: Ende Juli lag die Leistung aus den Solaranlagen im Land erstmals über der Leistung der Kohlekraftwerke, wie die chinesische Energieagentur am Dienstag mitteilte. Peking strebt an, dass der CO2-Ausstoß von 2030 an sinkt, um bis 2060 Klimaneutralität zu erreichen.
Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong
Der Online-Versandhändler Shein hat am Dienstag bei seinem Gang an die Börse in Hongkong einen schwachen Start hingelegt. Bei dem mit Spannung erwarteten Schritt verzeichnete das Unternehmen einen Kursrückgang von acht Prozent, nachdem es damit umgerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro eingenommen hatte. Kurz nach Handelsbeginn notierte der Modekonzern bei umgerechnet 4,91 Euro pro Aktie, der Ausgabepreis lag bei umgerechnet 5,34 Euro.
Deutsche-Post-Konzern wird in DHL umbenannt
Die Deutsche Post legt am Dienstag ihren Konzernnamen ab und heißt ab dann offiziell DHL. Dies war bei der Hauptversammlung in Bonn im Mai zusammen mit einer neuen Konzernstruktur beschlossen worden. Den ursprünglichen Markennamen "Deutsche Post DHL" hatte der Konzern bereits 2023 in "DHL" umgewandelt, damals blieb aber die Konzernbezeichnung "Deutsche Post AG" im Handelsregister bestehen.
Apple-Chef Tim Cook übergibt an seinen Nachfolger John Ternus
Bei dem iPhone-Hersteller Apple steht am Dienstag ein Führungswechsel an: Vorstandschef Tim Cook (65) übergibt seinen Posten an Nachfolger John Ternus. Der 51-jährige Ternus soll den Konzern ins Zeitalter Künstlicher Intelligenz (KI) führen. Cook übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Er bleibt damit nach rund 15 Jahren an der Spitze von Apple als eine Art "Mentor" erhalten.
G20-Treffen in den USA: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands
Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.
Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist auf seiner Reise nach Nordafrika am Montag in Tunis mit dem tunesischen Staatschef Kais Saied und seinem Amtskollegen Mohammed Ali Nafti zusammengekommen. Deutschland wolle künftig noch stärker mit Tunesien zusammenarbeiten, um "gegenseitige Potenziale" etwa bei der "Versorgung mit klimafreundlicher Energie" zu nutzen, sagte Wadephul bei einem Pressekonferenz. Außerdem gratulierte er den Tunesiern zum 70. Jahrestag der Staatsgründung.
G20-Treffen: USA wollen den Iran wirtschaftlich isolieren
US-Finanzminister Scott Bessent will mit Hilfe der G20-Gruppe den Iran wirtschaftlich isolieren. "Wir werden weiterhin Druck ausüben", sagte Bessent am Montag zum Auftakt eines zweitägigen Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer in Asheville im US-Bundesstaats North Carolina. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits "sehr gute Gespräche geführt", sagte Bessent, der das Treffen leitet.
Online-Modehändler Shein vor Börsengang mit 22,6 Milliarden Euro bewertet
Der asiatische Online-Modehändler Shein ist vor seinem für Dienstag geplanten Börsengang in Hongkong mit umgerechnet 22,6 Milliarden Euro bewertet worden. Das Unternehmen strebt nach eigenen Angaben vom Montag mit dem Gang aufs Parkett Einnahmen in Höhe 1,5 Milliarden Euro an. Die Bewertung fällt damit deutlich niedriger aus als 2022, als Shein im Rahmen einer Finanzierungsrunde mit fast 86 Milliarden Euro bewertet worden war.
Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent - Anstieg lediglich bei Energie
Die Inflation hat im August nach vorläufigen Daten erneut leicht angezogen, allerdings scheinen sich die hohen Energiepreise weiterhin nicht auf andere Bereiche auszuwirken. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Juli hatte der Anstieg bei 2,8 Prozent gelegen.
EU-Kommission zieht die Schrauben an: Strengere Auflagen für ChatGPT
Mit ChatGPT stellt die EU-Kommission erstmals ein KI-Sprachmodell unter verschärfte Beobachtung: Der KI-Chatbot des US-Unternehmens OpenAI wird als "sehr große Suchmaschine" eingestuft und unterliegt so künftig den "strengsten Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste" (DSA). ChatGPT werde künftig "strengeren Kontroll- und Rechenschaftspflichten unterliegen, die den Auswirkung auf unsere Bürger und unsere Gesellschaft angemessen sind", erklärte EU-Digitalkommisarin Henna Virkkunen.
Leichter Anstieg: Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent
Die Inflation hat im August nach vorläufigen Daten erneut leicht angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Juli hatte der Anstieg bei 2,8 Prozent gelegen; nach wie vor sind vor allem die Energiepreise inflationstreibend, während die Lebensmittelpreise nahezu stagnieren.
Volkswagen: Arbeitnehmer enttäuscht von Vorstand - Gewerkschaft warnt vor Streiks
Nach einer Reihe von Betriebsversammlungen des Volkswagen-Konzerns hat sich der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger enttäuscht von den Äußerungen des Konzernvorstands zu den Sparplänen bei dem kriselnden Autobauer gezeigt. Die Erwartungen seien "unglaublich groß" gewesen, sagte Gröger am Montag nach der letzten Versammlung in Hannover. Im Großen und Ganzen falle die Bilanz nun aber "schon ein Stück weit enttäuschend" aus, denn den Beschäftigten sei keine klare Zukunftsperspektive über 2030 hinaus aufgezeigt worden.
Nach Kritik von Bas: Merz hält an Plänen für Attestpflicht fest
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält an der Einführung einer Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag von Arbeitnehmenden fest. Darauf habe sich die Koalition bereits verständigt, und "diese Vereinbarung gilt und bildet die Grundlage für die weitere Arbeit innerhalb der Bundesregierung", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) die Sinnhaftigkeit der Pläne angezweifelt.
Weniger USA, mehr UK: Ausländische Investitionen in Deutschland stark gestiegen
Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Deutschland sind 2025 stark gestiegen. Die Ausländischen Direktinvestitionen (FDI) legten im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 86 Milliarden Euro zu, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) am Montag mitteilte. Bei der Herkunft des Kapitals gibt es demnach große Verschiebungen: US-Unternehmen investierten bedeutend weniger in Deutschland, dafür kam deutlich mehr Geld aus Großbritannien.
EU-Kommission: ChatGPT fällt unter strengere EU-Regeln
Mit ChatGPT stellt die EU-Kommission erstmals ein KI-Sprachmodell unter verschärfte Beobachtung. Der KI-Chatbot des US-Unternehmens OpenAI wird als "sehr große Suchmaschine" eingestuft und unterliegt so künftig den "strengsten Vorschriften des Gesetzes über digitale Dienste" (DSA), wie die Brüsseler Behörde am Montag mitteilte. ChatGPT habe die dafür vorgesehene Schwelle von durchschnittlich 45 Millionen Nutzern in der EU überschritten.
Umsatz mit Unterhaltungselektronik sechstes Jahr in Folge rückläufig
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geben immer weniger Geld für Unterhaltungselektronik aus. Der Umsatz auf dem Markt dürfte in diesem Jahr um 2,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zurückgehen, wie der Digitalverband Bitkom in einer am Montag vorgestellten Prognose mitteilte. 2020 war der Umsatz mit der Corona-Pandemie auf einen Rekordwert von 9,3 Milliarden Euro gestiegen, seitdem sinkt er stetig.
Ökonomen warnen vor staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
Ökonomen haben vor der Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft gewarnt, wie sie die Bundesregierung Anfang Juli angekündigt hatte. Das Vorhaben berge "große verfassungsrechtliche Risiken", denn die Zuständigkeit für Wohnungsbau liege laut Grundgesetz bei den Ländern, nicht beim Bund, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung (IMK) am Montag. Stattdessen könne der Bund eine neue Fördersäule etwa über die KfW für kostengünstige Wohnungen auflegen.
Spotter Semantics schafft einheitliche Datengrundlage für Self-Service-BI
Bislang bremsen widersprüchliche Definitionen Dashboards und KI-Agenten aus
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
Der chinesische Autobauer BYD hat in den vergangenen Monaten mehr Plugin-Hybride in Deutschland verkauft als manch heimischer Hersteller. Im Mai lagen die Chinesen gemessen am Anteil aller neu zugelassenen Plugin-Hybride in Deutschland sogar auf Platz eins, wie aus einer Analyse des Center Automotive Research in Bochum (CAR) hervorgeht. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer spricht von einer "Export-Lawine" chinesischer Autos, die auch von der deutschen E-Autoprämie befeuert werde.
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
Russland hat mit neuen Angriffswellen gegen Energieanlagen in der Ukraine gedroht. Die Armee bereite "massive Angriffe gegen Einrichtungen des Energiesektors der Ukraine" vor, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Sonntag mit. Russland will damit nach eigenen Angaben Vergeltung üben für die ukrainischen Attacken auf russische Öl- und Energieanlagen. Nach einem russischen Angriff auf ein Munitionslager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew erhöhte sich die Zahl der Todesopfer derweil auf 38.
Nach Öl-Deal mit Trump: Venezuelas Präsidentin sichert Wahrung der Souveränität zu
Nach der Verkündung des "größten Öl-Deals in der Weltgeschichte" durch US-Präsident Donald Trump hat die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ihren Landsleuten versichert, dass Venezuela die Kontrolle über seine Ölvorkommen behalten werde. "Eine Sache muss absolut klar sein: Venezuela behält das Eigentum und die Souveränität über seine Ressourcen", sagte Rodríguez am Samstag in einer Fernsehansprache.
Chinesischer Autobauer BYD verkauft massenweise Plugin-Hybride in Deutschland
Der chinesische Autobauer BYD hat in den vergangenen Monaten mehr Plugin-Hybride in Deutschland verkauft als manch heimischer Hersteller. Seit April kam BYD jeden Monat auf mehr als zehn Prozent Marktanteil bei den Neuanmeldungen von Plugin-Hybriden, wie das Center Automotive Research in Bochum (CAR) berechnet hat. Im Mai lagen die Chinesen demnach mit 15,4 Prozent sogar auf dem ersten Platz vor VW, Audi, BMW und Mercedes.
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
Die Deutsche Bahn (DB) will nach Informationen der "Bild am Sonntag" zufolge bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein "XXL-Waschprogramm" für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die Zeitung in einer Vorabmeldung. "Sauberere Züge und Bahnhöfe, mehr Sicherheit und mehr Komfort sollen nicht die Ausnahme sein, sondern unser neuer Standard", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der Zeitung.
Gebühren können Altersvorsorge über 40 Jahre erheblich mindern
Eine Modellrechnung zeigt, wie stark laufende Kosten den Ertrag eines Altersvorsorgedepots reduzieren können. Bei hohen Einzahlungen ergibt sich über 40 Jahre ein Unterschied von bis zu 160.000 Euro gegenüber einem gebührenfreien Depot.
Coca-Cola-Abfüller erhöht Abgabepreise ab September
Coca-Cola Europacific Partners passt zum 1. September erneut die Preise für sein gesamtes Sortiment an. Wie stark Verbraucher belastet werden, entscheiden die Händler.
Villa mit Pool und Zürichseeblick kostet 9,8 Millionen Franken
In Erlenbach ZH steht eine 8,5-Zimmer-Villa mit Aussenpool für 9,8 Millionen Franken zum Verkauf.
UBS-Tochter beteiligt sich als Ankerinvestorin am Shein-Börsengang
Shein will am 1. September in Hongkong an die Börse. Eine UBS-Vermögensverwaltungsgesellschaft in Singapur zeichnet Aktien für 20 Millionen Dollar.
Infracore bewertet das See-Spital Horgen mit rund 140 Millionen Franken
Nach dem Kauf des See-Spitals Horgen steigt der Wert des Infracore-Portfolios auf 1,53 Milliarden Franken. Daraus ergibt sich für den Standort ein Wert von rund 140 Millionen Franken.
Ökonomen warnen vor Risiken der deutschen Rekordverschuldung
Der Bund will 2027 einschließlich Sondervermögen rund 203 Milliarden Euro neue Kredite aufnehmen. Vier Ökonomen bewerten Tragfähigkeit, Zinsrisiken und Wachstumseffekte unterschiedlich.
Baden-Württemberg verlängert Ausnahmen vom Lkw-Fahrverbot wegen Niedrigwassers
Wegen der niedrigen Pegelstände dürfen bestimmte Gütertransporte in Baden-Württemberg länger auch samstags sowie an Sonn- und Feiertagen fahren. Die Ausnahmen gelten zunächst bis Ende September.
KVV erhöht Tarife: Monatskarten kosten je nach Strecke bis zu 245 Euro
Der Karlsruher Verkehrsverbund hat seine Tarife zum 1. August 2026 um durchschnittlich 4,81 Prozent angehoben. Eine reguläre Monatskarte kostet nun zwischen 91 und 245 Euro.