-
Ukraine und Deutschland erweitern Beziehungen zu Strategischer Partnerschaft
-
Lebenslange Haft für Brandstiftung mit zwei Toten in Berliner Monteursunterkunft
-
Ermittler durchsuchen Amtssitz des französischen Präsidenten
-
Iran-Krieg: IWF sagt Dämpfer für deutsche und Weltwirtschaft voraus
-
16 Verletzte bei Schusswaffenangriff in türkischer Schule - Mutmaßlicher Täter tot
-
Selenskyj verspricht Reparatur von Druschba-Pipeline bis "Ende April"
-
Preise an den Zapfsäulen wieder gestiegen - aber nur geringfügig
-
Frankreichs Präsident Macron fordert Wiederaufnahme der US-Iran-Gespräche
-
Kiew und Berlin vertiefen Kooperation bei Verteidigung und Wiederaufbau
-
Zwei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Betrugs mit Coronahilfen in München
-
Frankreichs Innenminister will Konzert von Rapper Kanye West verbieten
-
Bayern-Training mit Gnabry
-
Warken will kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern einschränken
-
Spanische Justiz gibt Fall Fernandes gegen Ulmen an deutsche Behörden ab
-
US-Vizepräsident Vance: Der Iran ist bei Friedensverhandlungen am Zug
-
Gutachter: Deutschlandticket nutzt Umwelt, Wirtschaft und Verbrauchern
-
Außenminister: Israel will "Frieden und Normalisierung" mit Libanon
-
Dröge fordert wegen Energiekrise Stromsteuersenkung und Tempolimit
-
Kiew und Berlin erweitern Beziehungen zu neuer Strategischer Partnerschaft
-
Ökonom Feld fordert rigorosen Abbau staatlicher Subventionen
-
Streiks bei der Lufthansa sorgen auch am Dienstag für zahlreiche Flugausfälle
-
Xi zum Iran-Krieg: China wird "konstruktive Rolle" bei Friedensbemühungen spielen
-
Kiew und Berlin beschließen Kooperationen bei Verteidigung und Wiederaufbau
-
Straße von Hormus: Paris und London planen Videokonferenz am Freitag
-
Pionierin Grings: Sexismus nur von "Schwachköpfen"
-
Bundesamt warnt vor Sturmflutrisiken - Aufbau störungssicherer Navigationssysteme
-
Tötung von Kollegin aus Mordlust: Lebenslange Haft für Mann in Schweinfurt
-
Dobrindt eröffnet Beratungszentrum für Ukrainer in Berlin
-
Eta leitet erste Einheit als Union-Cheftrainerin
-
Kimmich appelliert an Fans: "Wir brauchen euch!"
-
Grüne und CDU in Baden-Württemberg wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen
-
Erste deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen seit 20 Jahren: Merz empfängt Selenskyj
-
"Glasfasermord" an Vorarbeiter im Saarland: Urteil gegen vier Täter rechtskräftig
-
IEA: Stärkster Einbruch der Ölnachfrage seit Corona-Pandemie
-
Frankreichs Außenminister: Putin verliert mit Orban sein "trojanisches Pferd"
-
Vergewaltigungsvorwürfe und Affäre: Zwei US-Kongressabgeordnete verkünden Rücktritt
-
Regionalliga: Bayern lehnt Reformvorschläge ab
-
Bund greift verschuldeten Kommunen unter die Arme - Gesetz am Mittwoch im Kabinett
-
Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei
-
Nachwahlen in Kanada: Premier Carney verfügt nun über absolute Mehrheit
-
CDU-Generalsekretär Linnemann fordert Abschaffung der meisten Krankenkassen
-
Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig
-
Umfrage: Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung in Kliniken großes Problem
-
Langer Streit um Schnipsel aus Stück von Kraftwerk: Bundesgerichtshof wieder am Zug
-
Oasis und Phil Collins werden in Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen
-
Filmstars wenden sich in offenem Brief gegen Warner-Bros.-Übernahme durch Paramount
-
Zahl der in Deutschland an Folgen von Zeckenstich gestorbenen Menschen steigt
-
Importabhängigkeit bei Seltenen Erden aus China etwas zurückgegangen
-
Merz empfängt Selenskyj zu deutsch-ukrainischen Konsultationen
-
Kretschmer kritisiert Koalitionsbeschlüsse scharf: 1000-Euro-Entlastung "Hohn"
Bundesamt warnt vor Sturmflutrisiken - Aufbau störungssicherer Navigationssysteme
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat vor zunehmenden Sturmflutrisiken gewarnt. Der mittlere Meeresspiegel steige "kontinuierlich" an, erklärte die Behörde am Dienstag in Hamburg anlässlich ihrer Jahrespressekonferenz. In Cuxhaven habe er sich seit dem Jahr 1900 um 25 Zentimeter erhöht, bis Ende des laufenden Jahrhunderts könne er um mehr als einen Meter steigen. Sturmfluten wirkten "damit auf ein zunehmend höheres Ausgangsniveau" und könnten künftig zu höheren Wasserständen führen.
"Die Risiken für Küstenregionen nehmen insgesamt zu", erklärte das unter anderem für Meeresdatenerhebung sowie Schifffahrt zuständige Bundesamt. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Sturmflutvorhersage. Der steigende Meeresspiegel ist eine Folge der globalen Klimaerwärmung. Durch steigende Temperaturen schmelzen Eisschilde an den Polen und Gletscher. Zudem dehnt sich Wasser bei Wärme aus, das Volumen nimmt zu.
Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen beteiligt sich das Bundesamt zudem am Aufbau alternativer Navigationssysteme für die Schifffahrt. "Störungen satellitengestützter Navigation nehmen in der Ostsee spürbar zu", erklärte die Behörde. Das habe unmittelbare Folgen, weil elektronische Seekarten keine oder falsche Positionen anzeigten. Dabei sei die Ostsee eines der am meisten befahrenen europäischen Meere.
Das BSH beteiligt sich deshalb gemeinsam mit weiteren Partnern an einem vom Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt geleiteten Projekt, das auf Funksignale von Küstenfunkstellen setzt. Erste Messkampagnen mit einem BSH-Schiff hätten "vielversprechende Ergebnisse" geliefert. So seien tagsüber bereits Positionsbestimmungen mit einer Genauigkeit von 20 Metern möglich. Das System könne die Navigation "robuster" machen.
Weitverbreitete Navigationssysteme wie GPS arbeiten mit Signalen von Satelliten. Nach Angaben der Bundesregierung aus dem vergangenen Jahr wurde zuletzt ein deutlicher Anstieg von Störangriffen auf GPS-Signale im Ostseeraum verzeichnet. Dies geschieht durch Sender am Boden, die Signale überlagern oder irreführende Täuschsignale versenden. Vor allem Flugzeuge waren betroffen. Der Verdacht richtet sich gegen Russland.
In der Nordsee wurde im vergangenen Jahr zudem ein neuer Wärmerekord des Oberflächenwassers gemessen. Durchschnittlich seien dort 11,6 Grad Celsius erreicht worden, berichtete das BSH. Dies sei der höchste Wert seit Beginn der Messungen 1969. Die Ostsee erlebte demnach 2025 mit einer durchschnittlichen Oberflächentemperatur von 9,7 Grad den bislang zweithöchsten dort gemessenen Wert. Die Datenreihe beginnt 1990.
L.Stucki--VB